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Kelheim

ATSV-Damen punkten in Hemau

Kelheimerinnen erkämpfen sich beider HG Hemau/Beratzhausen ein 22:22. ATSV-Herren verlangen Hemau/Beratzhausen alles ab.

Hajnalka György und ihre Kelheimerinnen erkämpften sich ein Unentschieden. Foto: Fembacher
Hajnalka György und ihre Kelheimerinnen erkämpften sich ein Unentschieden. Foto: Fembacher

Kelheim.Am vergangenen Samstag ging es für die Bezirksliga-Damen und -Herren des ATSV Kelheim zum Derby nach Hemau.

Bei den Damen gestaltete sich das Spiel gegen die HG Hemau/Beratzhausen recht ausgeglichen. So wurden beim Spielstand von 12:12 die Seiten gewechselt. Einer motivierenden Halbzeitansprache folgten dann weitere 30 Minuten voller Spannung. Hierbei erschwerten die Kelheimer Damen ihren Gastgebern die Möglichkeit, mit Würfen aus dem Rückraum zum Erfolg zu kommen. „Kamen die Hemauer durch Unkonzentriertheit bei uns in der Abwehr zu leichten Toren, so konnten wir mit sauberen Stoßbewegungen die gegnerische Abwehr durcheinanderbringen und uns auf diese Weise schöne Abschlüsse erarbeiten“, so Trainer Philipp Fembacher zum Spiel.

Kurz vor Schluss gelang es den Hemauer Damen, auf zwei Tore davon zu ziehen. Die Kelheimer zeigten aber, welcher Wille in der Mannschaft steckt. Der 22:22-Endstand wurde folglich fast wie ein Sieg gefeiert.

Auch die Herren zeigten gegen die Mannschaft aus Hemau eine deutliche Leistungssteigerung. So konnte man den Gastgeber von Anfang an mit meist mehr als drei Toren auf Distanz halten. Während es auf Hemauer Seite zu Ballverlusten kam oder man an dem letzten Mann im Kelheimer Kasten scheiterte, spielten die Gäste deutlich ruhiger und konzentrierter im Angriff als die vergangenen Wochen und kamen so zu konsequent erarbeiteten Abschlüssen über die Außenspieler. Auch der Rückraum hatte auf Kelheimer Seite wieder zur Form gefunden und so konnte man bei einem 16:10-Vorsprung zur Halbzeit die Seiten wechseln.

Auch nach der Halbzeit gelang es den Gastgebern nicht, den Zugriff aufs Spiel zu bekommen. Allerdings merkte man ab der 40. Minute immer mehr die personelle Überlegenheit der Gastgeber. Während man hier immer wieder frische Kräfte einwechseln konnte, mussten die Kelheimer nach Verletzung mit sieben Feldspielern agieren. Umso mehr merkte man, wie der Mannschaft etwas die Luft ausging. Der Wille, dass Spiel dennoch zu gewinnen, spornte alle an. Die Wende wurde dann durch den Wechsel der Torhüter auf Hemauer Seite eingeleitet. Nachdem bereits das ganze Spiel über der Kelheimer Kasten wie zugenagelt war, war es nun auch auf Hemauer Seite der Torhüter, der das Spiel entschied. Somit mussten die Kelheimer in der 50. Minute den Ausgleichstreffer hinnehmen. Bis dahin hatte man den Tabellenführer in Schach halten können.

Groß war die Hoffnung, das Spiel mit einem Unentschieden oder einem Sieg abschließen zu können, die personelle Überzahl der Hemauer machte aber schließlich den entscheidenden Vorteil zum 25:22-Endstand aus.

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