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Kelheim

ATSV-Damen überrennen Obertraubling II

Da die Handballerinnen aus Obertraubling nur mit sieben Feldspielern anreisten, hieß es für die Damen vom ATSV Kelheim von Anfang an, ein sehr hohes Tempo an den Tag zu legen, um den Gegner in konditionelle Schwierigkeiten zu bringen, wie der Verein mitteilte.

Alexandra Gergele  und Co. besiegten Obertraubling II sicher. Foto: Jo Diekmann
Alexandra Gergele und Co. besiegten Obertraubling II sicher. Foto: Jo Diekmann

Kelheim.Nach dem anfänglichen Abtasten wurde genau das umgesetzt. Durch eine Stabile Abwehr und eine sehr gut aufgelegte Tanja Schmitzer im Tor konnten die Kelheimer Lena Hendlmeier immer wieder auf Torejagd schicken, und sie dankte es ihnen mit 13 Toren. Zur Halbzeit hatten sich die Kelheimerinnen so einen Neun-Tore-Vorsprung erarbeitet. Und dass es am Ende ein 33:11-Sieg werden sollte, lag vor allem daran, dass der Gegner zum Ende stehend K. o. war und den Weg nach hinten gar nicht mehr antraten.

Die Herren des ATSV Kelheim kassierten hingegen gegen den Tabellenführer HSG Nabburg/Schwarzenfeld eine Niederlage. Nach zehnminütigem Abtasten (5:5) zogen die Gäste bis zur 16. Minute mit drei Treffern davon. (6:9), ehe Kelheim wieder ausgleichen und mit der besten Phase des Spiels (9:2-Lauf) bis auf vier Tore davonzogen (15:11). Mit diesem vier Tore Polster ging es dann auch in die Halbzeitpause (16:12).

Die Oberpfälzer kamen hochmotiviert aus der Kabine und spielten wie aus einem Guss, während der ATSV im Angriff Ball um Ball verschenkte. Nabburg nahm die Kontergelegenheit dankend an und Angriffe aus der Position fanden beim Gast gar nicht mehr statt, weil der Sturmlauf über 15 Minuten anhielt und den Kelheimern den Wind aus den Segeln nahm. Über 17:17 (36.) kam der ATSV bis Minute 45 uneinholbar ins Hintertreffen (20:27). Danach stabilisierte sich das Spiel wieder, aber alle Messen waren bereits gelesen und das Spiel ging aus Kelheimer Sicht mit 27:37 verloren.

„Alles, was wir in der ersten 30 Minuten richtig machten, ließen wir in Durchgang zwei vermissen“, so Trainer Gernot Nagy.

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