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ATSV Kelheim ringt Schonungen nieder

Die Kreisstädter gewinnen den Oberliga-Kampf knapp mit 17:15. Bence Juhasz muss seinen Kampf verletzungsbedingt aufgeben.

Bence Juhasz hatte seinen Kontrahenten aus Schonungen bis zu seiner verletzungsbedingten Aufgabe im Griff. Foto: Albert Huber
Bence Juhasz hatte seinen Kontrahenten aus Schonungen bis zu seiner verletzungsbedingten Aufgabe im Griff. Foto: Albert Huber

Kelheim.Am zweiten Kampftag fand der erste Oberliga-Auftritt des ATSV Kelheim in der heimischen Sporthalle statt. Durch den deutlichen Sieg gegen Nürnberg waren die Erwartungen gegen Schonungen hoch. Im Kelheimer Lager war klar, dass Schonungen ein echter Prüfstein sein würde.

Entsprechend wurde an der Aufstellung gefeilt, Bence Juhasz ging auf 57 kg runter und Csongor Knipli rückte in die Gewichtsklasse bis 71 kg auf. Die Lücke wurde mit den beiden Jungstern Ben Böswald und Nico Kleinschmager gefüllt. Und mit einem knappen 17:15-Sieg konnte der ATSV die Schonunger niederringen.

Alles im Griff – bis zur Verletzung

Freistil 57 kg: Der Kampf von Bence Juhasz gegen Khachik Gasparyan war taktisch wichtig für die Kelheimer. Mit Gasparyan hatte Juhasz auch eine starken Schonunger Ringer vor sich, den er jedoch nach Belieben dominierte. Jedoch verletzte sich Juhasz nach rund einer Minute bei einer Führung von 14:0 und konnte nicht weiterkämpfen. Zitat Pressewart Stephan Hacker: „Dieser Sieg war fest eingeplant. Jetzt wurde es schwer.“

Gr.-röm 130 kg: Daniel Ritter hatte gegen Tobias Doile die Möglichkeit zum Sieg, jedoch war der Schonunger dieses mal einfach besser.

Ben Böswald (blau) wehrte sich tapfer gegen einen überlegenen Gegner. Foto: Niklas/Archiv
Ben Böswald (blau) wehrte sich tapfer gegen einen überlegenen Gegner. Foto: Niklas/Archiv

Gr.-röm 61 kg: Mit Alexandru Mandica hatte Böswald einen Gegner, den er schlecht besiegen konnte. Die technische Überlegenheit des Schonunger Kämpfers musste er anerkennen. Freistil 98 kg: Johannes Mayer bekam die Punkte kampflos.

Gr.-röm 66 kg: Kleinschmager war für Gamsat Klein kein richtiger Gegner, obwohl er wirklich alles gegeben hatte, konnte er den Russen im Schonunger Dress nicht lange gegenhalten.

In vier Klassen in Serie oben auf

Gr.-röm 85 kg: Martin Wittmann ging gegen Felix Full mit einer Verwarnung mit 1:0 in Führung. Durch einen Bodenreißer machte er weitere zwei Punkte. Nach 4:35 Minuten folgte dann der nächste Punkt. Der 5:0-Punktsieg war wichtig.

Gr.-röm 71 kg: Wie immer zog Csongor Knipli das „große Los“ und mit Rudolf Schwanke bekam er den Gäste-Leistungsträger vorgesetzt. So tat sich der Kelheimer Topkämpfer schwer, gewann aber mit 11:0 Punkten.

Vom Rückschlag zum Sieg

  • Stephan Hacker:

    Der Sieg des Kelheimer Topmanns Bence Juhasz war teuer erkauft, er hat sich beim Stand von 14:0 unglücklich verletzt und konnte gegen Khachik Gasparyan nicht mehr weiterkämpfen.

  • Start:

    Diese vier Mannschaftspunkte waren fest eingeplant und gingen nun an Schonungen. „Ein schlechter Start in den Mannschaftsvergleich“, so Hacker. Der ATSV bog die Vorzeichen aber in einen Sieg.

Freistil 80 kg: Mike Fischer ging gegen Andreas Hümpfer den Kampf taktisch klug an. Durch einen schnellen Beinangriff ging er mit zwei Punkten in Führung. Ehe er einen sensationellen Kopfzug hinlegte und den Schonunger so stark in Bedrängnis brachte, dass dieser auf seinen Schultern landete.

Freistil 75 kg: Der Kelheimer Neuzugang Markus Theodoridis zeigte gegen Dimitri Andronov keinerlei Aufregung vor der beeindruckenden Kulisse in Kelheimwinzer. Er ist nicht umsonst Vizemeister im Ursprungsland des Ringens. Durch unzählige Durchdreher machte er Punkt um Punkt. Der überlegene Punktsieg noch vor der Pause war nicht eingerechnet.

Nicht zu viele Punkte abgegeben

Gr.-röm 75 kg: Felix Henneberger war wieder mal der Wahnsinn. Seine Aufgabe war, nicht zu viel Punkte abzugeben. Das war die Devise. Und er machte seine Aufgabe sehr gut. „Felix hat immer den letzten Kampf, auf ihm lastet alles“, so Hacker. Sollte er gegen Tobias Hoffmann drei Mannschaftspunkte wie im letzten Jahr abgeben, dann wäre ein Patt die Folge gewesen und der Mannschaftssieg dahin. Aber Henneberger ist ein Kämpfer, der immer alles gibt. „Die knappe 3:4-Niederlage ging absolut in Ordnung. Er hat seine Aufgabe sehr gut gemeistert“, war ATSV-Pressewart Stephan Hacker mit dem Ausgang, der das 17:15 brachte, sehr zufrieden.

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