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Fussball

ATSV Kelheim und Abensberg in Torlaune

Die beiden Bezirksligisten gewinnen ihre Heimspiele deutlich. Langquaid vergeigt eine Zwei-Tore-Führung.
Von Martin Rutrecht

Der 20-jährige Julian Schmidt (in grün) war ein quirliger Aktivposten des ATSV Kelheim. Foto: Rutrecht
Der 20-jährige Julian Schmidt (in grün) war ein quirliger Aktivposten des ATSV Kelheim. Foto: Rutrecht

Kelheim.Der ATSV Kelheim und der TSV Abensberg haben den Doppelspieltag zum Start der Fußball-Bezirksliga West mit Bestnote abgeschlossen. Die Kreisstädter schlugen daheim den SSV Eggenfelden mit 4:0 (2:0), die Babonen bezwangen den FSV Landau 3:0 (1:0). Der TSV Langquaid ärgerte sich beim 2:2 (2:0) in Teisbach über einen verjuxten Zwei-Tore-Vorsprung.

„Wir waren noch mutiger und aggressiver.“

Tobias Schlauderer

„Es freut mich sehr für die Burschen“, sagte ATSV-Coach Tobias Schlauderer. Vor 250 Fans überzeugte die Truppe mit Laufbereitschaft sowie gutem Stellungs- und Umschaltspiel. „Im Vergleich zur Partie in Langquaid waren wir noch mutiger, aggressiver.“

Erster Elfer sitzt, der zweite nicht

Das zahlte sich sofort aus. Nach einem Handspiel im Strafraum verwandelte Neuzugang Jonas Haas (12.) den Elfmeter zur Führung. Sieben Minuten später fiel bereits das 2:0. Ein Freistoß von Dominik Schandri tippte neben dem Pfosten auf und flog rein, der FSV-Keeper machte keine gute Figur. Die Gäste waren erstmals durch einen Kopfball (24.) gefährlich.

Max Heberlein (r. in grün) hatte beim 4:0 nur noch das leere Tor vor sich. Foto: Rutrecht
Max Heberlein (r. in grün) hatte beim 4:0 nur noch das leere Tor vor sich. Foto: Rutrecht

Nach knapp 30 Minuten bekam der ATSV erneut einen Elfmeter zugesprochen. Haas war gefoult worden. Wieder trat er an – und knallte den Ball an die Latte. Eggenfelden versuchte nach der Pause, mehr Druck aufzubauen. Doch die besseren Möglichkeiten hatte Kelheim. Schandri (60.) brachte bei einem Abschluss zu wenig Schmackes dahinter. Aber vier Minuten später enteilte er auf Pass von Haas der Abwehr und schob überlegt ein: 3:0.

Woche für Woche liefern

Dann machte Schandri den Vorlagengeber zum Endstand. Nach seinem Zuspiel von der Grundlinie musste Max Heberlein (90.) nur noch den Schlappen hinhalten. „Wir müssen Woche für Woche solche Leistungen abliefern, um zu bestehen“, erklärte Schlauderer.

Neuzugang Patrick Slodarz (am Ball) machte das 2:0 für Langquaid – aber zum Sieg reichte es nicht. Foto: Rutrecht
Neuzugang Patrick Slodarz (am Ball) machte das 2:0 für Langquaid – aber zum Sieg reichte es nicht. Foto: Rutrecht

Die Abensberger bestätigten ihren guten Eindruck, den sie beim 2:2 in Eggenfelden hinterlassen hatten. Von Beginn an bestimmte der Gastgeber vor 200 Zuschauern die Partie. Die erste Chance resultierte aus einem Kopfball von Samuel Lahky (13.). Die Gäste verzeichneten mit einem Freistoß von Valentin Damböck eine gefährliche Aktion (24.). Als das Spiel etwas verflachte, nutzte Tom Scheuchenpflug eine Unachtsamkeit eines Landauer Abwehrspielers und bediente Michael Keil (36.), der nur einschieben musste.

Anton Metzner (50.) hätte für die Gäste ausgleichen können. Der TSV notierte eine Schusschance durch Wolfgang Wutzer (67.). In der 70. Minute fiel das 2:0. Scheuchenpflug wollte Wutzer bedienen. Bevor dieser an den Ball kam, spitzelte der Landauer Hannes Obermeier den Ball beim Rettungsversuch ins eigene Tor.

„Wir sind richtig enttäuscht.“

Dietmar Listl

Den Schlusspunkt setzte Daniel Nutz nach Steilpass von Andreas Mühlbauer mit einem satten Schuss unter die Latte (87.). Abensbergs Matthias Blomberger sah nach Reklamieren in der Nachspielzeit Gelb-Rot. „Es war ein verdienter Heimsieg. Wir haben die Chancen konsequent genutzt und waren über weite Strecken tonangebend“, so Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger.

Dicker Hals bei Laabertalern

„Wir sind richtig enttäuscht.“ Langquaids Sprecher Dietmar Listl war bedient nach dem unnötigen Remis in Teisbach. Bis zur 83. Minute führte der TSV mit 2:0 – keine 120 Sekunden später hieß es 2:2. „Wir bekamen nach der Pause keinen Zugriff mehr.“

In der ersten Halbzeit begannen die Laabertaler wie aus einem Guss. Nach einem Eckball köpfte Zdeneck Becka (9.) zum 1:0 ein. Teisbach musste froh sein, dass Langquaid weitere Chancen durch Benni Huber und Stefan Schmidl vergab. Elegant erzielte Neuzugang Patrick Slodarz (44.) das 2:0. Nach einem Pass von Rudi Bartlick vernaschte er einen Verteidiger und schoss ein. Bis zur 83. Minute war alles gut, auch wenn Teisbach Oberwasser bekam. Doch dann spitzelte Thomas Babl eine Hereingabe unglücklich ins eigene Tore. Und ein schöner Schlenzer von Grzegorz Derek (84.) ins Kreuzeck bedeutete den 2:2-Endstand.

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