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ATSV-Ringer kassieren deutliche Abfuhr

Aufgrund der anstehenden Aufstiegskämpfe gegen AC Regenburg wurden beim Auswärtsmatch in Nürnberg einige Kräfte geschont.

Johannes Mayer (in blau) lieferte eine Topleistung ab. Foto: Alfred Huber
Johannes Mayer (in blau) lieferte eine Topleistung ab. Foto: Alfred Huber

Kelheim.Der Titelgewinn war den Ringern von Aufsteiger ATSV Kelheim am letzten Kampftag in der Landesliga Nord nicht mehr zu nehmen. Dennoch begleiteten zahlreiche Fans das Team zum prestigeträchtigen Auswärtsduell bei Vizemeister SC 04 Nürnberg, das mit 14:24 verloren wurde.

In Hinblick auf die bevorstehenden Aufstiegskämpfe gegen AC Regensburg wurden Johannes Mayerhofer, Tolga Izci und Ebrahim Salmeh geschont. Mit dem Zwischenstand von 0:20 war das Match gegen Nürnberg bereits zur Pause entschieden. Ben Böswald (griechisch-römisch, 57 kg) wurde von Jakob Gerschmann nach vier Minuten geschultert. Korbinian Knauf (Freistil, 130 kg) musste sich als Ersatzmann im Schwergewicht dem körperlich deutlich überlegenen Ruslan Matiev beugen. Im Freistil bis 61 kg setzte Salmeh aus. Damit gingen die Punkte zum 0:12 kampflos verloren.

Daniel Ritter (griechisch-römisch, 98 kg) fand gegen Lawrence Muoh nicht die richtigen Mittel und kassierte nach zwischenzeitlicher Aufholjagd eine Schulterniederlage. Auch der Kampf von Günther Stark (griechisch-römisch, 66 kg) gegen Andre Bordihn endete vorzeitig. In der zweiten Minute musste Stark die technische Überlegenheit des Nürnbergers hinnehmen.

Beim Pausenstand von 0:20 war in den restlichen fünf Kämpfen Ergebniskorrektur angesagt. Den Auftakt machte Johannes Mayer (Freistil, 86 kg) gegen Balazs Czimre. „Für mich war das der Kampf des Tages“, meint ATSV-Pressewart Stephan Hacker. Johannes Mayer habe in seinem besten Saisonfight den seit zwei Jahren unbesiegten Nürnberger aus dem Weg gefegt. Mayers 6:1-Erfolg wurde mit zwei Mannschaftszählern honoriert.

Es folgte der Auftritt von Csongor Knipli (Freistil, 71 kg) in ungewohnter Stilart und in höherer Gewichtsklasse. Knipli attackierte unbeirrt und verdiente sich gegen Sergen Yurtsever die technische Überlegenheit. Mike Fischer (griechisch-römisch, 80 kg) legte sich gegen Markus Kaltschew voll ins Zeug. Im einseitigen Kampf führte Fischer 16:4, als er seinen Gegner auf die Schultern beförderte.

Felix Henneberger (griechisch-römisch, 75 kg) lieferte gegen Mert Can Sen die gewohnt starke Leistung ab und erzwang ein vorzeitiges Kampfende. Dietmar Malkin (Freistil, 75 kg) stellte sich für den pausierenden Mayerhofer dem Kampf gegen Aleksander Drozdek. Den flinken Fußattacken des Nürnbergers konnte der Klassikspezialist Malkin kaum etwas entgegnen und musste schließlich die technische Überlegenheit Drozdeks akzeptieren.

Die 14:24-Niederlage gegen Vizemeister Nürnberg hat für Meister ATSV Kelheim nur statistischen Wert, denn die Ringer-Riege von Trainer Helmut Wild ist bereits voll auf den ersten Aufstiegskampf gegen den AC Regensburg am Samstag (19.30 Uhr) in der Turnhalle der Gerhardinger Schule fokussiert.

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