MyMz

Umbruch

Babonen setzen auf ihre Talentschmiede

Fußball-Bezirksligist TSV Abensberg integriert verstärkt die eigene Jugend. Das bisherige Trainerteam bleibt weiter am Ball.
Von Alexander Roloff

Trotz Formschwankungen erarbeitete sich der TSV Abensberg (dunkle Trikots) eine ordentliche Ausgangslage, um den Klassenerhalt zu sichern. Foto: Roloff
Trotz Formschwankungen erarbeitete sich der TSV Abensberg (dunkle Trikots) eine ordentliche Ausgangslage, um den Klassenerhalt zu sichern. Foto: Roloff

Abensberg.Mit Platz neun überwintert der TSV Abensberg im Tabellenmittelfeld der Fußball-Bezirksliga Niederbayern West. Zum Klassenerhalt fehlen noch einige Schritte, doch in der bisherigen Spielzeit haben die Babonen einen personellen Umbruch vollzogen und der verjüngte Kader fasst unter dem neuen Coach Andrè Kleinknecht erfolgreich Fuß in Niederbayerns höchster Spielklasse.

Verein und Trainer haben einen stabilen Grundstein für eine zukunftsträchtige Zusammenarbeit gelegt und werden ihre gemeinsamen Wege über die Saison hinaus fortsetzen. „Andrè Kleinknecht und Manuel Heinrich, unsere beiden Cheftrainer von erster und zweiter Mannschaft, werden auch in der kommenden Spielzeit unsere Mannschaften betreuen“, verkündet Sebastian Kneitinger, Abteilungsleiter vom TSV Abensberg.

Trainer Andrè Kleinknecht arbeitet mit Fußball-Bezirksligist TSV Abensberg über die Saison hinaus zusammen. Foto: Rutrecht
Trainer Andrè Kleinknecht arbeitet mit Fußball-Bezirksligist TSV Abensberg über die Saison hinaus zusammen. Foto: Rutrecht

„Beide sind für uns die Basis, um unser Projekt konsequent weiterzuverfolgen.“ Der gemeinsam verfolgte Plan sei grundsätzlich ligaunabhängig. „Unsere Gespräche laufen für Bezirks- wie Kreisliga. Sollten wir unser Ziel nicht erreichen, reparieren wir es gemeinsam“, so Kneitinger.

Von einer stimmigen Grundlage spricht auch Coach Kleinknecht: „Wir haben eine gute Basis, aber überall noch Luft nach oben. Die wichtigste Aufgabe ist es, den Klassenerhalt zu fixieren.“ Dauerhaft konstante Leistungen seien gefragt, um dieses Ziel zu erreichen. „Dafür werden Mannschaft und Trainer in der Vorbereitung alles investieren“, verspricht Kleinknecht.

Das Team zieht an einem Strang

Der 32-jährige A-Lizenzinhaber möchte die junge Mannschaft weiter entwickeln und „etwas langfristiges aufbauen“. Als wesentliche Bestandteile für eine gesunde Zukunft nennt Kleinknecht die zweite Mannschaft und die Jugendabteilung. „Deshalb freue ich mich auch im kommenden Jahr, den Prozess in diesem sehr angenehmen Umfeld weiterhin zu begleiten.“

Laut Kneitinger habe Kleinknecht bereits nach einem halben Jahr gemeinsam mit den Kickern die Spielanlage positiv verändert und weiterentwickelt. „Wir spielen deutlich aktiver und klarer nach vorne und haben einige Automatismen im Spiel gegen den Ball verinnerlicht“, lobt der Abteilungsleiter. Neben dem Coach der Bezirksliga-Truppe ist auch Manuel Heinrich als Trainer der zweiten Mannschaft wichtiger Bestandteil des Abensberger Projekts.

Wir spielen deutlich aktiver und klarer nach vorne und haben einige Automatismen im Spiel gegen den Ball verinnerlicht.

Sebastian Kneitinger

„Der Ex-Kapitän und B-Lizenzinhaber lebt die Identifikation mit dem TSV Abensberg vor und gibt seine Erfahrung jedem Spieler fachlich weiter“, so Kneitinger.

Das Trainerteam könne durchaus eine Erweiterung erfahren, da man in den Trainingseinheiten individueller und effektiver arbeiten möchte. Daniel Nutz wird als spielender Co-Trainer ein wichtiges Element im Team bleiben. Neben dem ehemaligen Bayernliga-Akteur bekommen auch die Spielführer Michael Keil und Tobias Treitinger mehr Verantwortung übertragen.

Das Abensberger Projekt widmet sich gezielt der Aufgabe „noch intensiver als in der Vergangenheit, junge und vor allem willige Spieler in unsere Herrenmannschaften einzubauen“. Kneitinger führt weiter aus, dass sich junge Kicker wie Jonas Kuffer, Samuel Lahky oder Keeper Marius Sturm bereits mehr als positiv entwickelt haben, „weil sie mit überragender Einstellung und Ehrgeiz an die Sache rangehen“.

Junge Talente reifen heran

Die Tendenz zur raschen Integration junger Spieler soll weiter gefördert werden. Rückhalt bietet die erfolgreiche Jugendarbeit. „Wir erwarten, dass in den nächsten Jahren viele talentierte Burschen in den Herrenbereich vorstoßen. Der ein oder andere Jugendspieler wird im Februar mit ins Trainingslager nach Kufstein fahren“, kündigt der Abteilungsleiter an.

„Dass wir aktuell mit 26 Punkten dastehen, ist nicht selbstverständlich. Wir werden aber nicht leichtfertig. Die Bezirksliga ist eng und der Frühjahrsstart gegen DJK-SV Altdorf und SpVgg Niederaichbach extrem wichtig, um unser Ziel Klassenerhalt fest im Auge zu behalten.“

Die Testspiele gegen TSV Kareth-Lappersdorf (3. Februar), FC Thalmassing (16. Februar), SpVgg Ziegetsdorf (17. Februar), SC Baldham-Vaterstetten (24. Februar), SV Burgweinting (3. März) und SV Pfaffenhofen (10. März) werden bei schlechter Witterung auf Kunstrasen ausgetragen.

Bezüglich möglicher Zugänge für die neue Saison halte man die Augen offen, werde aber speziell auf die Einstellung, nicht auf Erfolge der Kicker achten.

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Guter Grund zum Feiern

  • Jubiläum:

    2019 feiert die Fußballabteilung vom TSV Abensberg ihr 100-jähriges Bestehen. Highlight wird das Spiel gegen den TSV 1860 München sein.

  • Party:

    Am 29. und 30. Juni veranstalten die Fußballer zusätzlich ein Festwochenende mit vielen Aktionen rund um den Fußball, einem Party-Abend mit „Dr.- Vintage“ sowie ein Ehemaligen-Treffen am Sonntag mit Blasmusik.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht