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Bad Abbach siegt, Aiglsbach rutscht aus

Der TSV feiert dank eines überragenden Keepers ein 2:1 gegen Woffenbach. Hallertauer unterliegen Pfreimd mit 2:3.
Von Martin Rutrecht

Christopher Prester (Mitte, Nr. 17) trifft zum späten 2:1 für den TSV Bad Abbach. Foto: Brüssel
Christopher Prester (Mitte, Nr. 17) trifft zum späten 2:1 für den TSV Bad Abbach. Foto: Brüssel

Bad Abbach.Mit einem Last-Minute-Tor schaffte der TSV Bad Abbach in der Landesliga Mitte den angepeilten Pflichtsieg zuhause gegen BSC Woffenbach. Beim 2:1 (1:0) war Keeper Ludwig Räuschl der beste Akteur der Hausherren. Der TV Aiglsbach unterlag gegen die SpVgg Pfreimd daheim überraschend mit 2:3 (2:2).

„Es war ein glücklicher Heimdreier, der Dank geht an unseren überragenden Torhüter“, atmete Markus Härtl aus der TSV-Abteilungsriege tief durch. Der schwache Auftritt muss aber zu denken geben. In der zweiten Halbzeit stand Woffenbach bei Chancen von Rene Zeltner (77./85.) – beide Male reagierte Räuschl glänzend – sowie einem zu hoch angetragenen Nachschuss (82.) vor der 2:1-Führung. Für Abbach war nach der Pause keine Gelegenheit zu notieren, bis das Tor fiel.

Christopher Prester macht das Siegtor

Auch in der ersten Halbzeit agierten die Hausherren harmlos. Wenigstens Djingue Gueye prüfte den Gästekeeper (35.) und platzierte kurz darauf einen Kopfball knapp daneben (38.), jeweils nach Ecke. Er war auch für das 1:0 (45.) verantwortlich, als der TSV über links endlich mal zügig spielte und er von Christopher Prester im Strafraum vorbildlich in Szene gesetzt wurde.

Aiglsbachs Keeper Andreas Schmidt musste dreimal hinter sich greifen. Foto: Kahler/Archiv
Aiglsbachs Keeper Andreas Schmidt musste dreimal hinter sich greifen. Foto: Kahler/Archiv

Der Genuss der Führung währte nur bis zur 54. Minute, ehe Philipp Mangold den Ausgleich erzielte. In der 87. Minute durfte Bad Abbach dennoch jubeln. Nach einer Ecke verlängerte Niklas Scheuerer den Ball per Kopf und Prester traf zum 2:1-Sieg.

Aiglsbach ging gegen Pfreimd als vermeintlicher Favorit in die Partie; die Gäste hatten erst einen Zähler. Aber die Hallertauer taten sich in dieser Rolle schwer. Schon in der 2. Minute führte Pfreimd. Ein Abpraller fiel Sebastian Sebald vor die Füße, der leichtes Spiel hatte. Nach zwölf Minuten lag der Gast 2:0 in Front. Im Nachsetzen traf Johannes Zeus. „Wir kamen nicht in die Zweikämpfe und haben den Gegner eingeladen. Zum ersten Mal in der Landesliga-Saison war unsere Leistung schwach“, räumte Sportlicher Leiter Heinrich Kaltenecker ein.

Torjäger bombt wieder – aber es reicht nicht

Verlass war aber auf Torjäger Manfred Gröber. Markus Schmidt verlängerte per Kopf auf Florian Flicker, der den Goalgetter bediente – 1:2 (15.). Sechs Minuten später war der Ausgleich geschafft. Matthias Ehrenreich leitete das Tor mit Vorlage auf Schmidt ein, Gröber schloss wieder im Zentrum eiskalt ab. Die folgenden Chancen von Gröber mit einem Schlenzer aufs Kreuzeck (22.) und einem Kopfball (30.) verfehlten knapp ihr Ziel.

So war es wieder an Pfreimd, in Führung zu gehen. Bastian Lobinger (47.) durfte sich im Strafraum ungehindert drehen und wenden und erzielte das 3:2 für die SpVgg. Schmidt (50./69.), Schmidbauer (62.) und Gröber (66./87.) hatten Möglichkeiten, erneut den Gleichstand herzustellen. „Heute waren wir nicht wach genug. Vielleicht lag’s am Kopf“, so Kaltenecker. Bis Dienstag (18.30 Uhr) sollte Aiglsbach den Schalter wieder umlegen: VfB Eichstätt gastiert zum Pokal-Hit. (mar)

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