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Landesliga

Bad Abbach und Aiglsbach im Elfmeterpech

Kelheims Landesligisten vergeben vom Punkt – die Folge sind Niederlagen gegen Fortuna und Weiden. Kabinenklau schockt.
Von Florian Würthele und Dagmar Nachtigall

Bad Abbach (in grün) vergab einen Elfer zur Führung. Das bestrafte die Fortuna. Foto: Josef Eder
Bad Abbach (in grün) vergab einen Elfer zur Führung. Das bestrafte die Fortuna. Foto: Josef Eder

Bad Abbach.Mit dem Tabellenzweiten und -dritten nahmen es TSV Bad Abbach und TV Aiglsbach in der Fußball-Landesliga Mitte auf. Die Kicker von der Freizeitinsel unterlagen daheim gegen SV Fortuna Regensburg mit 0:1 (0:0), die Hallertauer verloren bei der SpVgg Weiden mit 1:2 (0:1). Beide Kelheimer Teams hatten den Fuß an einem Punktgewinn – bei (vergebenen) Elfmetern.

Der Fortuna genügte in Bad Abbach das Tor von Thomas Schmidbauer in der 74. Minute. Mann des Tages war Torwart Enrico Sommer, der Minuten vor dem eigenen Führungstor einen Elfmeter des TSV entschärfte. Große fußballerische Klasse wollte in diesem Derby nicht aufkommen. Aus ihren spielerischen Vorteilen während der ersten Halbzeit wussten die Regensburger keinen Profit zu schlagen. Und weil sich auch Bad Abbach in der Nähe des gegnerischen Tors nicht durchsetzen konnte, entwickelte sich eine Partie zwischen den Strafräumen.

Geld von Regensburger Kickern ist weg

Richtig gefährlich wollte es nicht werden – bis zum Elfmeter für den TSV. In der 67. Minute entwischte Christopher Prester Gegenspieler Tobias Lotter, Torwart Enrico Sommer kam raus und erwischte ihn mit dem Fuß. Seinen Fehler bügelte Sommer wieder aus, indem er Florian Folgers Elfmeter aus dem Toreck kratzte.

Allzu viele brenzlige Szenen vor dem Tor von Bad Abbachs Keeper Ludwig Räuschl gab es nicht. Foto: Josef Eder
Allzu viele brenzlige Szenen vor dem Tor von Bad Abbachs Keeper Ludwig Räuschl gab es nicht. Foto: Josef Eder

Genau 73 Minuten und 20 Sekunden waren gespielt, da fand Schmidbauers Drehschuss von der Strafraumkante den Weg neben den linken Pfosten ins Netz. In der Schlussphase durfte sich der SV Fortuna bei Enrico Sommer bedanken, der die Null festhielt. Schaler Nachgeschmack: Während des Spiels wurde aus der Regensburger Kabine Geld mehrerer Spieler entwendet.

Auch in Weiden spielte der Torwart eine entscheidende Rolle. Der SpVgg-Keeper entschärfte in der 21. Minute einen Strafstoß von Matthias Ehrenreich. Aiglsbach bot dem Favoriten über 90 Minuten Paroli. Trainer Benjamin Flicker sagte: „Wir haben gekämpft, aber uns muss klar sein, wo wir eigentlich herkommen. Mit etwas Glück hätten wir aus Weiden dennoch etwas mitnehmen können.“

Tor von Manfred Gröber ist zu wenig

Seinem Weidener Kollegen Andreas Scheler gefiel das schnelle Führungstor seiner Elf. Dies entstand durch eine Kombination über Michael Busch und Moritz Zeitler, der auf der linken Seite Stefan Graf bediente. Dieser spielte auf Dominik Mandula (7.), der den Ball nur noch über die Linie schieben musste. Der nächste Aufreger war das Elfmeterfoul an Florian Schweiger von Keeper Matthias Götz. Aber der Weidener Schlussmann parierte den Elfer.

Nach der Halbzeit gelang Aiglsbach das 1:1 (55.). Torjäger Manfred Gröber zog einen Freistoß aus 24 Metern, der an der Mauer ins Tor abprallte. Weiden legte einen Zahn zu und ging durch Dominik Hradecky (70.) erneut in Führung. In den letzten 20 Minuten erkämpften sich beide Seiten noch Möglichkeiten, der Tabellenzweite brachte den Sieg nach Hause. (ofw/han)

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