MyMz

Bezirksliga

Bezirksligisten nehmen wieder Fahrt auf

Die Kelheimer Fußball-Bezirksligisten kehren nach dem Gillamoos in den Alltag zurück. Auf die Teams warten knackige Hürden.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) drängen nach der Gillamoos-Pause auf einen erfolgreichen Wiedereinstieg Foto: Roloff
TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) drängen nach der Gillamoos-Pause auf einen erfolgreichen Wiedereinstieg Foto: Roloff

Kelheim.Der zehnte Spieltag der Fußball-Bezirksliga West hält für das Trio aus dem Kelheimer Fußballgäu jeweils knifflige Aufgaben parat: Der siebtplatzierte ATSV Kelheim misst sich am Samstag (18 Uhr) mit dem Rangzweiten FC Dingolfing. Tags darauf tritt der elftplatzierte TSV Abensberg bei dem um fünf Positionen höher eingestuften FC Teisbach (15 Uhr) an. Beim Tabellenneunten TSV Langquaid gastiert Spitzenreiter TuS Pfarrkirchen (16 Uhr).

Landesliga-Absteiger Pfarrkirchen leistete sich in den bisherigen neun Partien erst ein Remis, siegte acht Mal.

„Wir treffen auf eine Mannschaft, die im Kollektiv und auf den einzelnen Positionen bestens eingespielt ist.“

Andreas Müller

Mit der beachtlichen Ausbeute von 25 Zählern verdient sich die Truppe von Trainer Christian Endler die Favoritenrolle: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die im Kollektiv und auf den einzelnen Positionen bestens eingespielt ist“, sagt Langquaids Trainer Andreas Müller. Zudem hat der Gast aus dem Rottal mit Andreas Surner den aktuell treffsichersten Spieler (11 Tore) der Liga in seinen Reihen.

„Das verrät eigentlich alles über das Potenzial in der Offensive“, so Müller. Der gebotene Respekt vor den Gästen erlaube aber keinesfalls eine zurückhaltende Herangehensweise: „Am Ende möchten wir auf jeden Fall Zählbares herausholen“, betont Müller.

Die Routiniers kehren zurück

Die gute Nachricht für die Laabertaler ist, dass Keeper Fabian Fuchs, Rudi Bartlick und Stefan Schmidl in den Kader zurückkehren. „Wir brauchen diese Spieler“, freut sich der Coach. Alle drei fehlten vergangenes Wochenende bei der 0:3 Schlappe in Landau. „Je mehr Spieler du zur Verfügung hast, desto besser wird auch im Training der Konkurrenzkampf angekurbelt“, so Müller.

Beim 3:2-Heimsieg gegen SSV Eggenfelden suchten der TSV Langquaid geduldig nach Lücken im Defensivverbund der Gäste. Im Heimspiel gegen TuS Pfarrkirchen sollte diese Aufgabe noch ein Stück komplizierter werden. Foto: Roloff
Beim 3:2-Heimsieg gegen SSV Eggenfelden suchten der TSV Langquaid geduldig nach Lücken im Defensivverbund der Gäste. Im Heimspiel gegen TuS Pfarrkirchen sollte diese Aufgabe noch ein Stück komplizierter werden. Foto: Roloff

Allerdings verabschiedeten sich mit Johannes Pernpeintner, Bastian Halbritter und Julian Strohmeier drei andere Spieler in den Urlaub und sind nicht an Bord. Unabhängig vom zur Verfügung stehenden Personal werde im weiteren Saisonverlauf die mannschaftliche Geschlossenheit über Freud und Leid entscheiden. „Die Liga ist eng beieinander, jeder kann jeden schlagen. Also treten wir mutig auf“, bekräftigt Müller. Langquaids Coach ist nicht bange, dass die Fitness nach dem Gillamoos-Wochenende abhandengekommen sein könnte. „Wir werden sicher keine Sondermaßnahmen einleiten“, lacht er.

„Gegen den Tabellenzweiten sind wir natürlich klarer Außenseiter.“

Tobias Schlauderer

Auch für ATSV Kelheim kehrt mit dem Heimspiel gegen FC Dingolfing (Samstag, 18 Uhr) der Alltag ein. „Gegen den Tabellenzweiten sind wir natürlich klarer Außenseiter“, gesteht Coach Tobias Schlauderer ein. „Auch hier ist natürlich eine Überraschung möglich. Wir rechnen uns schon etwas aus“, so Schlauderer. Der 35-Jährige betont aber auch, dass es eine „schwere Angelegenheit“ wird.

Die Nachwirkungen vom Gillamoos-Derby zwischen TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) sind verflogen. Die Lokalrivalen bereiten sich auf die nächsten Herausforderungen vor. Foto: Roloff
Die Nachwirkungen vom Gillamoos-Derby zwischen TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) sind verflogen. Die Lokalrivalen bereiten sich auf die nächsten Herausforderungen vor. Foto: Roloff

Auf der Ausfallliste steht Julian Schmidt, Stürmer Jonas Haas kehrt nach Urlaubspause wieder ins Aufgebot zurück. Die Einsätze von Christoph Chrubasik und Bastian Butscher sind weiterhin fraglich.

Shkelzen Syla ist wieder dabei

Der TSV Abensberg muss bei dem mit Franz Gruber, Jonas Schreiner und Grzegorz Derek in der Offensive stark besetzten FC Teisbach ran. „Im ersten Spiel nach dem Gillamoos ist es für uns immer schwer“, berichtet Abensbergs Coach Andrè Kleinknecht.

Abensberger Bilanz

  • Tabelle:

    „Die bisher eingespielten zehn Punkte sind in Ordnung. Wir haben bereits gegen die aktuell ersten fünf Teams gespielt“, sagt Abensbergs Coach Andrè Kleinknecht.

  • Zugzwang:

    Fünf Punkte unterscheiden zwischen Platz 15 und Rang sechs. „Jeder Dreier in den kommenden Wochen ist Gold wert“, so Kleinknecht. „Wir schauen aber von Spiel zu Spiel.“

Der Gegner habe mit dem emotionalen Publikum im Rücken in dieser Saison daheim schon für Furore gesorgt. „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst und wollen uns ordentlich präsentieren“ sagt Kleinknecht. Shkelzen Syla stärkt mit seiner Rückkehr den Abensberger Kader. Matthias Blomberger und David Babic fallen hingegen aus.

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht