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Wechsel

Brandler holen Kirchdorfer Coach

Markus Stuhlmüller wird in der neuen Saison Trainer beim SV Ihrlerstein. Der 39-Jährige suchte eine neue Herausforderung.

Kirchdorfs Trainer Markus Stuhlmüller herzt einen Spieler nach dem Kreisliga-Aufstieg 2017. Foto: Stöcker
Kirchdorfs Trainer Markus Stuhlmüller herzt einen Spieler nach dem Kreisliga-Aufstieg 2017. Foto: Stöcker

Ihrlerstein.„Wenn du ihn nicht schlagen kannst, dann verbünde dich halt mit ihm.“ So scheint die Devise beim SV Ihrlerstein zu lauten, der für die neue Saison Markus Stuhlmüller vom Ligarivalen SC Kirchdorf verpflichtet hat.

„Gegen den SC Kirchdorf gab es in den vergangenen Spielzeiten nicht sehr viel zu holen für uns, daher haben wir es interessiert zur Kenntnis genommen, dass Markus in der nächsten Spielzeit eine neue Herausforderung sucht“, sagte Abteilungsleiter Ralf Graßl. In den Gesprächen zeigte sich schnell, dass beide Parteien gut zusammenpassen: „Natürlich wurden auch mit anderen interessanten Trainern Gespräche geführt, aber Markus war mein Wunschkandidat. Daher freut es mich sehr, dass es am Ende geklappt hat.“ Neben der Verantwortung für den Seniorenbereich wird es eine Hauptaufgabe sein, junge Spieler in den Kader der Herren zu integrieren. „Zudem möchten wir in unserer Spielgestaltung taktisch flexibler werden, um auf wechselnde Spielsituationen besser reagieren zu können.“

Der 39-jährige Markus Stuhlmüller war vor seinem Engagement in Kirchdorf vier Jahre lang Camp-Leiter und Fördertrainer in der Audi Schanzer Fußballschule des FC Ingolstadt und ist somit mit der Ausbildung von Jugendlichen sehr gut vertraut.

Danach wechselte er zum SC Kirchdorf und führte die Mannschaft direkt im ersten Jahr zum Aufstieg in die Kreisliga. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und sehe in der Mannschaft des SV Ihrlerstein sehr viel Potenzial. Für die restliche Saison wünsche ich dem SVI viel Erfolg, um auch nächstes Jahr im Landshuter Oberhaus zu spielen. Für mich selbst hat bis zum Ende der Saison oberste Priorität, das erklärte Saisonziel, den direkten Klassenerhalt mit dem SC Kirchdorf, zu erreichen“, äußerte sich Markus Stuhlmüller. Für die Brandler hat der Kampf um den Klassenerhalt ebenso Priorität. „Unser Ziel ist es, mindestens die Relegation zu erreichen und darüber die Liga zu halten. Bisher bleibt unsere Mannschaft klar hinter ihren Möglichkeiten zurück, sie ist aber vom Potenzial her auf jeden Fall kreisligatauglich“, sagte Graßl. „Egal ob Kreisklasse oder Kreisliga, wir möchten in den nächsten Jahren gemeinsam mit Markus Stuhlmüller viel bewegen.“

Der SV Ihrlerstein belegt derzeit in der Kreisliga Donau/Laaber mit Platz 13 den vorletzten Rang.

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