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Rennverlauf

Das 24-Stunden-Rennen und mehr

Mehr als 1000 Starter kämpfen beinhart um die Siege in Kelheim. Wer führt, was passiert, aber auch Geschichten um das große Event lesen Sie hier.
Von Benjamin Neumaier, Martin Rutrecht, Heiner Stöcker und Alex Reichmann, MZ

  • Zuschauer sind da, das Wetter in Kelheim ist top. Foto: nik
  • Maishofens Bürgermeister Franz Eder (l.) übergibt die Trikots. Foto: nb
  • Die Mützenmänner: Uwe Meuren mit Marco und Roland Bodi (v. l.) Foto: zar
  • Die „Boxenluder“ Martina Traublinger (l.) und Victoria Günthner vom Team „Meilenweit“ versorgen Fahrer Ragnar Günther. Foto: mar
  • Denis (l.) und Kacper aus Polen entern die Bühne. Foto: mar
  • Ihre Jungs vom Kühnel-Weiss-Team radeln – und sie ratschen. Foto: mar
  • Der Abend bricht an, die „Hütte“ in der Innenstadt ist voll. Foto: mar
  • Angelina war zum ersten Mal Airbrush-Model. Foto: nb
  • Gunter Striebeck (r.) ist mit 73 Jahren der zweitälteste Solist im Feld, nach Kink Artur. Foto: mar
  • Die Nachtschicht für die Cracks ist angebrochen. Foto: mar
  • Wir sind alles Piraten! Foto: mar
  • Jennifer Kluge, Manuel Kopfmüller und Susanne Ober (v. l.) dürfen ruhen, aber kein Auge zumachen. Foto: mar
  • Weißwurst-Express-Radler Mario Eisvogel aus Saal wartet mit Freundin Christiane Ipfelkofer aus Hausen auf die nächste Nachtrunde. Foto: mar
  • Die Oldtimerfreunde Thomas Pernpainter, Lena Pollinger, Andreas Schmitz und Andreas Huber (v. l.) haben am Stausackerer Berg ausgeharrt. Foto: zar
  • Pausen kennen sie nicht: Die Einzel-Führenden Markus Rieber und Franz Waibl (dahinter). Foto: zar

Das 24 Stunden-Rennen ist vorbei – drei Sekunden entscheiden

Mit einem Rekord bei den Herren geht das 24-Stundenrennen von Kelheim zu Ende: Markus Rieber vom probst racing team gewinnt mit der sensationellen Leistung von 49 Runden in 23:41:55 Stunden. Platz zwei geht an Franz Waibl von der Sportunion Tarrenz der mit gerademal drei Sekunden Rückstand über die Ziellinie rollte.

Bei den Damen holte sich Monika Knoll vom Team Moni Bimbach mit 36 Runden in 23:41:16 Stunden vor Denise Brüderlein mit 33 Runden in 23:44:01 Stunden die Trophäe.

Glasservice Weber – Racing Team feiert einen Doppelsieg. Sowohl die Herren (23:46:09 Stunden, 56 Runden) als auch die Damen (23:16:54, 45 Runden) hatten die Nasen vorn.

Bei den Mixed-Teams ließen sich die road runner (23:53:34, 53 Runden) die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sie gingen mit einer vollen Runde Vorsprung vor GHOST Mix-treme (23:43:15, 52 Runden) ins Ziel.

Bei den Senioren war es Hackner I, die mit etwas über elf Minuten Vorsprung in 23:48:40 Stunden mit 54 Runden vor Z-Fenster Technik (23:59:42) den Sieg holten.

Zwischenstand 12.40 Uhr:

Bei den Teams der Herren gibt es einen Ausbruchsversuch: Glasservice Weber - Racing Team (22:32:04, 53 Runden) und Löffler Nordic Team setzen sich

rund 25 Sekunden von Merkur-Druck.com und Team Hackner II ab.

Bei den Damenteams sind Glasservice Weber (22:12:09, 43 Runden) drei Runden vor ihren Konkurrentinnen von Bauers Sonnenblumen. Das ist entschieden.

Bei den Teams Mix hben die roadrunner die Nasen vorn mit 22:32:38 und 50 Runden vor GHOST Mix-treme mit 22:21:14 und 49 Runden.

Bei den Herren-Einzel wird bis aufs Messer gekämpft: probst racing team-Fahrer Markus Rieber und Sportunion Tarrenz-Fahrer Franz Waibl halten ihren 28:52-Schnitt pro Runde und haben beide 46 Runden und etwa 791 Kilometer in den Beinen.

11 Uhr – Zwischenstand und Klaus Roithmeier ist soweit zufrieden

Noch knapp drei Stunden zu fahren. RSC-Chef Klaus Roithmayer ist zufrieden. „Es ist irre, was die Fahrer heuer leisten.“ Mit Spannung ist er am Duell der vier Herren-Teams dran. „Aber diese Konstellation haben wir so oder so ähnlich schon erwartet.

Bei den Einzelherren liefern sich Markus Rieber (44 Runden in 20:58:38 Stunden) und nur eine Sekunde dahinter Franz Waibl) ein verbissenes Duell. Sie haben zwei Runden mehr in den Waden als Paul Bernd.

Bei den Damen liegt weiter Moni Knoll (32 Runden, 20:45:52 Stunden) vor Gaby Wittleben (28, 20:45:52).

Exakt. gleichauf sind die Herrenteams Löffler Nordic Team (20:47:52, 49 Runden) und Glasservice Weber - Racing Team. Ihnen folgen mit einer Sekunde Abstand Hackner II (20:47:53) und Merkur-Druck.com.

Bei den Mixed Teams führen die road runner (20:47:53, 46 Runden) vor GHOST Mix-treme (21:00:01,

46) und Dentalpraxis Dr. Straube Cycling Team (21:03:19, 46 Runden)

9.20 Uhr - BRK zieht schlechte Bilanz

Seit einigen Minuten ist Armin Wolf wieder auf der Bühne. Er spricht von „Wahnsinn“ und „ich würde es nicht glauben, wenn ich es hier nicht sehen würde“.Gemeint ist das Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich Markus Rieber und Franz Waibl derzeit liefern. Beide haben einen Rundenschnitt von 28:35 Minuten und bislang die Zielzone 40 mal passiert.

Unschön: BRK-Einsatzleiter Andreas Ober hat schlechte Nachrichten: „Wir sehen einen Anstieg bei der Zahl der Unfälle in diesem Jahr. Alleine sieben hat es gestern (anm. Samstag) im Innenstadtbereich gegeben. Und fünf weitere, zu denen wir mit dem Rettungswagen ausrücken mussten.“

Bei den Damen liegt Moni Knoll (Schnitt 38:41 min, 30 Runden) vor Denise Brüfderlein (43:57, 26).

Bei den Herren-Teams führt Glasservice Weber - Racing Team (45 Runden in 19:04:37 Stunden) hauchdünn vor Hackner II (45 Runden, 19:04:54)

Bei den Damen unangefochten vorne liegt Glasservice Weber - Ladies mit 37 Runden in 19:01:17 Stunden. Knapp 13 Minuten Vorsprung hat sich Team Hackner I bei den Senioren herausgefahren. Sie absolvierten ihre 43 Runden in 18:50:16 Stunden. Verfolger Z-Fenster Technik brauchte dafür 19:03:48.

Bei den Mix-Teams liegen die top vier Teams gerademal 12 Minuten auseinander. road runner führt mit 42 Runden in 19:01:39 Stunden, gefolgt von Dentalpraxis Dr. Straube Cycling Team (19:09:51), GHOST Mix-treme (19:13:35) und KELDORADO-Mixed (19:13:36).

07.02 Uhr – Attacke oder Nicht-Attacke?

Bei den Herren-Teams an der Spitze des Feldes kommt zunehmend taktisches Geplänkel ins Spiel. So soll Hackner II eine Attacke angekündigt haben, aber nach der betreffenden Runde ist alles beim Alten: Hackner II, Löffler, Merkur-Druck und Glasservice Weber rollen gemeinsam in die Wechselzone, die in die ersten Sonnenstrahlen getaucht wird. Die Solisten Franz Waibl und Markus Rieber radeln Lenker an Lenker, 36 Runden haben sie hinter sich – fast 620 Kilometer seit Samstag, 14 Uhr. Eine Pause kennen diese Extremsportler nicht. Die Herren-Quintette vorne haben übrigens 40 Schleifen gedreht, sprich: 688 Kilometer.

05.42 Uhr – Oldtimerfreunde sind überm Berg

Andreas Schmitz und seine Oldtimerfreunde Winzerberg aus Kelheimwinzer gehören zu den ganz Harten. Eisern harren sie die ganze Nacht am Gipfel des Stausackerer Berges aus und unterstützen die Radrennfahrer. „Ein paar schlafen immer, die anderen sind wach“, sagt Andreas, schränkt aber ein: „Zwei Stunden hinlegen ist das Maximum.“ Die Kaffeemaschine hat schon einige Kannen produzieren müssen. „Jetzt ist bald das Schlimmste überstanden“, so Andreas mit Blick auf den hell werdenden Himmel. Aber die Kälte setzt den Winzerern im Wald zu. Mit

Andreas Huber, Lena Pollinger und Thomas Pernpainter hat er sich in Decken gehüllt.

04.21 Uhr – Zwischenstand

Die beiden Spitzen-Solisten Markus Rieber und Franz Waibl strampeln im Gleichklang in den Morgen hinein. Bei den Herren-Teams bleiben Glasservice Weber, Löffler-Team, Merkur-Druck und Hackner II vereint vorne, bei den Damen-Crews fährt Glasservice Weber langsam die Ernte ein. Solistin Monika Knoll hält Denise Brüderlein nach wie vor zwei Runden auf Abstand. Im Feld der Mixed-Equipen haben die road runner aus Kelheims Partnerstadt alles im Griff. Bei den Senioren-Quintetten wird Hackner I nicht mehr zu stoppen sein.

Das heißt: Herren-Einzel und Herren-Teams fahren mit spannungsgeladener Konstellation in den Sonnenaufgang.

03.39 Uhr – die schlimmste Runde naht

Die wenigsten Teilnehmer schlafen. In den Fahrerlagern ist es ruhig, aber die Augen kriegt kaum jemand zu. So auch beim Weißwurst Express Kraus am Alten Hafen. Kurbeltreter Mario Eisvogel aus Saal kann sich bei Freundin Christiane Ipfelkofer aus Hausen ein wenig anlehnen. Mitstreiter Robert Schönberger aus Osterhofen weiß um die nahende Qual. „Am Übergang zum Morgen kommt für die meisten Aktiven die tote Runde: Es ist kalt, alles leer, auch die treuesten Fans sind weg. Über diesen Punkt muss jeder drüber. Wenn die Stadt erwacht, geht’s wieder.“ Bis dahin wird’s noch etwas dauern.

02.51 Uhr – schlaflose Helfer

Auch in stockdunkler Nacht sind die vielen Helfer von Feuerwehr und Rotem Kreuz im Einsatz. Vor dem BRK-Stand in der Altstadt legen Jennifer Kluge, Manuel Kopfmüller und Susanne Ober zwar die Füße gerade hoch, aber an Schlaf ist nicht zu denken. „Wir sind in Schichten eingeteilt. Wir haben von acht Uhr abends an zwölf Stunden Dienst“, sagt das junge Trio. 33 Rot-Kreuz-Helfer aus mehreren Landkreis-Ortsgruppen (Kelheim, Painten, Langquaid, Riedenburg) sind beim Rennen gefordert. „Auch wenn nichts zu tun ist, wird uns nicht langweilig – dann plaudern wir.“ Die Einsatzleitung ist permanent besetzt. Auch die Feuerwehrler stehen rund um die Uhr als Streckenposten rund um den Kurs.

01.32 Uhr – Nichtangriffspakt geschmiedet

27 Runden haben die führenden Herren-Teams Glasservice Weber, Hackner II, Löffler und Merkur-Druck jetzt hinter sich. Nachdem es in den vergangenen Stunden immer wieder Attacken aus dem Quartett gab, hat man nun einen Nichtangriffspakt geschmiedet. „Wir werden bis in der Früh zusammen bleiben“, sagt Markus Weber, Teamchef der Glasservice-Truppe. Ein Hackner-Crack, der gerade seine Schleife absolviert hat, bestätigt: „Wir wollen gemeinsam durchfahren.“ Doch so ganz mag sich keiner festlegen. „Es kann immer was passieren“, so Weber.

00.08 Uhr – Geisterstunde ohne Stimme

Der Sonntag beginnt. Moderator Armin Wolf schaltet sein Mikro ab. „Jetzt geh’ ich schlafen“, sagt die Stimme Ostbayerns. Einige Fans wollen ihn nicht ziehen lassen: „Zugabe, Zugabe!“ Aber nach zehn Stunden Dauer-Moderation im Zelt am Stadtplatz brauchen auch die Stimmbänder Pause. „Die Stimmung ist großartig. Wahrscheinlich bin ich sowieso zu aufgedreht, um zu schlafen.“ Um 7.30 Uhr ist Tagwache bei ihm, eine Stunde später legt er wieder los. Die Fahrer kennen keine Rast. Und auch viele Zuschauer denken noch nicht ans Heimgehen.

22.11 Uhr – „Bis zum bitteren Ende“

Der Grill ind er Matthias-Krauss-Gasse glüht, unter dem Pavillon sitzen ein paar Herren und Damen bei Kaffee, Limo und Pils – was so aussieht ist auch eine Grillparty, nur während des 24-Stunden-Rennens. „29.33“, ruft Andi Seidl hinter seinem Laptop hervor. Er hält die Truppe „Bis zum bitteren Ende“ über die Rundenzeiten auf dem Laufenden. Die Mannen um Wolfgang Schneider sind zufrieden – die meisten Runden fahren sie heute unter 30 Minuten. Die Grillparty bei Teammitglied Holger Seidl ist ein Muss: „Ohne wäre das Rennen für uns nicht vorstellbar“, sagt Schneider.

21.54 Uhr – Im Zelt geht’s rund

Jetzt steppt der Bär, kaum ist noch ein Durchkommen in der Innenstadt. Das Rennen zieht Zaungäste bis aus dem Nachbarland an. Eine junge Dame namens Kamienziarz ist zu Besuch bei einer Landsfrau, die seit einigen Jahren in Kelheim lebt. Vom Rennen ist sie begeistert. Die Kinder der beiden Frauen, Denis (5) und Kacper (4), haben die Showbühne im Zelt für sich entdeckt. Sie und andere Kids tanzen zur Disco-Musik ab. Neben ihnen ratschen junge Damen aus Kelheim unaufhörlich – sie schwingen selbige Gerätschaften für ihre Jungs vom Kühnel-Weiss- Racing-Team. „Die Nacht machen wir aber nicht durch.“

20.14 Uhr - die Airbrush-Models

Moderator Armin Wolf wies schon seit Stunden darauf hin und der ein oder andere Gast warf einen verstohlenen Seitenblick auf Angelina Barth und Manuel Krug – die Airbrush-Models. Angelina trug das 24-Stunden-Logo bei ihrer Airbrush-Premiere: „Ich bin schon nervös, habe vergangenen Nacht kaum geschlafen und wollte fast absagen – aber jetzt ist es ok.“ Manuel sagte spontan zwei Stunden vorher zu. Er hat aber im Gegensatz zu Angelina bereits Erfahrung – sowohl beim Bodypainting, als auch in Kelheim. „2012 war ich auch schon als Model hier bei zehn Grad und Regen – das war hart.“ Dass sie eigentlich nackt sind, stört beide nicht: „Es fühlt sich an wie ein T-Shirt, also sind wir nicht nackt“, sagen beide.

19.42 – Zwischenstand

Die Solisten Markus Rieber und Franz Waibl strampeln Rad an Rad weiterhin vorne weg. Bei den Herren-Teams sind Glasservice Weber, Löffler-Team, Merkur-druck und Hackner II gemeinsam vorne, bei den Damen ist Glasservice Weber nicht zu halten. Selbiges gilt für Damen-Einzelfahrerin Nermina Ritter. Im Feld der Mixed-Equipen kurbeln die road runner aus Kelheims italienischer Partnerstadt vorne weg. Die „Oldies“ liefern sich in Gestalt von Hackner I und Z-Fenster Technik ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Hackner hat unter anderem den Senioren-Zeitfahrweltmeister Werner Hügel an Bord.

19.12 Uhr – Auto touchiert Radler

Einzelfahrer Thomas Fox wurde auf der Schleife von einem Auto angefahren – das Rad ist hinüber, aber ihm geht es gut!

18.54 Uhr – Boxenluder als Engerl

Boxenluder gesichtet: Das Service bei Team „Meilenweit“ wird die männliche Konkurrenz erblassen lassen. Die Damen Martina Traublinger (23), Victoria Günthner (24) und Mama Anet Günthner (44) holen jeden Fahrer nach der Runde von der Wechselzone ab, versorgen ihn mit Getränken und Essen und bringen den nächsten Starter aufgepäppelt ins Rennen. „In der Nacht sorgen wir auch für den Weckservice“, sagen die Mädels. Das Fahrerlager – der Standort bleibt geheim – ist ausgerüstet mit prall gefülltem Kühlschrank, Küche, Trockner und Schlafabteil. Das Herren-Quintett aus Kelheim, Essing und Regensburg hält sich aktuell im Mittelfeld.

17.54 Uhr - Zwischenstand

In der Damenkonkurrenz hat Nermina Ritter nun klar die Führung übernommen – drei Minuten trennen sie schon von der Zweitplatzierten Monika Knoll. Bei den Damen-Teams hat Favorit Glasservice Weber schon sieben Minuten Vorsprung.

Bei den Mixed-Teams gab es hingegen einen Führungswechsel – die road runner liegen nun 30 Sekunden vorne. Bei den Senioren zieht Hackner I weiter seine Kreise.

Herren-Einzel: Alles wie gehabt – Zweikampf Waibl gegen Rieber. Im Herren-Team-Wettbewerb sind es allerdings nur noch vier Mannschaften – Schäfflerstraße musste abreißen lassen und liegt nun eine Minuten hinter Löffler, Hackner II, Weber und Merkur-Druck.

17.03 Uhr - Zwischenstand

Im Damen-Einzel führt auf der Anzeigentafel noch Monika Knoll vor Denise Brüderlein - aber auf der Strecke übernimmt Nermina Ritter die Spitzenposition. Bei den Damen-Teams führt weiter Favorit Glasservice Weber.

Bei den Herren-Einzelfahrer duellieren sich - wie zu erwarten war - Franz Waibl und Vorjahressieger Markus Rieber. Im Herren-Team-Wettbewerb entwickelt sich ein Fünfkampf an der Spitze. Die Mannschaften Glasservice Weber, Merkur-Druck, Löffler, Hackner II und Schäfflerstraße liegen innerhalb weniger Sekunden.

Die Mixed-Teams werden weiter von Team Dentalservice Straube angeführt. Die Seniorenklasse führt weiter Team Hackner I an.

16.22 Uhr – Zwischenstand:

Bei den Einzelfahrern der Herren liegt Franz Waibl in Führung – dicht gefolgt von Markus Rieber. Bei den Damen ist weiterhin Denise Brüderlein in Führung. Bei den Damen-Teams ist Glasservice Weber vorne, bei den Herren ebenfalls – allerdings ist es hier noch sehr eng. Im Mix-Bewerb hat das Team Straube den Platz an der Sonne behauptet und bei den Senioren führt weiterhin Team Hackner 1.

15.30 Uhr – für zwischendurch

„Auf die Mützen werden wir schon das ganze Wochenende angesprochen“, sagt Uwe Meuren vom Team Fischer Elektromotoren mit einem Grinsen. Der Würzburger ist Neuling beim 24 Stunden Rennen. Seine Kollegen Marco und Roland Bodi, Jörn Rosolski und Friedemann Schaible fand er über die Fahrerbörse. „Nachdem wir unsere Trikots hatten, hat die Frau eines unserer Teammitglieder beschlossen, uns passende Mützen zu machen.“ Dabei bekam jeder seine eigene, individuelle Mütze. Für das Rennen haben sich die Teammitglieder, die bis auf einen noch ohne Erfahrung in Kelheim sind, folgendes vorgenommen: „Spaß haben und 24 Stunden lang durchhalten.“

14.22 Uhr – nach der ersten Runde

Es ist ein schnelles Rennen - in Führung liegen führen: Hackner1 bei den Senioren, Bauers Sonnenblumen bei den Frauen-Teams, Glasservice Weber bei den Herren-Teams, Denise bei den Frauen-Einzel, Team Straube bei den Mix-Teams und Sportunion Tarrent bei Herren-Einzel. Schnellste Runde: 22.02 min - Team Straube!

14.17 Uhr – auf der Strecke

Da musste man schon zweimal hinschauen, als die Spitzengruppe auf dem Rückweg zu Start und Ziel zwischen Essing und Kelheim in Sicht kam. Es führte nämlich kein Radfahrer im herkömmlichen Sinne, sondern ein Fahrer auf einem High-Tech-Liegerad. David Linke hielt sich zuerst im Windschatten, setzte sich dann neben die Spitzengruppe und zog schließlich vorbei. Kurz darauf hatte er schon 200 Meter Vorsprung und wechselte nach 22:33 für sein Team „Unterm Radar“ als erster. Auf die Vor- und Nachteile seines Liegerades angesprochen meinte er: „Gegenwind ist halt gar kein Problem, aber sobald wir irgendwo drüber müssen wie in der Wechselzone, verlieren wir Zeit.“

14.13 Uhr – Bergwertung

In der Bergwertung hatte man schon vor Beginn des Rennen zwei Favoriten ausgemacht, nämlich Vorjahressieger Benedikt Schäffer vom Team Schäfflerstraße und Davide Beccaro vom Team Roadrunner. Beccaro gewann die Bergwertung am „Col de Stausacker“ ebenfalls schon einmal.

Letztendlich wurde es aber dann doch eine sehr klare Angelegenheit. Nach einer Phase des Taktierens in der Spitzengruppe setzte sich Schäffer mit einem starken Sprint in der ersten Berghälfte ab. Er hatte schnell 20 Meter Vorsprung und baute den noch aus. Beccaro versuchte zu folgen, aber Schäffer fuhr die Wertung unter dem Jubel der Zuschauer am „Gipfel“ souverän nach Hause. Am Ende hatte er über 50 Meter Vorsprung.

14.04 Uhr – Trikotspende

Eine unverhoffte Überraschung gab es beim Start für den ATSV Kelheim – Trikots für die G-Jugend. Die kommen von der Gemeinde Maishofen aus Österreich. Dort hat die Bürgermeisterfamilie Mathes einen Zweitwohnsitz, erklärt deren Bürgermeister Franz Eder: „Im Winter war er bei uns zum Skifahren und hat erzählt, dass er beim 24-Stunden-Rennen mitfährt. Jetzt sind auch wir mit fünf Teams und einem Einzelfahrer angereist – zum ersten Mal.“ Kelheim kenne er aber schon bestens, da der Fußballverein SK Maishofen schon etwa 20 Mal in Kelheim zum Trainingslager gewesen sein. „Und wenn wir uns hier schon sehen mal außer der Reihe sehen lassen, dann wollten wir auch etwas mitbringen“, sagt Eder.

14.00 Uhr – Start

Schon rund eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start um 14 Uhr drängten sich Fahrer wie Zuschauer auf der Brücke beim alten Hafen. Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Hubert Faltermeier und Bürgermeister Fritz Mathes erfolgte der langersehnte Startschuss zur 17. Auflage des Kelheimer 24-Stunden Rennens. Hunderte Radfahrer kämpften sich die Serpentinen in Richtung Befreiungshalle hinauf.

Schon bald hatten sich rund 20 Fahrer abgesetzt. Doch auf der ersten Abfahrt wurde taktiert, keiner wollte Tempo machen und die Verfolger kamen wieder heran. So führte Werner Hügel, Senioren-Zeitfahr-Weltmeister vom Team Photovoltaik Hackner aus Gaimersheim rund 40 Rennfahrer zum ersten Mal in den Stausackerer Berg hinein.

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