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Der Spieltag zwingt zum Blick nach vorne

Bezirksligisten gehen gestärkt in die englische Woche. Kelheim, Abensberg und Langquaid möchten in der Erfolgsspur bleiben.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

Der ATSV Kelheim (in grün) macht sich auf den Weg zum zweiten Heimsieg der Saison. Foto: Rutrecht
Der ATSV Kelheim (in grün) macht sich auf den Weg zum zweiten Heimsieg der Saison. Foto: Rutrecht

Kelheim. Für die Bezirksligisten steht am Donnerstag der sechste Spieltag auf dem Programm. ATSV Kelheim gegen SV Neufraunhofen und TSV Abensberg gegen FC Ergolding möchten den Rückenwind aus der Vorwoche mitnehmen und weiterhin Zählbares ergattern. TSV Langquaid geht mit neuem Selbstvertrauen und ausgewogener Personaldecke ins Kräftemessen beim TSV Velden (16 Uhr). Bereits am kommenden Wochenende sind die drei Teams aus dem Kelheimer Fußballgäu erneut gefordert.

„Der Sieg war wirklich glücklich“, bilanziert ATSV-Coach Tobias Schlauderer den 1:0 Auswärtserfolg am vergangenen Sonntag bei TSV Vilsbiburg.

„Unser Spielplan ist recht gut gefüllt und die Gegner hatten es bisher in sich.“

Tobias Schlauderer

Gerade in der ersten Hälfte mussten die Kelheimer einige Drangphasen der Hausherren überstehen. „Erst in der zweiten Halbzeit sind wir besser reingekommen und haben zum Ende der Partie hin gezeigt, dass wir fit sind“, so Schlauderer. Besonders Keeper Raphael Marhöfer rettete die Gäste in einigen Situationen. Nun steht das Heimspiel gegen SV Neufraunhofen (17 Uhr) auf dem Plan. Die Gäste verloren vier der fünf Auftaktpartien und befinden sich bereits unter Zugzwang.

Beim ATSV Kelheim ist der Einsatz von Christoph Chrubasik ist ungewiss. Foto: Roloff
Beim ATSV Kelheim ist der Einsatz von Christoph Chrubasik ist ungewiss. Foto: Roloff

Ob bei den Hausherren Bastian Butscher und Christoph Chrubasik mitwirken können, ist fraglich. „Unser Spielplan ist recht gut gefüllt und die Gegner hatten es bisher in sich, daher ist die Punkteausbeute umso höher einzuschätzen“, betont Schlauderer.

Doppelspieltag fordert Kräfte

Mit neun Zählern führt der ATSV auf Platz vier das Mittelfeld der Tabelle an. Neufraunhofen steckt mit drei Zählern noch in den Startlöchern. Die Gäste gewannen nach drei Niederlagen am Stück vor zwei Wochen beim ASCK Simbach, gaben aber das anschließende Heimspiel gegen Abensberg mit 1:3 verloren.

„Der Druck liegt gewiss bei den Gästen. Wir möchten erneut befreit und unbekümmert auftreten“, teilt der 35-Jährige mit. Keine zwei Tage später wartet allerdings mit dem Auswärtsspiel bei FC Ergolding die nächste große Hürde auf die Kelheimer.

Belastungstest

  • Nachzügler:

    Der TSV Abensberg legt die dritte Prüfung innerhalb von sieben Tagen beim aktuellen Schlusslicht ASCK Simbach, einem Absteiger aus der Landesliga ab.

„An Durchschnaufen ist in dieser Woche leider kaum zu denken, wir versuchen aber, die Belastung im Rahmen der Möglichkeiten einzudämmen“, sagt der ATSV-Trainer. Auch in der englischen Woche gelte es sich bestmöglich zu motivieren. „In dieser Liga kann eben jeder jeden schlagen“, warnt Schlauderer.

Erleichterung kam am letzten Spieltag beim TSV Langquaid auf. Der 2:0-Heimerfolg über DJK-SV Altdorf ließ den TSV Langquaid durchatmen: „Der Sieg war sehr wichtig, die Leistung auf dem Platz hat gestimmt“, sagt Langquaids Coach Andreas Müller. „Wir dürfen uns nicht lange ausruhen und müssen am Doppelspieltag nachlegen“, fügt der Trainer an. Die Laabertaler sind beim TSV Velden gefordert. „Das ist ein Gegner, der durchaus gefährlich sein kann“, meint der ehemalige Landesligakicker Müller.

„Die Leistung auf dem Platz hat gestimmt.“

Andreas Müller

„Wenn wir dort nicht an die Leistung aus dem Spiel gegen Altdorf anknüpfen, wird es schwer. Entscheidend wird sein, wer den unbedingten Siegeswillen und die entsprechende Mentalität an den Tag legt.“ Von Bedeutung wird auch sein, wie gezielt die Kräfte eingesetzt werden. Bereits zwei Tage später steht für Langquaid das Auswärtsspiel beim FC Dingolfing an. Die Dingolfinger sind laut Müller „Meisterschaftsfavorit“, so Müller, FC Dingolfing an. Seit dem vergangenen Wochenende ist Rudi Bartlick als „Stabilisator“ der Langquaider Reihen wieder zurück.

TSV Abensberg investiert alles

Der TSV Abensberg wird im Heimspiel vom Tabellendritten FC Ergolding geprüft. Ergolding rang zuletzt dem FC Dingolfing die ersten Punkte ab (0:0) und zählt traditionell zu den ambitionierten Teams der Liga.

„Wir stellen uns einer großen Aufgabe.“

Andrè Kleinknecht

„Der FC stellt eine Top-Mannschaft“, schwärmt Abensbergs Coach Andrè Kleinknecht von der Spielstärke der Gäste.

„Uns erwartet eine große Aufgabe. Dieser werden wir uns aber stellen und erneut alles investieren, um einen Ertrag zu erzielen. Bei den Babonen fehlt Tom Scheuchenpflug (Urlaub). Tobias Treitinger, Andreas Mühlbauer und David Babic kehren in den Kader zurück.

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