MyMz

Bezirksliga

Der Wille zum Sieg wird belohnt

Wie aus einem Guss: ATSV Kelheim, Abensberg und Langquaid feiern allesamt Erfolge. Alle drei Teams zeigen Entschlossenheit.
Von Martin Rutrecht

Der 37-jährige Martin Kokrda (blau) machte für Langquaid den Deckel drauf. Der ATSV (grün) schlug in Vilsbiburg zu. Foto: Rutrecht
Der 37-jährige Martin Kokrda (blau) machte für Langquaid den Deckel drauf. Der ATSV (grün) schlug in Vilsbiburg zu. Foto: Rutrecht

Kelheim.Der 5. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Niederbayern-West verlief ganz nach dem Geschmack der Kelheimer Vertreter – alle drei Teams siegten. Der TSV Langquaid bezwang daheim die DJK SV Altdorf mit 2:0 (1:0), der TSV Abensberg gewann auswärts bei SV Neufraunhofen mit 3:1 (0:0) und auch der ATSV Kelheim punktete bei TSV Vilsbiburg mit 1:0 (0:0) voll.

„Unsere Bereitschaft, nie nachzulassen, zahlt sich aus.“

Konstantin Kleindorfer

Für ATSV-Pressewart Konstantin Kleindorfer war der 1:0-Auswärtserfolg Resultat „unseres Willens und unserer Bereitschaft, nie nachzulassen“. Zu Beginn agierte Vilsbiburg bissiger und hatte früh Chancen. Dominik Schandri (25.) brachte Kelheim auf den Zettel. Nach einem Freistoß von Max Rabl scheiterte Erdi Yasasin (38.) am TSV-Torwart.

Nachfeier mit Musical in Stuttgart

Nach Wiederanpfiff flauten die Tormöglichkeiten ab. Erst in der 69. Minute brannte es wieder im ATSV-Strafraum, Keeper Raphael Marhöfer reagierte überragend. Acht Minuten vor Schluss jubelten die Mannen von Tobias Schlauderer: Nach einer Ecke prallte der Ball vom Pfosten zurück, Max Heberlein hielt den Fuß zum 1:0 hin. In der hitzigen Schlussphase bewahrte Marhöfer klaren Kopf.

Abensberg trat in Neufraunhofen mannschaftlich geschlossen auf. Foto: Rutrecht
Abensberg trat in Neufraunhofen mannschaftlich geschlossen auf. Foto: Rutrecht

Langquaid und Abensberg klangen im Tenor nach ihren Partien deckungsgleich: Freude, aber leiser Hader mit der Chancenverwertung. „Wir müssen zur Pause 2:0 oder 3:0 führen“, sagte Andreas Müller, Trainer der Laabertaler, der den Erfolg mit einem Musical-Ausflug nach Stuttgart genoss. Babonen-Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger sagte: „Wir hatten unmittelbar nach der Pause fünf dicke Chancen – und wären aus dem einzigen Gegenzug fast in Rückstand geraten.“

Laabertaler Sturm- und Drang-Phase

Langquaids Sieg war hoch verdient. „Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Müller. Von Beginn an lief die Chancenmaschine des TSV. Stefan Schmidl, Rudi Bartlick, Benjamin Huber und Alexander Röhrl hatten Gelegenheiten auf die Führung. Selbige besorgte Hannes Wagner in der 39. Minute nach einer Maßflanke von Röhrl.

„Wir müssen uns den Abschluss zutrauen.“

Andreas Müller

„An der letzten Konsequenz vor dem Tor haben wir schon mental gearbeitet. Wir müssen uns den Abschluss zutrauen“, so Müller. Blaupause für den Willen war das 2:0 durch Martin Kokrda: Der 37-Jährige scheiterte zunächst an Gästetorwart Michael Förster, drückte aber entschlossen nach. Davor hatte Altdorf-Spieler Michael Wallner Gelb-Rot (54.) gesehen. Die Gäste klopften durch Nils Wodnitzki (79.) an den Pfosten.

Trend geht nach oben

  • Position:


    Die Kelheimer Klubs reihen sich auf den Plätzen vier bis sechs ein, wobei der ATSV (9 Zähler) einen Punkt mehr hat als die Landkreis-Mitstreiter.

  • Vorjahr:

    Nach dem 5. Spieltag hatte Langquaid in der Saison 2018/ 19 als Dritter zehn Punkte, Abensberg neun und der ATSV darbte mit vier Zähler auf Rang zwölf.

Abensberg legte sich Gegner Neufraunhofen in der ersten Halbzeit zurecht. „Wir wussten um die Stärke im Umschaltspiel. Daher gingen wir auf kontrollierte Offensive“, beschrieb es Kneitinger. Auf beiden Seiten gab es je eine Chance, die jeweils die Keeper bravourös vereitelten. Nach der Pause zündeten die Babonen den Turbo.

„Die Jungs arbeiten auch im Training fleißig.“

Sebastian Kneitinger

Fast aber hätte Maximilian Ostermaier (66.) das Spiel auf den Kopf gestellt, schoss aber knapp vorbei. Michael Keil (70.) sorgte nach Hereingabe von Wolfgang Wutzer für die verdiente Führung. Tom Scheuchenpflug leistet die Vorarbeit zum 2:0 durch Daniel Nutz (76.). Neufraunhofen verkürzte durch Michael Gerauer (83.), doch ein glücklicher Treffer – ein Schuss von Scheuchenpflug prallte vom Keeper an einen Mitspieler und ins Tor (85.) – machte den 3:1-Sieg perfekt. „Die Jungs arbeiten fleißig und harmonieren perfekt mit den Trainern“, freute sich Sebastian Kneitinger.

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht