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Kreisklasse

Die Spannung steigt mit den Temperaturen

Das Top-Quartett möchte am dritten Spieltag die weißen Westen verteidigen. Drei Teams kämpfen um erste Punkte.
Von Alexander Roloff

FSV Sandharlanden (in rot) genießt im Kampf um den dritten Saisonsieg Heimrecht gegen SG Wildenberg/Biburg. Der TSV Neustadt (in schwarz-gelb) tritt bei Spitzenreiter SV Lengfeld an. Foto: Stöcker/Archiv
FSV Sandharlanden (in rot) genießt im Kampf um den dritten Saisonsieg Heimrecht gegen SG Wildenberg/Biburg. Der TSV Neustadt (in schwarz-gelb) tritt bei Spitzenreiter SV Lengfeld an. Foto: Stöcker/Archiv

Kelheim.In der Kreisklasse Kelheim bestreitet der SV Lengfeld als Spitzenreiter die Toppartie gegen den TSV Neustadt. „Die Begegnung wird nicht nur wegen den Temperaturen eine sehr schwere Aufgabe. Neustadt ist einer der Favoriten auf den Titel und wird uns alles abverlangen“, prophezeit Lengfelds Co-Trainer Michael Zierl. Beim Tabellenführer fehlen Urlauber Michael Starowojtow sowie die verletzten Matthias Weiß und Julius Höchbauer. Neustadt möchte im Topspiel die Niederlage gegen FSV Sandharlanden (0:1) ausmerzen. „Es wird sehr schwer. Lengfeld ist immer eine Kracheraufgabe“, sagt Neustadts Abteilungsleiter Daniel Neubaur. „Um den Anschluss nach oben nicht abreißen zu lassen, brauchen wir Zählbares. Wir müssen die Chancen besser nutzen.“

Auch das Duell SV Kelheimwinzer gegen SG Großmuß/Hausen hat es in sich: Aufsteiger Kelheimwinzer liegt mit vier Punkten im Soll. „Wir werden versuchen, unseren guten Lauf fortzusetzen“, sagt SV-Spielertrainer Alexander Sommer. Maximilian Winkler und Timo Bachschmid stehen nicht zur Verfügung. Die Gäste, im Vorjahr Abstiegsrelegant, sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet. „Gegen Kelheimwinzer wollen wir erneut angreifen und die nächsten Punkte holen“, verspricht SG-Trainer Christian Eisvogel, der gegen einen „giftigen Gegner“ ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. Bernhard Folger, Thomas Rußwurm und Alex Fichte sind verletzt.

Sandharlanden strebt im Heimspiel gegen die SG Wildenberg/Biburg die volle Ausbeute an. „Uns ist bewusst, dass mit der SG ein sehr starker Gegner im Waldstadion aufläuft. Aber mit der Einstellung und dem Kampfgeist der ersten Spiele können wir auch diese Partie erfolgreich gestalten“, so FSV Pressewart Philip Günter. Die Gäste haben ihren Fehlstart in der Vorwoche korrigiert. Das Stimmungsbarometer sei entsprechend den Temperaturen wieder nach oben geschnellt, berichtet Sven Zwerger, erster Vorsitzender vom SSV Biburg. „Wir stellen uns in Sandharlanden auf eine sehr schwere Aufgabe ein, aber die Mannschaft will unbedingt nachlegen. Leider haben wir einige Ausfälle.“

Unter akutem Spielermangel – auch aufgrund von Ausfällen in der ersten Mannschaft – leidet der TSV Abensberg II vor dem richtungsweisenden Kräftemessen mit dem SV Pattendorf. „Wir holen das Beste aus uns heraus. Erwischen wir einen guten Tag, dann ist ein Punkt drin“, sagt Abensbergs Coach Manuel Heinrich.

„Wir spielen gut, belohnen uns aber nicht“, klagt Saals Coach Roland Nothaft vor der Partie gegen SG Rottenburg/Oberhatzkofen. Individuelle Fehler sind verantwortlich, dass noch kein Sieg zu Buche steht. „Die persönlichen Aussetzer müssen wir schleunigst abstellen und das am besten sofort“, so Nothaft, der mit einer konzentrierten Leistung drei Punkte anpeilt.

Auch Aufsteiger SG Siegenburg trachtet voller Energie nach dem ersten Saisonsieg. Zu Gast ist das junge Team vom FC Mainburg. „Wir wollen endlich die ersten drei Punkte einfahren, erwarten aber einen hoch motivierten Gegner, der ebenfalls nicht optimal in die neue Saison gestartet ist“, sagt Richard Seefelder, Abteilungsleiter vom TSV Siegenburg. Die Personallage im SG-Lager bleibt angespannt. Torhüter Andreas Grim (Rotsperre) fehlt. Die Einsätze von Josef Kellerer und Ludwig Greiner sind fraglich.

Am Samstag kickt der TSV Sandelzhausen gegen SV Puttenhausen um den dritten Sieg am Stück. Puttenhausen ist bisher noch punktlos.

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