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Kreisklasse

Die Weichen werden gestellt

Drei Topspiele klären die Kräfteverhältnisse im vorderen Tabellendrittel. Dahinter wollen Saal und Wildenberg weiter punkten.
Von Alexander Roloff

Die SG Großmuß/Hausen (rot) geht mit weißer Weste ins Spitzenspiel gegen den TSV Sandelzhausen. SV Kelheimwinzer (weiß) genießt Heimrecht gegen den TSV Neustadt. Foto: Rutrecht
Die SG Großmuß/Hausen (rot) geht mit weißer Weste ins Spitzenspiel gegen den TSV Sandelzhausen. SV Kelheimwinzer (weiß) genießt Heimrecht gegen den TSV Neustadt. Foto: Rutrecht

Kelheim.Am sechsten Spieltag der Kreisklasse Kelheim bleiben die ersten sechs Mannschaften unter sich. Spitzenreiter SG Großmuß/Hausen muss seine bisher tadellose Bilanz im Heimspiel gegen den Tabellenvierten TSV Sandelzhausen verteidigen. Auf einen Ausrutscher der SG hoffen nicht nur die Gäste. Auch der Sieger aus der Partie des zweitplatzierten FSV Sandharlanden gegen den Tabellendritten SV Lengfeld möchte dem Ligaprimus auf den Leib rücken. Der Tabellenfünfte TSV Neustadt bliebe mit einem Heimerfolg gegen den sechstgereihten SV Kelheimwinzer ebenfalls im Spitzenfeld. Kelheimwinzer ist auf drei Punkte angewiesen, um Kontakt zur Spitzengruppe zu halten.

Die Schlagzahl in der Liga bestimmt aktuell die SG Großmuß/Hausen. „Wir wissen die Situation ganz klar einzuschätzen. Wir freuen uns auf das Spitzenspiel. Beide Mannschaften sind besser als erwartet positioniert“, sagt SG-Trainer Christian Eisvogel. „Es ist schön, ohne Druck in so eine Partie zu gehen. Natürlich wollen wir die Tabellenführung erstmal bis zum Gillamoos verteidigen“, so Eisvogel.

Lengfeld strebt drei Punkte an

Verfolger FSV Sandharlanden bekommt mit dem SV Lengfeld einen schweren Brocken vorgesetzt. „Lengfeld geht als Favorit in die Partie, aber wir möchten Zählbares in Sandharlanden behalten“, sagt FSV-Pressewart Philip Günter. Nach „dem wichtigen 3:2-Auswärtssieg gegen Sandelzhausen“ möchten die Gastgeber an die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen. „Um aber gegen Lengfeld zu punkten, müssen wir zwei starke Halbzeiten abliefern“, meint Günter, der neben Florian Ettengruber nicht eingesetzt werden kann. Die Gäste wollen die Chance beim Schopf packen und selbst den zweiten Tabellenplatz übernehmen.

„Leider konnten wir zuhause gegen Puttenhausen nur einen Punkt holen. Die Konkurrenz hat gewonnen, insofern sind wir jetzt in der Pflicht. Auch wenn Sandharlanden dieses Jahr eine der Überraschungs-Mannschaften darstellen könnte, streben wir drei Punkte an“, sagt Lengfelds Spielertrainer Stefan Galli, der Hannes Wagner und Julius Höchbauer ersetzen muss.

Derbyzeit in Wildenberg

Auch der TSV Neustadt wittert die Chance, den Abstand zur Konkurrenz zu verkürzen. „Gegen Kelheimwinzer wollen wir die Punkte behaupten“, so Neustadts Abteilungsleiter Daniel Neubaur. Die Einsätze der angeschlagenen Tobias Hofmeister und Gent Gjurkovic sind fraglich.

SV Saal geht motiviert beim SV Pattendorf ans Werk: „Endlich der erste Dreier“, jubelt Saals Coach Roland Nothaft über das 3:1 gegen FC Mainburg. Die Saaler sind „nach dem überzeugenden Spiel“ auf das nächste Erfolgserlebnis aus. „Wir wollen in Pattendorf drei weitere Zähler holen“, so Nothaft. Jakob Kox, Joscha Thom und Markus Rottler (alle Urlaub) fehlen. Dennis Peisker, Jonas Heinfling und Matthias Barbknecht sind zurück.

Auf der Erfolgswelle möchte auch die SG Wildenberg/Biburg gegen SG Siegenburg/Train bleiben. „Nach dem verdienten Befreiungsschlag in Abensberg (3:1) erwarten wir einen angeschlagenen Gegner, aber es ist Derbytime“, berichtet Biburgs erster Vorsitzender Sven Zwerger vom besonderen Charakter der Partie. SV Puttenhausen ist gegen TSV Abensberg II, FC Mainburg gegen SG Rottenburg/Oberhatzkofen gefordert.

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