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Bezirksliga

Drei Teams spielen um Wiedergutmachung

TSV Langquaid, ATSV Kelheim und TSV Abensberg wollen nach jeweils schlechten Ergebnissen alte Tugenden ins Feld führen.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

TSV Langquaid (blau) und TSV Abensberg (weiß) dürstet es jeweils nach einem Heimsieg. Foto: Roloff/Archiv
TSV Langquaid (blau) und TSV Abensberg (weiß) dürstet es jeweils nach einem Heimsieg. Foto: Roloff/Archiv

Kelheim. Der achte Spieltag der Bezirksliga West steht für die drei Teams aus dem Landkreis Kelheim ganz im Zeichen der Rehabilitierung. TSV Langquaid gegen SSV Eggenfelden, TSV Abensberg gegen FC Dingolfing und ATSV Kelheim gegen ASCK Simbach möchten in ihren Heimspielen die klaren Pleiten vom letzten Wochenende vergessen machen. Die drei Partien finden am Samstag statt. Anpfiff in Kelheim ist um 18 Uhr.

Die Laabertaler möchten gegen Eggenfelden (16 Uhr) eine Reaktion auf die deutliche Niederlage bei Spitzenteam Dingolfing zeigen.

„Unsere Tugenden sollen im Heimspiel wieder auf den Platz gebracht werden.“

Andreas Müller

„Am letzten Spieltag haben wir leider nicht so kompakt gegen den Ball agiert. Die dadurch entstandenen Räume nutzt ein solches Team eiskalt aus“, fasst Langquaids Trainer Andreas Müller die 1:4-Auswärtsniederlage zusammen. Zwei Tage zuvor sprang in der Partie bei TSV Velden lediglich ein 1:1-Unentschieden heraus. Zeit also, den Schalter im Heimspiel umzulegen. In den drei Spielen auf heimischem Geläuf ist Langquaid nach wie vor ungeschlagen. Personell dürfte es im Vergleich zur Vorwoche keine großen Änderungen geben.

Gegner mit Rückenwind

SSV Eggenfelden war mit einem Zähler aus den ersten drei Spielen denkbar schlecht gestartet. Aber die ambitionierte Truppe von Trainer Marcel Thallinger hat sich gefangen. „Wir treffen auf eine der aktuell formstärksten Mannschaften der Bezirksliga“, schätzt Andreas Müller ein.

Die Ausbeute von vier Siegen aus den letzten vier Spielen gibt dem Trainer recht.

Auf den TSV Langquaid um Rudi Bartlick (l.) und Patrick Slodarz (r.) kommt im Heimspiel gegen SSV Eggenfelden Schwerstarbeit zu. Foto: Rutrecht
Auf den TSV Langquaid um Rudi Bartlick (l.) und Patrick Slodarz (r.) kommt im Heimspiel gegen SSV Eggenfelden Schwerstarbeit zu. Foto: Rutrecht

Bis auf das knappe 2:1 gegen Velden fielen die Ergebnisse klar aus. „Der Gegner wird sehr selbstbewusst auftreten und am Ende des Tages nicht leer ausgehen wollen“, meint der Coach im Vorfeld. „Die Tugenden sollen im Heimspiel wieder auf den Platz gebracht werden“, erklärt Müller.

„Simbach ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist.“

Tobias Schlauderer

ATSV Kelheim hat nach der 0:7 Klatsche in Ergolding wieder ein Heimspiel. „Im Vergleich zum Sieg gegen Neufraunhofen war das Spiel am Samstag natürlich eines zum Vergessen“, resümiert ATSV-Trainer Tobias Schlauderer. Gewiss war die rote Karte gegen Keeper Raphael Marhöfer ein zusätzliches Handicap.

ATSV grün gegen Eggenfelden. Foto: Rutrecht
ATSV grün gegen Eggenfelden. Foto: Rutrecht

„Wenn man lange in Unterzahl gegen ein solches Topteam spielt, kommt eines zum anderen und plötzlich läuft gar nichts mehr“, erklärt Schlauderer weiter. „Mit zwei Siegen und einer Niederlage haben wir dennoch eine gute Woche gehabt“, fasst der 35-jährige zusammen. Nun gastiert Simbach in der Kreisstadt. Die Gäste von der Bundesgrenze holten am vergangenen Sonntag gegen Abensberg den ersten Saisonsieg (4:0) und haben neues Selbstbewusstsein getankt.

Mehrfachbelastung

  • Toto-Pokal:

    TSV Langquaid gastiert am Mittwoch im Kreispokal-Achtelfinale beim SV Pattendorf (18.15 Uhr). Am Freitagabend steht das Auswärtsspiel beim FSV Landau an (18 Uhr).

  • Gillamoos:

    TSV Abensberg und ATSV Kelheim duellieren sich am Mittwoch um 18.30 Uhr im traditionellen Gillamoos-Derby. Im Vorjahr schnappte sich der ATSV mit 1:2 die Punkte.

„Für uns ist Simbach ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist, aber mit Spielertrainer Heiko Schwarz und Alessandro Belleri ehemalige Profifußballer im Team hat und auch so seine Qualität hat“, ist sich der Trainer sicher.

Abensberg setzt auf Willenskraft

Der TSV Abensberg bekommt mit Tabellenführer FC Dingolfing den härtesten Brocken serviert. Die 0:4-Niederlage aus der Vorwoche haben die Babonen im Vorfeld verdaut: „Simbach ist abgehakt. Wir schauen wieder nach vorne“, sagt Abensbergs Trainer Andrè Kleinknecht.

„Simbach ist abgehakt. Wir schauen wieder nach vorne.“

Andrè Kleinknecht

„Gegen Spitzenreiter Dingolfing können wir nur positiv überraschen. In den ersten sechs Partien haben wir gezeigt, was wir auch gegen starke Teams leisten können.“ Trotz einer langen Ausfallliste „wollen wir mit entsprechender Mentalität und der dazu gehörigen Portion Mut agieren“. Shkelzen Syla, Jonas Kuffer, Vincent Limpens und Felix Neuhauser sind verletzt. Andreas Tuscher und David Babic urlauben.

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