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MZ-Spiel der Woche

Ein Rückschlag für die SG Painten

Das Kreisklassen-Heimspiel gegen die TSG Laaber geht mit 0:2 in die Binsen. Auch ein Strafstoß hilft den Gastgebern nicht.
Von Lea Hruschka

Die SG Painten (in schwarz) musste gegen die TSG Laaber die achte Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen. Fotos: Lea Hruschka
Die SG Painten (in schwarz) musste gegen die TSG Laaber die achte Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen. Fotos: Lea Hruschka

Painten.Nach einem schlechten Saisonstart mit nur einem Punkt aus den ersten fünf Spielen gelang der SG Painten in der Fußball-Kreisklasse 3 Regensburg ein kurzer Aufschwung. Drei Siege in Folge konnte die SG zuletzt feiern, ehe sie am vergangenen Wochenende am Erstplatzierten SV Töging scheiterte. Im Heimspiel gegen die TSG Laaber sollte wieder ein Erfolg her – doch die Gäste machten dem Ansinnen einen Strich durch die Rechnung.

„Wir hatten gleich zu Saisonbeginn ein enormes Verletzungspech, das wir nicht kompensieren konnten“, erklärte Trainer Thomas Asch den schwachen Start. Seine Mannschaft sei aber geschlossen zurückgekommen und hätte in Töging einen Punkt verdient, so Asch. Insofern waren die Gastgeber auch gegen den Tabellendritten Laaber guter Dinger. Doch die Gäste gewannen mit 2:0 (1:0).

Der erste Treffer zählt nicht – Abseits

Laaber begann druckvoll. Noch in den ersten zehn Spielminuten gab es die erste Schrecksekunde für die Paintener Zuschauer: Der Ball landete in ihrem Tor. Nach einem Dribbling von Florian Gehr auf der linken Seite folgte ein Querpass, sein Mitspieler musste nur noch einschieben. Es handelte sich aber um eine Abseitsstellung – Durchatmen bei Painten.

Laaber (in blau) entwickelte mehr Zug zum Tor.
Laaber (in blau) entwickelte mehr Zug zum Tor.

Doch die TSG machte weiter Druck und Painten kam kaum aus der eigenen Hälfte. Das SG-Mittelfeld versuchte es mit langen Bällen auf Außen, die jedoch zu ungenau waren. Als der Schuss des Painteners Vincent Dinauer geblockt wurde, kam Mittelfeldspieler Niklas Schweiker frei zum Abschluss, aber auch diese Chance blieb erfolglos, denn der Ball verfehlte das Tor.

Näher am Erfolg war da die TSG Laaber, die in der 20. Minute den Außenpfosten traf. Wenig später landete der Ball dann regelkonform im Tor der Paintener: Wieder einmal kam Gehr über die linke Außenbahn und schoss ins lange Eck zum 1:0 ein.

Hausherren verschlafen die erste Hälfte

In der 35. Minute wurde es erneut brenzlig für die Heimabwehr. Torwart Tobias Schmid klärte einen Ball schlecht, woraufhin Laaber zum Kopfball kam. Das Leder wurde gerade noch von der Linie geklärt und somit blieb es beim 1:0-Pausenstand. Trotz des Chancenplus für Laaber wurde die erste Halbzeit von keiner der beiden Mannschaften überzeugend dominiert, es war also noch alles offen.

„Das ist kein Pech, das ist Unvermögen.“

Thomas Asch

„Wir haben die ersten 45 Minuten verschlafen“, stellte Trainer Asch nach dem Spiel fest. In der zweiten Hälfte versuchten beide Teams, mehr Druck aufzubauen. In der 54. Minute wurde dieser Einsatz für die TSG belohnt. Nach einem Foul kam es zu einer guten Freistoßposition auf der rechten Spielfeldseite. Christian Trettenbach verwandelte den Ball mit einem scharfem Schuss ins Kreuzeck – unhaltbar.

Nun wachten die Paintener auf und erspielten sich zunehmend Chancen. Neuzugang Bjarne Peters kam mittig zum Schuss, der TSG-Keeper Marco Schmid parierte den Ball gerade noch. Die Paintener kamen einem Anschlusstreffer immer näher: Felix Nerb scheiterte bei seinem Freistoß am Pfosten. Kurz darauf kam der Paintener Stürmer zu Fall – Schiedsrichter Christoph Kopp entschied auf Elfmeter.

Elfmeter an den Pfosten gesetzt

Nerb legte sich den Ball zurecht – und scheiterte am Pfosten. „Das ist kein Pech mehr, das ist einfach Unvermögen“, ärgerte sich Asch über die vergebenen Chancen.

Das Saisonziel

  • Korrektur:

    Vor der Saison war das Paintener Ziel eine Platzierung unter den ersten Fünf, was nun nicht mehr realisierbar scheint. „Priorität hat, dass wir hinten rauskommen. Eine einstellige Platzierung ist unser neues Ziel“, erklärt Asch.

  • Anspruch: Im nächsten Spiel (Sonntag, 15.15 Uhr) bei der SG Hohenschambach, die auf Platz vier steht, will sich Painten auswärts die drei Punkte sichern.

In der Schlussphase kamen der Torschütze Florian Gehr und TSG-Kapitän Kevin Schott noch zu zwei Abschlussmöglichkeiten durch Konter. Beide entschärfte Tobias Schmid, sodass es beim 2:0 blieb. Nächste Woche geht es für die SG Painten zum Derby zur SG Hohenschambach. Trainer Thomas Asch zeigt sich angriffslustig: „Ich will die drei Punkte – egal wie.“

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