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Sport aus Kelheim
Mittwoch, 19. September 2018 31° 1

Judo

Erneutes Aus in Runde zwei

Manuel Scheibel vom TSV Abensberg scheitert in Tiflis. Den U18- und U21-Kämpfern fehlt beim Masters in Bremen die Kraft.

Manuel Scheibel (blauer Kampfanzug) schied beim Grand Prix in Tiflis vorzeitig aus. Archivfoto: Rutrecht
Manuel Scheibel (blauer Kampfanzug) schied beim Grand Prix in Tiflis vorzeitig aus. Archivfoto: Rutrecht

Abensberg.Der 23-jährige Manuel Scheibel vom TSV Abensberg wartet im laufenden Jahr weiterhin auf ein Erfolgserlebnis auf internationaler Judo-Matte. Auch beim Grand Prix in Tiflis kam der Biburger in der 66 kg-Klasse nicht über die zweite Runde hinaus.

In der georgischen Hauptstadt feierte der Biburger zunächst einen gelungenen Einstand. Den Italiener Gabriele Sulli (20) bezwang Scheibel vorzeitig. Für eine tiefe Technik bekam der U23-Vizeeuropameister eine mittlere Wertung, aber das Kampfgericht korrigierte auf Ippon und so verließ Scheibel gegen den Junioren-EM-Zweiten siegreich die Matte. Das Glücksgefühl währte aber nicht lange. Gegen den 21-jährigen Israeli Yarin Menaged geriet der Abensberger Judoka mit Wazaari in Rückstand und konnte diese Wertung bis zum Ende der Kampfzeit nicht mehr aufholen. Zwei Verwarnungen für seinen Gegner wegen Passivität nützten nichts. Scheibel bleibt für eine Trainingsmaßnahme mit dem deutschen Nationalkader in Georgien und fehlt damit zum Bundesliga-Start des TSV am Samstag bei TV Erlangen.

In Bremen fand das Gegenstück der männlichen U18 und U21-Junioren statt. Beim „International Bremen Masters“ waren sechs junge Abensberger dabei. Coach und Landestrainer Radu Ivan stellte die Kaderathleten auf ihre Kämpfe ein. Bei den Cadeten (U18) waren Leon Zitzelsberger (50 kg), der Deutsche Vizemeister Kevin Abeltshauser (60 kg) und Michael Weber (+90 kg), bei den Junioren (U21), Konstantin Weinmann (66 kg), Franz Huber (73 kg) und Leon Knuth (81 kg) am Start.

Lediglich Zitzelsberger entschied in der in der Vorrunde ein Duell für sich. Die übrigen Athleten schieden nach ihren ersten Haupt- oder Trostrundenkämpfen aus. Abeltshauser musste erst einem Niederländer, dann einem Franzosen den Vortritt lassen. „Die Jungs setzten beim Griffkampf und auch in den technischen Aktionen gute Akzente, aber die Kraft fehlt ihnen zum Teil. Da sind die Athleten aus den anderen Teilen der Welt und Europa einfach weiter vorne“, merkte Trainer Radu Ivan an.

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