MyMz

Interview

Erst Meister, dann Umbruch

Teammanager Fabian Seidlmeier spricht über die Abensberger Chancen im Final Four und die Zukunft des Vereins.

Fabian Seidlmeier Foto: Pinzer
Fabian Seidlmeier Foto: Pinzer

Abensberg.Fabian Seidlmeier, 9:5 gegen Spremberg und Einzug ins Final Four – zufrieden mit der Leistung?

Zufrieden schon, gerade unseren jungen Kämpfern hätte ich aber ein paar Siege mehr gewünscht – fürs Selbstvertrauen.

Nun geht es im Final Four gleich gegen den amtierenden Meister Hamburg – wie sind die Chancen?

Eine Prognose ist schwierig, aber wenn alle fit sind, dann können wir Hamburg packen und Meister werden. Wir haben einen phänomenalen Teamgeist und gerade Kämpfer wie Sven Maresch oder Chris Völk wollen es in ihrem letzten Jahr noch mal wissen.

Wenn Sie es schon ansprechen: Wichtige Stützen der Truppe hören auf – wie sieht ihr Plan für die kommende Saison aus?

Klar haben wir in der 73kg- und 81kg-Klasse große Baustellen, verlieren absolute Leader und haben im Moment keinen eigenen Nachwuchs, der das auffangen kann. Die Jungs sind meist leistungssportfern, haben alle Jobs. Aber wir schauen uns um, suchen deutsche Nachwuchskämpfer, die uns weiterbringen.

Eine bewusste Entscheidung gegen Stars?

Nicht zwingend, aber ich würde gerne eine junge Truppe aufbauen – über drei oder vier Jahre – um dann wieder anzugreifen.

Versuchen Sie, Chris Völk oder Sven Maresch noch zum Weitermachen zu überreden?

Nein, sie haben andere Pläne. Chris wird Arzt, hat für Judo weniger Zeit und Sven will sich voll auf sein Studium konzentrieren. Sie sollen ihre Pläne leben, wir verstehen das.

Heißt das auch , dass der TSV heuer für ein paar Jahre die vorerst letzte realistische Titelchance hat?

Das könnte so kommen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht