MyMz

Laufsport

Felix Mayerhöfer feiert vierten Streich

Der Dominator knackt den Streckenrekord. Die Lokalmatadore Ingo Ulmer und Corinna Küffner werden jeweils Dritte.
Von Thomas Kreidemeier

Mitten durch die Donau Wies‘n ging es beim Volksfestlauf. Titelverteidiger Mayerhöfer (vorne, links) wurde seiner Favoritenrolle gerecht.  Foto: Kreidemeier
Mitten durch die Donau Wies‘n ging es beim Volksfestlauf. Titelverteidiger Mayerhöfer (vorne, links) wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Foto: Kreidemeier

Kelheim.Er hat es schon wieder geschafft: Titelverteidiger Felix Mayerhöfer war am Samstag beim Kelheimer Volksfestlauf einmal mehr nicht zu schlagen: Er feierte damit nicht nur seinen vierten Streich, sondern stellte in 34:32 Minuten auch noch einen neuen Streckenrekord auf.

Der Seubersdorfer, der für die DJK Daßwang läuft, unterbot seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2015.

„Die Strecke ist ideal für mich, lange geradeaus.“

Felix Mayerhöfer

„Es war schön wie immer. Wo sonst kann man denn schon durch ein Volksfest laufen“, sagte er. Mit seiner Leistung ist er „sehr zufrieden“ und lobte auch die „super Organisation“. „Die Strecke ist ideal für mich, lange geradeaus. Und das Wetter auch, ich mag es heiß und schwül“, schmunzelte der Dominator. Den Landkreis-Laufcup macht er heuer aber nicht mit – Glück für die Konkurrenz, die er in Kelheim um über zwei Minuten abhängte.

Champion Felix Mayerhöfer lief ein einsames Rennen. Foto: Kreidemeier
Champion Felix Mayerhöfer lief ein einsames Rennen. Foto: Kreidemeier

„Ich mag die anderen Läufe da nicht so, besonders den Silvesterlauf in Sandharlanden. Unter 20 Grad friere ich ein“, meinte Mayerhöfer grinsend. Für ihn ist der Sieg ein Befreiungsschlag: „Die letzten drei Monate ging nichts bei mir. Aber jetzt sind Ferien, da bin ich als Lehrer halt fit.“

Zwei Favoriten

Im Laufcup kristallisieren sich indes nach dem Insellauf in Bad Abbach und dem Volksfestlauf zwei Favoriten heraus: Ingo Ulmer von run&bike sicherte sich nach seinem Sieg zum Auftakt am Samstag in 37:14 Minuten den Bronzerang und liegt damit weiter in Führung. Bernhard Schöberl vom Peppex Sports Team, der die letzten beiden Jahre den Laufcup holte, musste dagegen ein wenig abreißen lassen: Nach seinem zweiten Rang in Abbach wurde er in Kelheim nur Achter in 39:22 Minuten. Dennoch ist er nicht allzu unzufrieden: „Ich war drei Wochen lang außer Gefecht mit einer Rückenblockade. Dafür ist es ganz okay“, so der Laufcup-Titelverteidiger.

Bernhard Schöberl (rechts), Titelvertediger im Kelheimer Laufcup, kam auf Platz acht ins Ziel. Foto: Kreidemeier
Bernhard Schöberl (rechts), Titelvertediger im Kelheimer Laufcup, kam auf Platz acht ins Ziel. Foto: Kreidemeier

Die Teilnahme von Mayerhöfer störte ihn nicht: „Er hat die Kräfteverhältnisse mit seiner spontanen Meldung ordentlich durcheinander gewirbelt. Aber es ist doch schön, wenn die richtig Schnellen mit dabei sind, auch überregional. Das ist ein Ansporn.“

Ähnlich locker sieht es Lokalmatador Ulmer: „Ich weiß, dass ich ihm nicht das Wasser reichen kann, aber er ist schließlich auch noch ein paar Jährchen jünger als ich“, schmunzelte er. Über 40 ginge es sowieso nur noch darum, sein Tempo einigermaßen zu halten, da werde man nicht mehr schneller. Für ihn war das Rennen hart: „Es ist wärmer als es aussieht. Aber leiden muss man immer, genießen kann ich solche Rennen selten.“ Sein Ziel für dieses Jahr: „Ich peile den Laufcup an.“

Die Jugendlichen legten sich über die Distanz von 2000 Meter voll ins Zeug. Foto: Kreidemeier
Die Jugendlichen legten sich über die Distanz von 2000 Meter voll ins Zeug. Foto: Kreidemeier

Konkurrent Schöberl, dessen Verhältnis zu Ulmer freundschaftlich ist, schickte aber lachend eine Kampfansage raus: „Ich fühle mich jetzt gut. Da muss er sich warm anziehen. Painten und Mainburg liegen mir traditionell besser, da muss ich jetzt aufholen.“

Bei den Damen lief Angela Lindberg von der TSG Roth 09 alles in Grund und Boden: In 40:21 Minuten hatte sie fast vier Minuten Vorsprung auf die Zweite, Susi Schmidt vom Armin-Wolf-Laufteam.

Zu schnell für die Konkurrenz

„Die war so schnell, die habe ich im ganzen Rennen nie gesehen, weder am Start noch auf der Strecke“, meinte Lokalmatadorin Corinna Küffner von run&bike, die selbst in 44:18 Minuten Dritte wurde. „Ich bin sehr zufrieden, zum Schluss konnte ich sogar noch einen Platz gut machen“, resümierte sie. Vor allem aber sei sie „stolz auf ihre Jungs“: Lenny und Ferdinand waren beide beim 2000-Meter-Jugendlauf dabei. Auch Küffner fand es sehr schwül, aber trotzdem sei es eins ihrer allerschönsten Rennen gewesen, mit „ganz tollem Publikum“.

Resultate

  • 10 km Herren:

    1. Felix Mayerhöfer, 2. Andy Stieglmeier, 3. Ingo Ulmer

  • 10 km Damen:

    1. Angela Lindberg, 2. Susi Schmidt, 3. Corinna Küffner

  • Jugendlauf männlich:

    1. Franjo Schmidt, 2. Simon Krausenecker, 3. Daniel Schöner

  • Jugendlauf weiblich:

    1. Liah-Soline Gerich, 2. Hanna Müller, 3. Theresa Krausenecker

Organisationsleiter Thomas Petz war auch zufrieden: „Wir haben als Team wieder gut zusammengearbeitet, das freut mich. Außerdem hat mein Handy nicht gepiept, also keine schlimmen Verletzungen – zum Glück“, so Petz. Die Leistung seiner run&bike-Kollegen sei stark: „Durch die Bank gute Zeiten, meinen größten Respekt. Und Ingo Ulmer ist für uns heuer Anwärter auf den Laufcup.“ Weiter geht es am 29. September beim Paintner Waldmeisterlauf.

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht