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MZ-Spiel der Woche

FSV Sandharlanden siegt in Mainburg

FSV schlägt Mainburg mit 2:0 und stimmt sich auf das Gillamoosderby ein. Der FC kämpft, agiert aber vor dem Tor harmlos.
Von Wolfgang Wutzer

FC Mainburgs Trainer Naim Vitja (rot-grün) musste einige Zweikämpfe gegen das starke Mittelfeld des FSV Sandharlanden (rot-weiß) führen.  Foto: Wolfgang Wutzer
FC Mainburgs Trainer Naim Vitja (rot-grün) musste einige Zweikämpfe gegen das starke Mittelfeld des FSV Sandharlanden (rot-weiß) führen. Foto: Wolfgang Wutzer

Mainburg.Sandharlanden gewinnt das Auswärtsspiel bei FC Mainburg bei heißen Temperaturen mit 2:0 und geht positiv gestimmt in das Derby gegen Tabellenführer TSV Bad Gögging am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr). Für Mainburg war diese Niederlage die erste auf heimischem Geläuf. Beide Mannschaften möchten eine ruhigere Saison spielen.

Wenig Chancen zugelassen

„Bis auf ein paar Gelegenheiten haben wir hinten wenig zugelassen“, analysiert Stefan Stadler, Sandharlandens Trainer. Die Gäste erzielten in der 10. Minute das Führungstor durch Daniel Koeglmeier, dessen Schuss vom linken Strafraumeck nicht zu halten war. Bedient wurde er vom agilen Bakary Doumbia. „Wir waren in weiten Teilen einfach zu leichtsinnig und zu zaghaft“, bilanziert Mainburgs Trainer Naim Vitja, der das Spiel mit einem Eigentor in der 90. Minute entschied. „Aufgrund der Torchancen wäre ein Remis sicher verdient gewesen. Ferdinand Rank scheiterte mehrmals am Aluminum oder an Gästekeeper Bastian Zinkl.

Mainburg mit positiven Trend

„Bisher sind wir mit der Saison auf jeden Fall zufrieden. Man sieht, dass das Team stabiler geworden ist“, freut sich Mainburgs Abteilungsleiter Alban Lajci. In der vergangenen Saison starteten die Hallertauer mit lediglich vier Zählern aus den ersten sieben Partien. „Die Jungs sind besser eingespielt mittlerweile und insgesamt haben wir weniger Ausfälle zu beklagen“, führt Lajci aus. Bis zum Spiel gegen Sandharlanden war Mainburg zuhause ungeschlagen.

Doch das Ergebnis aus Sicht der Heimmannschaft war dem eigenen Unvermögen geschuldet. „Wir mussten im Vorfeld auf diversen Positionen umstellen und daher fehlte womöglich die letzte Konsequenz“, sagt Coach Vitja. Der Gast um Kapitän Lukas Handschuh hingegen tankte ordentlich Selbstvertrauen. „Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen ist absolut zufriedenstellend“, sind sich Trainer Andreas Stadler und Pressewart Philip Günter einig. Stadler spielte in den letzten Minuten selbst noch mit.

Bekanntes Gesicht

  • Mainburgs Aderlass:

    Mit Vincent Limpens (Abensberg) Cristian-Leonhard Voinea (Attenhofen) und Mecit Tan (Walkertshofen) verlor Mainburg drei wichtige Leistungsträger.

Dem Auftaktsieg bei SV Kelheimwinzer folgten Niederlagen gegen TSV Abensberg II und TSV Sandelzhausen. „Gerade in Sandelzhausen war die Leistung indiskutabel“, betont Günter. Das Spiel in Mainburg war geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und man merkte, dass keine der beiden Mannschaften allzu sehr ins Risiko gehen wollte. „Man muss auch sagen, dass uns das Glück in vielen Offensivaktionen fehlte“, bilanziert Naim Vitja. Laut Sandharlandens Coach hätte die Partie „eher entschieden werden müssen“.

Lokalderby wirft Schatten voraus

„Ich denke, es wird ein spannendes Spiel. Wir sind absolut heiß darauf“, verkündet Andreas Stadler. Im Derby gegen Bad Gögging geht es natürlich auch um eine Menge Prestige. „Bad Gögging ist aktuell super drauf und wir wissen die Situation einzuordnen, in Derbys ist allerdings viel möglich“, sagt Philip Günter.

Auf den weiteren Saisonverlauf haben solche Spiele grundsätzlich nur punktuellen Einfluss. Sowohl Mainburg als auch Sandharlanden möchten eine erneute Zittersaison vermeiden. „Unser Ziel ist es, schnellstmöglich den Klassenerhalt zu schaffen“, gibt Philip Günter zu. Mainburgs Alban Lajci tritt in die gleiche Kerbe. „Wir brauchen noch mindestens neun Siege dafür, das ist in dieser Liga schwer genug“.

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