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Schützen

Gmünd trägt ein wegweisendes Duell aus

Die Luftpistolenschützen vom SV Kelheim-Gmünd müssen zwei Aufgaben lösen, um im Vorderfeld der 1. Bundesliga zu bleiben.
Von Alexander Roloff

Damir Mikec (vorne) möchte den SV Kelheim-Gmünd mit seinen Teamkollegen in bessere Position bringen. Foto: Kreidemeier/Archiv
Damir Mikec (vorne) möchte den SV Kelheim-Gmünd mit seinen Teamkollegen in bessere Position bringen. Foto: Kreidemeier/Archiv

Kelheim.Am zweiten Wettkampfwochenende der Luftpistolen-Bundesliga steht SV Kelheim-Gmünd unter Zugzwang: In Altheim-Waldhausen sollen zwei Siege eingefahren werden. Andernfalls geraten die Kelheimer Schützen im Vergleich zu den anderen Spitzenteams der Staffel Süd im Ringen um einen Platz unter den besten vier Mannschaften ins Hintertreffen.

Kelheim-Gmünd tritt am Samstag beim SV Altheim-Waldhausen gegen die Gastgeber an, tags darauf steht das Schießen gegen SG Edelweiß Scheuring auf dem Programm.

„Uns erwartet gegen Altheim-Waldhausen keine Wettkampfbegegnung, die im Vorbeigehen bewältigt wird.“

Tobias Gedler

„Gegen SV Altheim-Waldhausen kann Kelheim sicherlich als Favorit angesehen werden“, erklärt Tobias Gedler, stellvertretender Mannschaftsführer vom Bundesligateam der Luftpistolenschützen vom SV Kelheim-Gmünd. Diese Position könne durch das Erreichen der Topform unterstrichen werden. „Wenn es der Mannschaft gegen die Hausherren gelingt, an die Leistung ihres ersten Bundesligawettkampfes in dieser Saison anzuknüpfen, werden wir die Aufgabe meistern“, führt Gedler weiter aus.

SV Kelheim-Gmünd darf sich keine Fehler erlauben

Den ersten Bundesliga-Wettkampf gegen KKS Hambrücken schloss Kelheim-Gmünd mit 4:1-Einzelpunkten und einer Gesamtringzahl von 1899 Ringen ab. Diese Leistung gibt Rückhalt. „Dennoch erwartet uns gegen Altheim-Waldhausen keine Wettkampfbegegnung, die im Vorbeigehen bewältigt wird“, warnt Gedler. Die Leistungsdichte in der 1. Bundesliga Luftpistole sei extrem hoch, „weshalb oftmals schon kleine Nachlässigkeiten oder Phasen mangelnder Konzentration der Schützen den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben können“.

Aus Kelheimer Sicht sei darauf zu achten, „dass jeder Schütze sich auf seinen eigenen Wettkampf konzentriert“. Laut dem stellvertretenden Mannschaftsführer müsse das Programm von 40 Wettkampfschüssen mit einer guten Schieß-Technik absolviert werden. Von konkurrierenden Schützen oder Zuschauern dürfe man sich nicht ablenken lassen. Gegner Altheim Waldhausen setzte sich am ersten Wettkampfwochenende gegen Edelweiß Scheuring knapp mit 3:2 (1852:1852 Ringe) durch und kassierte eine deutliche 0:5-Niederlage (1847:1885) gegen SV Waldkirch.

Bei den Bundesliga-Schützen von Kelheim-Gmünd herrschten zum Saisonauftakt gemischte Gefühle: Nach dem Auftaktsieg gegen KKS Hambrücken schrammte das Team gegen den amtierenden Meister Ludwigsburg haarscharf am Erfolg vorbei. Foto: Kreidemeier/Archiv
Bei den Bundesliga-Schützen von Kelheim-Gmünd herrschten zum Saisonauftakt gemischte Gefühle: Nach dem Auftaktsieg gegen KKS Hambrücken schrammte das Team gegen den amtierenden Meister Ludwigsburg haarscharf am Erfolg vorbei. Foto: Kreidemeier/Archiv

Auch im Wettbewerb am Sonntag gegen Edelweiß Scheuring sehen sich die Kelheimer in der Rolle des Favoriten. „Im Grunde ist daher die Herangehensweise an diesen Wettkampf dieselbe wie am Tag zuvor gegen den SV Altheim-Waldhausen“, erklärt Gedler. Die Scheuringer Truppe habe durch ihre Neuverpflichtungen vor Saisonbeginn gezeigt, dass sie nicht nur Aufsteiger sein möchten, die nur um den Klassenerhalt kämpfen.

„Scheuring hat durchaus Ambitionen für größere Erfolge“, meint Gedler. Daher müsse man sich auch dem zweiten Wettkampf mit voller Aufmerksamkeit widmen. Scheuring legte in den ersten beiden Wettkämpfen konstante Ergebnisse hin. Die 1852 Ringe gegen Altheim-Waldhausen bedingten eine knappe Niederlage. Die Partie gegen KKS Hambrücken wurde mit 1855:1827 Ringen deutlich (5:1) gewonnen.

SV Kelheim-Gmünd steuert zwei Siege an

„Für den SV Kelheim-Gmünd sind zwei Siege wichtig, um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren“, lauten die grundsätzlichen Ziele. Gedler ist von der Umsetzung der Vorgaben überzeugt, sofern die Mannschaft ihre Fähigkeiten abruft: „Mit einer vergleichbaren Leistung wie am Saisonauftakt in Kelheim wird dies aber sicherlich gelingen.“

Topteams im Einsatz

  • SV Waldkirch:

    Der Spitzenreiter (4:0 Mannschaftspunkte, 8:2 Einzelpunkte) tritt gegen den Tabellenneunten SV Murrhardt-Karnsberg und den viertegreihten ESV Weil am Rhein an. Topschütze vom SV Waldkirch ist Alexander Kindig mit 379 und 387 Ringen.

  • HSG München:

    Der Rangzweite (4:0, 6:4) steht gegen den elftgereihten FSG Hilpoltstein und den zehntplatzierten SV Altheim-Waldhausen in der Pflicht. Topschützin der HSG ist Olena Kostevych mit zweimal 385 Ringen. Bester Kelheimer Schütze ist Philipp Grimm (388, 384).

Der Saisonauftakt mit dem Sieg gegen Hambrücken (4:1) und der Niederlage gegen den amtierenden Champion Ludwigsburg (2:3) verlief auf heimischer Anlage nicht ganz nach Wunsch der Kelheimer. Die Kelheimer Schützen sehen sich in dieser Saison aber nicht in der Rolle des Gejagten, sondern schlüpfen lieber in die Rolle des Jägers.

Dass es Kelheim-Gmünd mit Meister Ludwigsburg auf Augenhöhe aufnehmen kann, haben die Schützen von Trainer Coach Tobias Piechaczek bewiesen. In Altheim-Waldhausen gilt es zwei Pflichtaufgaben auf dem Weg ins Bundesligafinale möglichst souverän zu erfüllen.

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