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Großmußer Trainer geht mit Saisonende

Christian Eisvogel bescherte der SG mit Kreisliga-Aufstieg den bisher größten Erfolg. „Mission“ Klassenerhalt wartet noch.

Die SG Großmuß/Hausen (in weiß) nimmt von der vorletzten Position aus den Klassenerhalt ins Visier. Foto: Roloff
Die SG Großmuß/Hausen (in weiß) nimmt von der vorletzten Position aus den Klassenerhalt ins Visier. Foto: Roloff

grossmuss.Beim Fußball-Kreisligisten SG Großmuß/Hausen geht zu Saisonschluss ein Trainer-Kapitel zu Ende. Coach Christian Eisvogel hört nach drei Jahren bei der SG auf. Als Abschiedsgeschenk will der 43-Jährige dem Tabellenvorletzten unbedingt den Klassenerhalt bescheren.

„Nach drei Jahren sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass eine neue Ansprache in der Kabine der Mannschaft guttut und ihr einen neuen Schub geben wird“, sagt Eisvogel. Sportvorstand Walter Zott erklärt: „Auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit geht einmal zu Ende. Die SG und der Trainer haben sich gemeinsam entschlossen, nach der Saison getrennte Wege zu gehen.“ Man verliere nicht nur einen Betreuer, „sondern auch einen guten Freund“.

Zuerst Abstiegssorgen, dann Aufstiegseuphorie

Großmuß/Hausen feierte unter Eisvogel den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte: Die Spielgemeinschaft stieg im Sommer 2019 über die Relegation in die Kreisliga auf. Ziemlich einmalig war dieser Sprung auch, weil die SG ein Jahr zuvor über die Abstiegsrelegation noch den Absturz in die A-Klasse verhindern konnte, ebenfalls unter Eisvogel. „Drei aufregende Jahre gehen vorbei, noch ist der Klassenerhalt in der Kreisliga möglich“, sagt der Coach.

Christian Eisvogel durchlebte drei spannende Spielzeiten: erfolgreiche Abstiegsrelegation zur A-Klasse, erfolgreiche Aufstiegsrelegation zur Kreisliga – und jetzt der Klassenerhalt? Foto: Eisvogel
Christian Eisvogel durchlebte drei spannende Spielzeiten: erfolgreiche Abstiegsrelegation zur A-Klasse, erfolgreiche Aufstiegsrelegation zur Kreisliga – und jetzt der Klassenerhalt? Foto: Eisvogel

Auch Sportvorstand Zott spricht „von einer gemeinsamen Mission, die noch zu erfüllen ist“. In einer Einheit aus Trainer, Team und den Fans „als zwölfter Mann“ sei das rettende Ufer zu erreichen. „Gemeinsam sind wir unschlagbar“, sagt Zott. Der scheidende Trainer unterstreicht: „Ich möchte mich von der SG Großmuß/Hausen unbedingt mit dem Klassenerhalt verabschieden.“

Großmuß und Hausen waren nach dem Aufstieg aus dem Häuschen:

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Großmuß/Hausen stürmt in die Kreisliga

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Der Kreisligist hat in der Herbstrunde erst spärliche elf Punkte gesammelt. Als Remiskönige (fünf Unentschieden) ließen die SG-Mannen zu viele Zähler liegen. Dennoch fehlt auf Rang zwölf und damit die Abstiegsrelegation nur ein Punkt. „Ich werde alles in meiner Macht Stehende versuchen und meine komplette Energie für das Vorhaben einbringen“, zeigt sich Christian Eisvogel für seine letzten Monate bei der SG hoch motiviert.

Er will im Trainergeschäft bleiben

In jedem Fall, so verspricht Walter Zott, werde es am Saisonende eine große Abschiedsfeier geben. „Wir möchten uns für drei wunderbare Jahre bedanken. Unser Trainer wird immer ein gerne gesehener Gast bei der SG bleiben. Vielleicht kreuzen sich die Wege mal wieder“, sagt der Sportvorstand.

Christian Eisvogel, der zuvor Vereine wie TV Oberndorf II, SC Matting, TSV Großberg und SpVgg Kapfelberg betreute, möchte im Trainergeschäft bleiben. „Ich bin voller Energie und Tatendrang und für Neues offen“, bekundet er. „Sein neuer Verein kann sich glücklich schätzen, einen Mann wie ihn zu bekommen“, ergänzt Zott. Hinsichtlich eines Nachfolgers für ihn bei der SG Großmuß/Hausen ist der Verein noch auf der Suche. (mar)

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