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Kreisklasse

Halbe Liga kämpft am Rand des Abgrunds

In der Kreisklasse Kelheim ist ab Platz sieben Kampf um den Ligaerhalt angesagt. Zwei Teams marschieren vorneweg.
Von Alexander Roloff

Neustadt nimmt das schwere Auswärtsspiel beim FSV Sandharlanden in Bestbesetzung in Angriff. Foto: Stöcker/Archiv
Neustadt nimmt das schwere Auswärtsspiel beim FSV Sandharlanden in Bestbesetzung in Angriff. Foto: Stöcker/Archiv

Kelheim.Der TSV Abensberg II und FC Mainburg kämpfen im direkten Duell um Anschluss an die Region jenseits der abstiegsbedrohten Zone. TSV Abensberg II drängt angesichts der angespannten Lage auf einen Heimsieg. „Es gibt keine Ausreden. Es zählen nur drei Punkte“, stellt Abensbergs Coach Manuel Heinrich klar. Bei den Gästen ist die Ausgangsposition ähnlich: „Wir stehen vor dieser Partie mit dem Rücken zur Wand und müssen drei Punkte holen“, erklärt Mainburgs Sportlicher Leiter Alban Lajci. Dem Tabellenvorletzten Mainburg sitzt Schlusslicht SV Pattendorf im Nacken. Pattendorf müsste aber beim drittplatzierten SV Lengfeld überraschen, um die rote Laterne abzugeben.

Mit der SG Wildenberg/Biburg ist das vierte Team aus der gefährdeten Zone beim SV Puttenhausen gefordert. „Ein Sieg wäre natürlich Gold wert, dann kämen auch die Gastgeber wieder in ernste Bedrängnis“, meint Biburgs erster Vorstand Sven Zwerger. Auch der Verlierer der Partie TSV Sandelzhausen gegen SV Saal blickt düsteren Zeiten entgegen. Der SV Saal möchte sich trotz personeller Probleme für die 3:4-Niederlage im Hinspiel revanchieren. „Die Mannschaft zeigt seit Wochen Charakter und wird sich auch weiterhin jedes Spiel erarbeiten“, ist Saals Coach Roland Nothaft von der Einstellung seiner Truppe überzeugt.

Der sechstplatzierte SV Kelheimwinzer dürfte sich mit einem Heimsieg gegen SG Rottenburg/Oberhatzkofen in sicheren Gefilden wähnen. „Die Niederlage im Derby beim SV Saal (0:3) war zuletzt ein Dämpfer. Der Stimmung innerhalb der Mannschaft konnte die Pleite nichts anhaben. Wir werden am Samstag ein topmotiviertes Team auf den Platz bringen. Unser Vorteil ist definitiv unsere Heimstärke“, sagt Lukas Sendtner, Pressewart SV Kelheimwinzer.

Die SG Großmuß/Hausen muss den Platz an der Sonne bei SG Siegenburg/Train verteidigen. Das Hinspiel ging mit 5:0 an den Spitzenreiter. „Ich erwarte ein komplett anderes Spiel. Aufsteiger Siegenburg/Train hat sich in der Klasse etabliert“, warnt Christian Eisvogel, Trainer der SG Großmuß/Hausen. „Wir müssen uns hundertprozentig vorbereiten und alles geben, um die Punkte mitzunehmen.“

Das Spitzenspiel steigt zwischen dem viertplatzierten FSV Sandharlanden und dem Tabellenzweiten TSV Neustadt. „Nach sechs Punkten aus den letzten beiden Partien und einer guten Trainingswoche sind wir vorbereitet“, berichtet Philip Günter, Pressewart vom FSV Sandharlanden. „Favorit ist Neustadt. Wir wollen möglichst lange die Null halten und den Gästen auf diese Weise den Spaß an der Partie nehmen.“ Der TSV Neustadt stellt sich laut Abteilungsleiter Daniel Neubaur auf kampf- und laufstarke Gastgeber ein. „Wir wollen nicht mit leeren Händen zurückkehren und versuchen auch, die 0:1-Hinspielniederlage gutzumachen.“

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