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Radsport

Henri Uhlig meldet sich zurück

Das Talent aus Hagelstadt, das im Trikot des RSC Kelheim fährt, schafft in Belgien den Sprung in die Top Ten.

Henri Uhlig war zufrieden mit seinen Resultaten in Belgien. Foto: Uhlig
Henri Uhlig war zufrieden mit seinen Resultaten in Belgien. Foto: Uhlig

Hagelstadt.Henri Uhlig schnauft tief durch und ist mit seinen erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. „Die letzten Monate waren für mich sehr nervenaufreibend, nun will ich mich auf die zweite Saisonhälfte konzentrieren und mit meinen Leistungen überzeugen.“ Nach einer Viruserkrankung im Frühjahr konnte der junge Radfahrer, der in Hagelstadt zuhause ist und für den RSC Kelheim aktiv ist, mehrere Wochen nicht trainieren und wurde zum Beobachten gezwungen.

Während seiner Trainings- und Aufbauphase wurde der 17 jährige Polizeimeisteranwärter bayerischer Vizemeister in der Derny-Disziplin auf der Bahn. Ende Juni folgte der Titel im Madison (Zweiermannschaftsfahren auf der Bahn) mit Bruder Oscar.

Seinen ersten Nationalmannschaftseinsatz erhielt er in Belgien. Die Fünf-Etappenfahrt Sint Martinusprijs in Kontich (Antwerpen) startete mit einem Mannschaftszeitfahren. Die sechs deutschen Sportler fuhren mit einem Schnitt von 49,13 km/h auf der sehr anspruchsvollen Strecke auf den zweiten Rang. Insgesamt waren bei der UCI-Rundfahrt 25 Teams aus acht Nationen am Start.

Hören Sie hier: In unserem Podcast „Hörsport“ spricht Evi Reiter mit Henri Uhlig über seinen Lebenstraum.

Hörsport

Ohne Doping zum Rad-Profi

Ein Weg vorbei an Doping, nicht aber an Nahrungsergänzungsmitteln - der Lebenstraum von Henri Uhlig ist die Tour de France.

Nicht weit entfernt in Brüssel startete am Samstag die Tour de France. Aber die Nachwuchssportler bekamen von dem Großereignis nichts mit. Die zweite Etappe führte über 125 Kilometer, welche vom Start weg „sehr hart“ gefahren wurde. Henri Uhlig erreichte hinter zwei Gruppen das Ziel mit einer Minute Rückstand an Position 13. Das Zeitfahren am Sonntag nutzte er als wichtigen Formtest und belegte mit nur 23 Sekunden Rückstand den vierten Rang.

Nach einer kurzen Erholungspause fiel schon am Nachmittag der Startschuss zur vierten Etappe über 119 Kilometer. Nach einem Defekt musste Henri sein Rad wechseln, schaffte es später in die Spitzengruppe, die zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde. Ein Massensturz bremste alle Deutschen auf dem letzten Kilometer aus, so dass keine Top-10-Platzierung möglich war.

Für die letzte Etappe war die Zielsetzung der Mannschaft, die drei deutschen Sportler, die sich unter den ersten zehn befanden, abzusichern. Nach 125 Kilometern kam es zum Massensprint und Henri fuhr als Dritter über die Ziellinie. In der Gesamtwertung belegte er mit 1:03 Minuten Rückstand den neunten Platz. Luca Dreßler (0:34 Rückstand) wurde Siebter, Klaus Betzinger Zehnter (1:26).

Bereits am Wochenende wird Henri Uhlig in Luxemburg beim Nationcup und einem Eintagesrennen wieder am Start stehen.

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