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Wettbewerb

Hochsprung erfreut die Menge

Matus Bubenik gewinnt bei den Herren. Laura Gröll aus München dominiert den Damenwettkampf. Regensburgerin fällt ab.
Von Wolfgang Wutzer

  • Das Hochsprung-Meeting in Essing versprach einiges an Spannung. Im Wettbewerb der Damen war eine Rekordhalterin zu Gast. Foto: Wolfgang Wutzer
  • Auch die Damen gingen den Wettkampf sehr konzentriert an. Foto: Wolfgang Wutzer

Kelheim.Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, doch mit dem Hochsprung-Meeting in Essing gab es schon einen ersten Höhepunkt. Sowohl die Wettkämpfe der Jugend als auch die der Erwachsenen hatten einiges zu bieten. Jörg Nowy, der Veranstalter des Hochsprung-Meetings, blickte auch heuer auf einen „sehr spannenden und attraktiven“ Wettkampftag zurück.

„In den letzten Jahren hatten wir in Sachen Bestleistungen einiges zu bieten. Dieser Wettkampf hier dient der Förderung junger Athleten“, sagte der Veranstalter im Vorfeld des Wettkampftages. Die gut besuchte Mehrzweckhalle der Gemeinde Essing sah bereits ab mittags Wettkämpfe verschiedener Altersklassen. Das Meeting, das immer am ersten Januarwochenende stattfindet, zähle zu Deutschlands bekanntesten.

Gerade bei den Nachwuchsspringern kristallisieren sich immer wieder „starke Kandidaten und Kandidatinnen“ heraus, freute sich Nowy.

„Der Wettkampf hier in der Halle ist immer als Standortbestimmung im neuen Kalenderjahr anzusehen, um den eigenen Leistungsstand herauszufinden“, merkte Tobias Potye (24) von der LG Stadtwerke München an.

Mit Verletzungen zu kämpfen

Der 1,98 Meter große Hochspringer aus der bayerischen Landeshauptstadt und Mitglied des Olympia-Kaders hatte längere Zeit mit Verletzungen zu kämpfen und sah Essing als gute Einheit zum Warmwerden an. Dass es am Ende bei den Herren „nur“, so Potye lachend, zum zweiten Platz reichte, stimmte den Münchner aber nicht traurig. „Dafür, dass ich länger aussetzen musste und erst wieder langsam in Tritt komme, war das ordentlich.“

Den Wettkampf der Herren gewann Matus Bubenik aus der Slowakei. Der 30-Jährige von Dukla Banska Bystrycza, der Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften vorzuweisen hat, sprang mit 220 Höhenzentimetern um 0,6 höher als Tobias Potye. „Es ist überhaupt nichts verloren, denn erst durch die Wettkampfpraxis holt man sich seine Grundstärken wieder zurück. Daher bin ich froh, hier teilzunehmen“, gibt sich der deutsche Olympiateilnehmer kämpferisch.

Hochsprung-Meeting

  • Jugend forscht:

    Den Wettkampf der weiblichen 16-Jährigen gewann Lina Marie Burghardt vom MTV Ingolstadt mit 164 Zentimer Höhe. Bei den männlichen U-16-Wettkämpfern setzte sich Sven Buchwald von der LG Hersbrucker Alb mit 167 Zentimeter durch.

  • Rekord:

    Die Bestleistung im Essinger Wettkampf hat Martin Heindl inne. Der Hochspringer aus Tschechien sprang vor einiger Zeit 2,26 Meter hoch.

Auf Platz drei landete Manuel Marko vom MTV Ingolstadt mit 208 Zentimeter Höhe, während sich Benedikt von Hardenberg (SWC Regensburg) den vierten Rang holte, knapp gefolgt von Filip Hofmann (TSV 1860 Ansbach), ebenso mit 199 Zentimeter.

„Es war sehr interessant, was dieses Mal wieder geboten wurde. Da es immer der erste Wettkampf des Jahres ist, sind die Teilnehmer umso motivierter“, freute sich Nowy. Auf Rang sechs bei den Herren reihte sich Vojtech Riha ein (Slavia Prag) mit 196 Zentimetern, vor Mario Saur vom MTV Ingolstadt.

Rekordhalterin dominiert

Das Pendant zu Matus Bubenik war bei den Damen Laura Gröll. Die 21-jährige Athletin der LG Stadtwerke München „entsprang“ ihren Konkurrentinnen im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einer Höhe von 182 Zentimeter war sie der Zweitplatzierten, Nikola Gavendova (SSK Vitkovice), weit voraus, die 170 Zentimeter sprang. „Ich bin überrascht, dass es so gut ausgegangen ist“, resümierte Gröll. Anna-Lena Obermaier vom SWC Regensburg wurde mit 161 Zentimetern Fünfte.

Gröll, die 2017 den Rekord im Bayerischen Jugendhochsprung mit einer Höhe von 188 Zentimeter erreichte, zeigte sich erfreut ob der Stimmung in Essing. „Die stimmungsvolle Halle in Essing pusht noch zusätzlich“, so die 21-jährige Münchnerin. So dürfe es im nächsten Jahr gerne wieder sein.

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