MyMz

Judoka im Scheichtum auf dem Podest

Die Abensberger Spitzenkämpfer klettern in Abu Dhabi bis auf Rang eins. Der Olympiadritte Dimitri Peters siegt in der 100-Kilogramm-Gewichtsklasse.

Dimitri Peters (in weiß) hatte alles im Griff. Foto: dpa-Archiv

Abensberg.In knapp einem Monat ist nicht nur Weihnachten. Auf die Judoka im TSV Abensberg wartet dann mit dem Europacup-Finalturnier in Paris auch ein abschließender Saison-Höhepunkt. Die Vertreter des deutschen Rekordmeisters scheinen für den kontinentalen Vereinsreigen am 21. Dezember gerüstet zu sein. Beim Grand Prix-Turnier in Abu Dhabi gab es für den Olympiadritten Dimitri Peters den Siegerscheck von 5000 US-Dollar in der 100-kg-Gewichtsklasse. Aufs Podest kamen als Zweiter auch Sven Maresch (81 kg) sowie die TSV-Legionäre Miklos Ungvari (73 kg) und Sugoi Uriarte (66 kg) als Drittplatzierte.

Ziemlich beeindruckend war, was Bundesliga-Starter Dimitri Peters im Scheichtum anbot. Mit zwei klaren Erfolgen fegte er über seine Poolgegner hinweg und schlug im Halbfinale den Polizei-Weltmeister sowie Vorjahressieger Sergei Samoilowich aus Russland vorzeitig. Im Duell um Platz eins traf Peters auf den Schweden Martin Pacek, der in der Bundesliga für TSV Großhadern kämpft und heuer beim Grand Prix in Düsseldorf Dritter war. Auch den Skandinavier räumte der Babone von der Matte.

Nicht ganz fürs oberste Treppchen reichte es bei Sven Maresch. Nach ebenfalls zwei Vorrunden-Siegen bezwang er im Halbfinale den Briten Tom Reed, Grand-Prix-Sieger von Miami 2013. Im Finale jedoch scheiterte Maresch am früheren WM-Dritten Sergiu Toma aus Moldawien. In dieser Gewichtsklasse belegte der Abensberger US-Amerikaner Travis Stevens Rang sieben.

In der 73 kg-Kategorie mischten zwei Babonen vorne mit. Olympia-Starter Christopher Völk kürte sich mit drei Erfolgen zum Pool-Sieger und traf im Halbfinale auf den Moldawier Victor Scvortov, heuer Dauergast auf dem Podest in Grand Slam und Grand Prix. Der Regensburger unterlag und scheiterte im Kampf um Bronze auch am Usbeken Mirali Sharipow. Der TSV-Ungar Ungvari verlor gegen den späteren Turniersieger Scvortov schon im Poolfinale, arbeitete sich über die Trostrunde aber bis auf Rang drei vor.

Die deutsche Nummer eins bis 66 kg, Sebastian Seidl aus Pförring, fand in seinem Auftaktkampf gegen den afrikanischen Vizemeister Ahmed Mohammedi aus Algerien kein Mittel und flog raus. Der Spanier Uriarte, ein TSV-Ausländer, marschierte ins Halbfinale vor, verlor dort, sicherte sich aber noch die Bronzemedaille. (mar)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht