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Kreisklasse

Kampf um den Wintertitel spitzt sich zu

SV Saal macht in der Fußball-Kreisklasse Kelheim Druck auf das Topduo. Alle Teams spielen ums „gute Gefühl“ vor der Pause.
Von Alexander Roloff

Spitzenreiter TSV Bad Gögging (schwarz-rot) zählt vor der Winterpause zum engsten Kreis der Titelanwärter. Schlusslicht SG Siegenburg/Train (rot-hellblau) kämpft um den Klassenerhalt. Foto: Rutrecht
Spitzenreiter TSV Bad Gögging (schwarz-rot) zählt vor der Winterpause zum engsten Kreis der Titelanwärter. Schlusslicht SG Siegenburg/Train (rot-hellblau) kämpft um den Klassenerhalt. Foto: Rutrecht

Kelheim.Mit TSV Bad Gögging und FSV Sandharlanden kämpfen in der Kreisklasse Kelheim am letzten Spieltag vor der Winterpause zwei punktgleiche Teams um den Platz an der Sonne. Beide Mannschaften genießen Heimrecht. Weil der direkte Vergleich remis endete (2:2), hat Aufsteiger Bad Gögging aktuell die Nase aufgrund des besseren Torverhältnisses vorne.

Diese Konstellation soll laut Bad Göggings Co-Trainer Ben Grundler auch über die Wintermonate hinweg Bestand haben. „Wir blicken auf einen sehr guten Saisonverlauf zurück und wollen mit einem Heimsieg in die Winterpause“, sagt Grundler.

„Die Möglichkeit als Spitzenreiter zu überwintern, gibt zusätzliche Motivation.“

Ben Grundler

„SV Ihrlerstein wird ein unangenehmer Gegner, gegen den wir trotz angeschlagener und verletzter Spieler alles geben. Die Möglichkeit als Spitzenreiter zu überwintern, gibt zusätzliche Motivation.“

Der Tabellenzweite FSV Sandharlanden möchte sich gegen den vorletztgereihten TSV Sandelzhausen keine Blöße erlauben. „Mit dem TSV kommt ein sehr unangenehmer Gegner nach Sandharlanden, der uns alles abverlangt. Ziel ist es, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen“, erklärt Sandharlandens Pressewart Philip Günter.

SV Saal reitet die Erfolgswelle

Der SV Saal hat den Rückstand auf das Topduo auf drei Punkte reduziert. Die Truppe von Trainer Roland Nothhaft geht mit einer Serie von drei Siegen ins Heimspiel gegen TSV Abensberg II. „Wir wollen weiter auf der Erfolgswelle schwimmen und werden alles investieren, um auch diese Partie erfolgreich zu gestalten“, so Nothhaft. „Abensberg wird uns alles abverlangen, aber drei Punkte sind unser Anspruch. Wir wollen mit einem guten Gefühl in die wohlverdiente Pause.“

Für den SV Saal (gelb) besteht bei einem Heimsieg gegen TSV Abensberg II ein Fünkchen Hoffnung, auf Platz eins zu überwintern. Der SV Kelheimwinzer (rot) möchte nach drei Niederlagen am Stück beim FC Mainburg punkten. Foto: Kreidemeier/Archiv
Für den SV Saal (gelb) besteht bei einem Heimsieg gegen TSV Abensberg II ein Fünkchen Hoffnung, auf Platz eins zu überwintern. Der SV Kelheimwinzer (rot) möchte nach drei Niederlagen am Stück beim FC Mainburg punkten. Foto: Kreidemeier/Archiv

Beim SV Lengfeld entfacht ein direktes Verfolgerduell zwischen den viertgereihten Gastgebern und dem Tabellenfünften SV Puttenhausen: Der Gewinner bleibt im Kreis der Titelkandidaten. Aufsteiger SG Adlhausen/Langquaid II trifft auf TV Aiglsbach II: „Uns erwartet eine schwere Partie gegen einen kaum einzuschätzenden Gegner. Aber wir wollen vor heimischer Kulisse gewinnen“, so Adlhausens Abteilungsleiter Tobias Ingerl.

„Die Partie gegen Kelheimwinzer sehen wir als ein Entscheidungsspiel.“

Alban Lajci

Der Tabellenelfte FC Mainburg sucht mit einem Erfolg im Heimspiel gegen den SV Kelheimwinzer Anschluss ans gesicherte Mittelfeld. „Durch zwei unnötige Niederlagen haben wir uns selbst in eine unangenehme Position gebracht. Die Partie gegen Kelheimwinzer sehen wir als ein Entscheidungsspiel“, erläutert Mainburgs Sportlicher Leiter Alban Lajci. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Die Mannschaft muss drei Punkte holen, um nicht die komplette Vorrunde zu verkorksen.“ Kapitän Patrick Schreiner und Torhüter Manuel Wühr stehen wieder zur Verfügung. Verletzungsbedingt fällt Mainburgs Alex Reimer aus.

SV Kelheimwinzer ist heiß auf Zählbares

Auch die Gäste möchten ihre ansehnliche Herbstrunde retten: „Die zuletzt drei Niederlagen am Stück tun weh, hauen uns aber nicht um“, erläutert Kelheimwinzers Pressewart Lukas Sendtner. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen und Zählbares in Mainburg holen.“

Beim TSV Herrngiersdorf steigt das Kellerduell gegen SG Siegenburg/Train. Die Gastgeber sind auf die volle Punktausbeute aus. „Wir wollen das letzte Spiel vor der Winterpause unbedingt gewinnen und den Abstand zu den Nichtabstiegsplätze so gering wie möglich halten“, lautet die Vorgabe von Herrngiersdorfs Abteilungsleiter Sebastian Danzer. Die Gäste schätzt Danzer als „sehr kampfstarken und laufstarken Gegner“ ein.

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