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Schiesssport

Kelheim-Gmünd II unterliegt Peiting

Kreisstädter wetzen Scharte gegen Steinberg am See aus.
Josef Eder

Sebastian Rosner hatte gegen Peiting Probleme. Foto: Josef Eder
Sebastian Rosner hatte gegen Peiting Probleme. Foto: Josef Eder

Kelheim.Die erste Niederlage kassierten die Luftpistolenschützen von Kelheim-Gmünd II in der 2. Bundesliga gegen den Erstliga-Absteiger Peiting. Die Oberbayern waren in Pfreimd der erwartet harte Gegner. Mit 1:4 Einzelwertungen bei 1811:1845 Ringen musste sich die Kreisstädter geschlagen geben.

Anfangs sah es nicht danach aus, Gmünd führte nach zehn Schuss. Doch dann wendete sich das Blatt. Der österreichische Spitzenschütze Zoran Sladjan startete für seine Verhältnisse schlecht mit 92 Ringen. Sebastian Rosner auf Gmünder Seite ging mit 94 in Führung. Dann drehte Sladjan auf und 97, 96 und 95 folgten. Rosner kämpfte um jeden Schuss: 92, 84 und 91 waren seine Zehnerserien. Zum Ende der Zweiten kam der Blackout. „Meine Körperspannung ließ immer nach, wenn ich den Finger am Abzugsbügel krümmte. Die Ursache ist mir unerklärlich. Aber bei der Vierten ging es langsam wieder“, sagte er.

In dieser Saison steht der ehemalige Trainer der Ersten, der nun Assistenztrainer der neuen Bundestrainerin Barbara Georgi für den Pistolenbereich des Deutschen Schützenbundes ist, wieder in der Wettkampfformation. „Seit dem Rücktritt aus dem deutschen Nationalkader im Jahre 2009 war ich nur Trainer und habe selbst nicht um Punkte gekämpft. Dieses ist wieder meine erste Saison als Aktiver“, so Rosner. Mit (361:380) verlor er am Ende.

Dem deutschen Nationalkaderschützen Tobias Meyer auf zwei (361:375) ging es ergebnistechnisch nicht besser, Georg Müller siegte. Raik Schubert (365:370) unterlag Michaela Brosselt-Guggemos. Eine 88er-Serie und die beiden 91er waren zu schwach. Thomas Karsch (370:363) holte in gewohnter Manier die Wertung von Michael Redl. Sabine Huber (354:357) gratulierte Hermann Helmschrott. 86, 88, 89 und 91 waren im Endspurt zu wenig.

Im Derby mit den Auerhähnen aus Steinberg am See wetzten die Gmünder die Scharte sofort wieder aus. Mit 4:1, 1848:11825 wurde es ein Arbeitssieg. Rosner (369.366) steigerte sich und konnte den deutschen C-Kaderschützen Nick Ruß besiegen. Meyer (365:369) unterlag den konstant schießenden Konrad Schneider. Schubert (375:368) wollte das Ergebnis aus Durchgang eins nicht wahrhaben. Zehn Ringe mehr als im Durchgang eins bedeuteten letztendlich den Sieg über Stefan Kupillas. Karsch (376:360) ließ Roman Schneider keine Chance. Huber (363:362) wollte es wissen. Kraus verlor das Duell knapp. Beide Trainer, Sven Ruß (Steinberg) und Thomas Karsch, waren mit dem Wettkampftag, bei dem je ein Sieg und eine Niederlage zu Buche standen, zufrieden. Am 17. November trifft Gmünd in Hitzhofen-Oberzell auf das Schlusslicht HSG Erlangen. (lje)

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