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Kelheim

Kelheimer verlieren ihr erstes Punktspiel

Nachdem das erste Punktspiel am Grünen Tisch entschieden worden ist, waren die Kelheimer Handball-Damen am Samstag bei der DJK Weiden gefordert und erkämpften sich ein 21:21.

Die Kelheimer – hier Marius Lüthi (am Ball) und Max Henneberger – hatten gegen den TB Roding das Nachsehen.  Foto: Jo Diekmann
Die Kelheimer – hier Marius Lüthi (am Ball) und Max Henneberger – hatten gegen den TB Roding das Nachsehen. Foto: Jo Diekmann

Kelheim.

Die eingespielte Weidener Mannschaft blieb immer dran, bis sich die Kelheimerinnen mit den Toren von Christiane Rösch und der an diesem Tag überragenden Lena Hendelmeier zur Halbzeit einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen konnte. Im zweiten Durchgang war es ein offener Schlagabtausch, bis sich die ATSV-Damen auf vier Tore absetzen konnten. Fünf Minuten vor Schluss gelang der DJK der Ausgleich zum 20:20. Am Ende trennte man sich mit 21:21.

Nach zwei Siegen folgte gegen die Gäste aus dem bayerischen Wald die erste Saisonpleite. Freilich waren die Oberpfälzer als Favoriten an die Donau gekommen, trotzdem vergeigten die Kelheimer bereits in der ersten Hälfte mögliche Chancen auf Zählbares.

Das Spiel begann für die Kelheimer mit einer unerklärlichen Ladehemmung. Nach ausgeglichenem Beginn (2:2, 5. Minute) wollte der ATSV nicht mehr so recht aufs Tor werfen. Ungewohnte Fangfehler führten zu Ballverlusten und luden den TB Roding ein, es in der ersten und zweiten Welle besser zu machen. Nach gut 20 Minuten (4:9) liefen die Kelheimer bereits einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher.

Eine Umstellung der kompletten Rückraumpositionen zeigte dabei nur kurz Wirkung. So sahen die ATSV-Spieler zur Pause einen 6:13-Rückstand auf der Anzeigetafel. Mit so wenigen Treffern und einer desolaten Angriffsleistung konnten die Kelheimer die zahlreichen Zuschauer nicht nach Hause schicken. Das Ziel für den zweiten Durchgang hieß daher kämpfen bis zum Umfallen und besseren Handball zeigen.

Um es vorwegzunehmen, es sollte den ATSV-Herren gelingen, wieder in die Spur zu kommen. Kein Ball wurde mehr verloren gegeben und das Spieltempo wurde auf beiden Seiten erhöht. Es begann ein munteres Scheibenschießen und die ATSV-Jungs setzten sich jetzt gut in Szene. Johannes Flotzinger arbeitet am Kreis ausgezeichnet und sorgte mit seinen Sperren für Platz für den Rückraum. So konnten sich gerade die jungen Wilden über ihre Treffer freuen. Luca Kirner belohnte sich für seine couragierte Leistung auf der linken Außenbahn ebenso wie der 17-jährige Leopold Schmid mit seinem ersten Treffer im Seniorenbereich.

Die zweite Hälfte stimmte dann auch vom Ergebnis her zufrieden. Die Gäste kamen nicht mehr als acht Treffer weg, die Hausherren aber auch nicht mehr als auf fünf Tore heran. Der Rodinger Sieg war aber zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Am Ende konnten die Kelheimer Durchgang zwei positiv gestalten und verloren mit 26:31 Toren.

„Leider war das Spiel bereits nach 30 Minuten entschieden“, resümierte Trainer Gernot Nagy, „doch der zweite Durchgang zeigt, die Mentalität der Jungs ist dieses Jahr ausgezeichnet, darauf lässt sich aufbauen.“

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