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Speedway

Landshut Devils greifen Titel erneut an

Das Speedway-Bundesligateam um Martin Smolinski sortiert sich für die nächste Saison. Ein neuer Modus sorgt für Schwung.

Martin Smolinski (vorne) driftet auch in der nächsten Saison mit den Devils um den deutschen Titel. Foto: Michael Eder
Martin Smolinski (vorne) driftet auch in der nächsten Saison mit den Devils um den deutschen Titel. Foto: Michael Eder

Landshut.Die Speedway-Bundesligasaison 2019 endete für Titelverteidiger AC Landshut Devils mit der Vizemeisterschaft. Die Verantwortlichen zogen zum Jahresabschluss dennoch eine zufriedene Bilanz und geben die Rückeroberung des Titels in der neuen Saison als Zielsetzung an. Dabei wir die Meisterschaft mit einigen Neuerungen ausgetragen. „Es war eine interessante und spannende Saison 2019 – und nun wird Titel Nummer 20 im Jahr 2020 anvisiert“, lauteten Fazit und Ausblick der Führungsriege des AC Landshut bei der von 180 Gästen besuchten Saisonabschlussfeier. Der deutsche Rekordmeister durfte zugleich den Gewinn des Vizemeistertitels in der Ersten Speedway-Bundesliga feiern.

Trotz der zahlreichen Verletzungen habe sich die Mannschaft teuer verkauft, erklärte Teammanager Klaus Zwerschina, der persönlich auf ein „super Jahr mit dem Team“ zurückblicke. „2020 wird der Titel geholt!“ Dies bekräftigte auch Kapitän Martin Smolinski, der auch Mitglied beim MSC Abensberg ist.

Martin Smolinski glaubt an Titeln Nummer 20

Smolinski hielt eine kurze Rückschau auf seine durchwachsene Saison, anschließend richtete er den Blick nach vorne: „Mit dem Rückhalt der Fans, der Sponsoren und des Vereins sollte es möglich sein, unser Ziel zu erreichen. Es macht einfach Spaß, alles funktioniert wie ein Uhrwerk.“ In der kommenden Saison treten einige Neurungen, die für jedes Team jeweils ein Heim- und ein Auswärtsrennen gegen jeden Teilnehmer vorsehen, in Kraft. Die bisherigen Finalrennen der beiden Tabellenersten fallen weg. Der Tabellenerste nach Abschluss der zwölf Bundesligabegegnungen gewinnt den Meistertitel. An den Start gehen nach derzeitigem Stand neben dem amtierenden Meister Brokstedt Wikingern, Vizemeister AC Landshut Devils, Nordsterne Stralsund und erstmals wieder die Torros aus Güstrow. Nicht mehr dabei sein werden die White Tigers aus Diedenbergen sowie die Wölfe aus Wittstock. Wittstock wird in der zweiten polnischen Liga antreten.

Mit neuem Modus zurück an die Spitze

Beim AC Landshut ist man mit den Neuerungen zufrieden: „Der Systemwechsel mit je drei Heim- und Auswärtsrennen ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir waren schon immer daran interessiert, unseren Fans mehr Heimrennen bieten zu können“, kommentiert Gerald Simbeck, Erster Vorsitzender des AC Landshut die Änderungen. Mit Güstrow sei ein toller Standort zurück. „Wir freuen uns auf eine spannende Saison“, so Simbeck. Neben dem neu überarbeiteten Bundesliga-Reglement steht in Grundzügen auch das Landshuter Team fest. Neben Smolinski haben der tschechische Meister Vaclav Milik, Sandro Wassermann und Youngster Jonas Wilke bereits zugesagt, auch in der kommenden Saison für die Devils um den Titel zu fahren.

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