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Bezirksliga

Langquaid siegt, Abensberg geht unter

Die Laabertaler können durch 2:0-Auswärtssieg nach oben blicken. Die Babonen erleben gegen Pfarrkirchen eine 0:6-Lehrstunde.
Von Martin Rutrecht

Abensberg (in schwarz) war meist nur staunender Beobachter von Pfarrkirchens Auftritt. Fotos: Rutrecht
Abensberg (in schwarz) war meist nur staunender Beobachter von Pfarrkirchens Auftritt. Fotos: Rutrecht

Abensberg.Der TSV Langquaid hat in der Fußball-Bezirksliga West mit einem 2:0 (2:0)-Auswärtssieg bei der SpVgg Niederaichbach Kontakt zum Verfolgerfeld gefunden. Für den TSV Abensberg setzte es daheim gegen den TuS Pfarrkirchen eine 0:6 (0:3)-Leerstunde.

„Der Gegner zwar heute zwei Nummern zu groß.“

Sebastian Kneitinger

„Ein Gegner wie Pfarrkirchen ist ohnehin nur schwer zu schlagen. In Anbetracht unserer personellen Lage war dieser Gegner für uns um zwei Nummern zu groß“, sagte Abensbergs Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger, während im Hintergrund die Langzeitverletzten Daniel Nutz, Jonas Kuffer und Shkelzen Syla (alle drei Kreuzbandriss) auf Krücken vorbei humpelten.

Von Beginn an ein Feuerwerk

Wie der Landesliga-Absteiger loslegte, war beeindruckend: Schon in der 1. Minute musste Keeper Marius Sturm eingreifen, bei der anschließenden Ecke retteten Pfosten und ein TSV-Spieler auf der Torlinie. Den ersten Abensberger Schuss gab Michael Keil (15.) ab. Zwei Minuten später führte Pfarrkirchen: Eine flache Hereingabe wehrte Sturm unorthodox ab und Michael Pitscheneder musste nur noch das leere Tor treffen. Beim 2:0 köpfte Max Grabow (24.) am kurzen Pfosten einen Freistoß ein. Den dritten Treffer erzielte Lukas Eder (29.) nach einem Fehler im Aufbauspiel des TSV. Hätte Sturm in der Folge nicht zweimal stark gehalten, wäre es zur Pause noch höher als 3:0  gestanden.

Drei Langzeitverletztes des TSV Abensberg als Zuschauer (v. l.): Daniel Nutz, Jonas Kuffer und Shkelzen Syla – alle drei mit Kreuzbandriss
Drei Langzeitverletztes des TSV Abensberg als Zuschauer (v. l.): Daniel Nutz, Jonas Kuffer und Shkelzen Syla – alle drei mit Kreuzbandriss

In der zweiten Halbzeit legte Ulrich Lahner aus zwei Elfmetern (67./80) nach. Eine schnell ausgeführte Standardsituation nutzte Pascal Kraml (87.) zum 6:0-Endstand. „Wir machen der Mannschaft keinen Vorwurf. Wir werden versuchen, die Jungs für die letzten beiden Spiele vor der Winterpause wieder aufzubauen“, hakte Kneitinger die Begegnung rasch ab.

Frühe Führung hilft

Der andere Landkreis-Klub fuhr nach dem 2:0-Erfolg in Niederaichbach sehr zufrieden nach Hause. „Der Sieg war aufgrund der größeren Spielanteile verdient“, erklärte Langquaids Trainer Andreas Müller. Bereits in der 3. Minute sorgte Andreas Steffel für das 1:0. Hannes Wagner hatte ihm das Leder von der Grundlinie serviert. Ab der Mittellinie gingen die Laabertaler aggressiv auf den Gegner und ließen den Gastgebern damit kaum Entfaltungsmöglichkeiten.

„Wenn wir so weiter spielen, können wir vorne mithalten.“

Andreas Müller

Das 2:0 resultierte aus einem Freistoß aus dem Halbfeld von Christoph Stich (24.). Seine Flanke flog an Freund und Feind vorbei ins lange Ecke. TSV-Torwart Christoph Stuhlfelder hielt die Führung bis zur Pause mit zwei Paraden fest. Nach dem Wechsel dezimierte sich Niederaichbach durch Gelb-Rot für Christian Spengler (66.) und Rot für Tobias Klaus (77.), der einen Gegenspieler beleidigt hatte. Langquaid spulte die Partie routiniert herunter. „Wenn wir so auftreten wie heute und vor einer Woche gegen Teisbach, können wir weiter im vorderen Tabellendrittel mitmischen“, freute sich Coach Müller auf die nächsten Aufgaben.

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