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Bezirksliga

Langquaid zwingt Ligaprimus in die Knie

TSV Langquaid sticht den TuS Pfarrkirchen im Dauerregen aus. TSV Abensberg punktet in Teisbach. Kelheim geht mit 0:7 unter.
Von Alexander Roloff

TSV Langquaid (blau) kämpfte Spitzenreiter TuS Pfarrkirchen (rot) mit mannschaftlich geschlossener Leistung nieder. Foto: Alexander Roloff
TSV Langquaid (blau) kämpfte Spitzenreiter TuS Pfarrkirchen (rot) mit mannschaftlich geschlossener Leistung nieder. Foto: Alexander Roloff

Kelheim.In der Fußball-Bezirksliga West hat der TSV Langquaid dem Spitzenreiter TuS Pfarrkirchen mit dem 1:0 (0:0)-Heimerfolg die erste Niederlage beigebracht. Der TSV Abensberg erkämpfte sich trotz Personalnot beim FC Teisbach ein 1:1 (1:1), während der ATSV Kelheim nach zwei Platzverweisen nicht mehr mit dem Tabellenzweiten FC Dingolfing mithalten kann und mit 0:7 (0:1) unter die Räder gerät.

Der TV Langquaid belohnte für eine starke Leistung mit dem 1:0 gegen Spitzenreiter Pfarrkirchen.

„Ein absolut verdienter Sieg.“

Dietmar Listl

Abwehrrecke Zdenek Becka köpfte einen Eckball von Christoph Stich zum goldenen Treffer ein. „Aufgrund einer überragenden Mannschaftsleistung war das ein absolut verdienter Sieg“, bilanzierte Langquaids Sprecher Dietmar Listl nach Spielende. Die Gastgeber hatten nach ausgeglichner Anfangsphase noch vor der Halbzeit etliche Chancen für den ersten Treffer. Nach der Führung kam unnötig Spannung auf, weil die Laabertaler weitere Hochkaräter liegenließen.

Martin Kokrda (am Ball) und der TSV Langquaid behaupteten sich gegen das bisher ungeschlagene Topteam TuS Pfarrkirchen. Foto: Roloff
Martin Kokrda (am Ball) und der TSV Langquaid behaupteten sich gegen das bisher ungeschlagene Topteam TuS Pfarrkirchen. Foto: Roloff

Auch der TSV Abensberg lieferte beim FC Teisbach einen heißen Fight bei kühlen, regnerischen Verhältnissen. „Es war dem Wetter entsprechend ein kampfbetontes Spiel“, sagte Abensbergs Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger.

TSV Abensberg wehrt sich erfolgreich

Die Babonen starteten schon personell angeschlagen ins Match, machten ihre Sache laut Kneitinger angesichts vieler Umstellung und dem hohen Spieltempo „richtig gut“. „Die Truppe hat alles umgesetzt, was sie sich vorgenommen hat. Daher sind wir dem Punkt zufrieden.“

Das 1:0 für Teisbach von Timo Grill resultierte aus einem Kopfball, der über den Innenpfosten ins Tor wischte (26.). „Zu diesem Zeitpunkt waren wir läuferisch und spielerisch gut in der Partie“, meinte Kneitinger.

„Die Truppe hat alles umgesetzt, was sie sich vorgenommen hat. Daher sind wir dem Punkt zufrieden.“

Sebastian Kneitinger

Die Reaktion folgte, als Daniel Nutz einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum 1:1 (45.) verwandelte. Im zweiten Durchgang war erst Abensberg am Drücker, dann bestimmte Teisbach die Partie. Die größte Teisbacher Siegchance vereitelte Abensbergs Schlussmann Marius Sturm, als er einen Elfmeter von Grzegorz Derek parierte. (55.).

Wermutstropfen

  • Premiere:

    Aufgrund von Personalmangel kam in den letzten fünf Minuten Ersatztorwart Robert Försterling für Syla als Feldspieler zu seinem ersten Saisoneinsatz.

Der ATSV Kelheim wehrte sich eine Halbzeit lang ordentlich gegen den Tabellenzweiten FC Dingolfing. „Der ATSV hat versucht, mit kämpferischem Einsatz dagegenzuhalten“, berichtete ATSV-Pressewart Konstantin Kleindorfer.

ATSV Kelheim hält bis zu den Platzverweisen mit

Das frühe 0:1 von Maximilian Wilhelm (4.) hatte bis nach dem Seitenwechsel Bestand. Nach dem Seitenwechsel verpasste Tim Poschenrieder das 1:1, dann nahm das Unheil seinen Lauf: Nach vermeintlicher Notbremse erhielt ATSV-Spieler Tobias Kellner Rot. Mit dem folgenden Freistoß erzielte Benjamin Sußbauer das 0:2 (59.).

TSV Abensberg (weiß) ist mit einem Teilerfolg aus der Gillamoos-Pause zurückgekehrt, der ATSV Kelheim (grün) kassierte zwei Platzverweise und eine deftige Niederlage. Foto: Roloff
TSV Abensberg (weiß) ist mit einem Teilerfolg aus der Gillamoos-Pause zurückgekehrt, der ATSV Kelheim (grün) kassierte zwei Platzverweise und eine deftige Niederlage. Foto: Roloff

Drei Minuten später sah Torhüter Raphael Marhöfer nach einem Foulspiel, das Poschenrieder verursacht hatte, Gelb-Rot. Manuel Schneil vollstreckte den Elfer zum 0:3. Sußbauer per Strafstoß (80.), Fabian Laubner (83.), und Stefan Liefke (86., 89.) erhöhten auf 0:7.

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