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Fußball

Langquaider wird Coach beim SV Sulzbach

TSV-Co-Spielertrainer Andreas Pollakowski übernimmt im Sommer beim Bezirksligisten das Amt vom scheidenden Jochen Seitz.

Andreas Pollakowski (rechts) wechselt im Sommer vom TSV Langquaid zum SV Sulzbach. Beim Oberpfälzer Bezirksligisten fungiert Pollakowski künftig als Spielertrainer.  Foto: Roloff
Andreas Pollakowski (rechts) wechselt im Sommer vom TSV Langquaid zum SV Sulzbach. Beim Oberpfälzer Bezirksligisten fungiert Pollakowski künftig als Spielertrainer. Foto: Roloff

Langquaid.Der Langquaider TSV-Kicker und Co-Spielertrainer Andreas Pollakowski wird nach seinem Abschied von den Laabertalern im Sommer den Oberpfälzer Bezirksligisten SV Sulzbach als Coach übernehmen. Der 30-Jährige hatte schon nach der Herbstrunde angekündigt, Langquaid nach drei Jahren verlassen zu wollen. Er strebe ein Amt als „hauptverantwortlicher Coach“ an. Diese Rolle findet er in Sulzbach, wo er auch darüber hinaus mitkicken will.

Pollakowski wird bis dahin seine B-Lizenz-Trainerausbildung abschließen. Der in Bad Abbach wohnende Mittelfeldspieler des niederbayerischen Bezirksligisten erfuhr seine fußballerische Lehrzeit bei der SpVgg Weiden. Beim SC Luhe-Wildenau kickte er lange in der Bezirksoberliga und Bezirksliga. In der Saison 2014/15 verbrachte er sein erstes Landesliga-Jahr beim SV Etzenricht, im Anschluss ein zweites beim TV Schierling. Von dort stieß der Spielgestalter im Sommer 2016 zu den Laabertalern. In der laufenden Saison stieg er beim Bezirksligisten als Co-Trainer an der Seite von Rauner ein und steht auch als Spieler auf dem Platz.

Erstmals in 53 Jahren in der Bezirksliga

Der SV Sulzbach hat ein aufregendes Kalenderjahr 2018 hinter sich. Unter Spielertrainer Nico Beigang, früher Profi bei den Stuttgarter Kickers, SV Darmstadt, SSV Jahn Regensburg und Sportfreunde Lotte, schaffte der Vizemeister der Kreisliga 1 in einem Relegationsmarathon den lange ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga. Dies bedeutete zugleich den größten Erfolg in der 53-jährigen Vereinshistorie. Im Sommer übernahm Jochen Seitz das Traineramt von Beigang, der aus beruflichen Gründen nach Oberbayern gezogen ist.

„Die Vorbereitung war natürlich sehr kurz, aber das war halt so“, erklärt Coach Jochen Seitz, dessen Team nur schwer in die Saison fand. Erst am neunten Spieltag gelang der erste Sieg, nach zwei Pleiten folgte der nächste Dreier beim FC Jura. Vier Siege und ein Remis gelangen aus den letzten sieben Partien vor der Winterpause. „Mit 23 Punkten zum Jahreswechsel sind wir als Aufsteiger im Soll“, erklärt Seitz.

Vorgänger bleibt nur ein Jahr

Der Start in die Restrückrunde erfolgt am 17. März mit einem Heimspiel gegen Arnschwang. „Diese Partie ist richtungsweisend. Viele Augen werden darauf gerichtet sein, denn fast die halbe Liga kämpft noch um den Klassenerhalt“, erklärt Seitz. Arnschwang steht mit lediglich 14 Punkten unter enormen Zugzwang.

„Ich hätte gerne weitergemacht. Die Arbeit mit der charakterstarken Mannschaft macht viel Spaß, wir sind im Soll. Dennoch teilte mir die Abteilungsleitung mit, dass sie mit einem neuen Coach in die nächste Saison gehen wolle“, sagt Seitz, der von der Entscheidung überrascht wurde, sie aber auch akzeptiert. „Natürlich werde ich alles dafür tun, um mich mit dem Klassenerhalt verabschieden zu können“, verspricht der 41-Jährige. Und dann an Pollakowski übergeben. (ofa)

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