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Handball

Last-Minute-Tor bringt den Erfolg

Mainburgs Herren gewinnen in Michelfeld mit 26:25.

Der 14-fache Torschütze Boris Covic war von den Michelfeldern nicht zu halten. Foto: Christian Heinzinger
Der 14-fache Torschütze Boris Covic war von den Michelfeldern nicht zu halten. Foto: Christian Heinzinger

Mainburg.Nervenschwachen Fans sind die Auftritte der Mainburger Landesligahandballer aktuell nicht zu empfehlen. Schafften sie vor Wochenfrist noch in letzter Minute den Ausgleichstreffer bei der HSG Lauf, so gelang ihnen am vergangenen Sonntag der Siegtreffer bei dem zuvor zuhause noch ungeschlagenen Aufsteiger, SV Michelfeld, drei Sekunden vor Schluss. Mit diesem knappen Erfolg hat man jetzt nach sieben Spielen 11:3 Punkte auf dem Konto und liegt in der Tabelle hinter dem führenden ASV Cham (13:1) und dem punktgleichen TSV Roßtal auf Platz drei.

Von Anpfiff an herrschte eine Lautstärke, dass man kaum das eigene Wort verstand, und die Begegnung tat im weiteren Verlauf ihr Übriges dazu, dass diese Stimmung bis zur letzten Sekunde immer intensiver wurde. Von Beginn an war es ein Spiel auf Augenhöhe, zwar lagen die Gastgeber während den ersten 30 Minuten immer mit ein, maximal zwei Treffer in Front, aber die Mainburger ließen sich nicht abschütteln. Speziell Boris Covic war von der gegnerischen Abwehr kaum zu halten. Letztendlich erzielte er mit 14 Treffern über die Hälfte der Mainburger Tore. Mit dem Spielstand von 13:13 ging es in die Halbzeitpause.

Die Hadzidulbic-Schützlinge erwischten auch gleich den etwas besseren Start in die zweite Hälfte und lagen bis zum 16:15 dann selbst ein paar Mal in Front. Aber dann wiederholte sich das Spiel aus Halbzeit eins. Angeführt von ihrem Spielertrainer Maximilian Häckner legten die Hausherren bis zur 53. Minute immer einen Treffer vor, den Marius May und Co. zumeist ausglichen. Dann aber ließen sich die Hallertauer durch ein paar zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen aus dem Tritt bringen und in der 57. Minute stand es 25:23 für die Gastgeber.

Aber der nicht zu bremsende Boris Covic und Lukas Schmargendorf glichen bis zur 58. Minute wieder aus, und die Nerven aller Beteiligten wurden bis zum Zerreißen strapaziert. Beide Teams hatten mehrmals die Chance, in Führung zu gehen, scheiterten aber entweder am jeweiligen Torhüter oder trafen nur den Pfosten. Etwa 20 Sekunden vor Schluss kam der TSV nochmals an den Ball, Lukas Schmargendorf setzte sich auch durch, doch er traf nur den Innenpfosten. Den Abpraller schnappte sich aber Ludwig Kallmünzer und versenkte den Ball unter dem Jubel der Mainburger Spieler und Fans fast mit dem Schlusspfiff zum 26:25. Der Mainburger Coach lobte dann den überragenden Covic. Was Boris gezeigt habe, sei schon absolute Extraklasse gewesen. Er sei heute der Sieg-Garant gewesen, so Hadzidulbic.

Die Herren II bleiben durch den 38:17-Sieg gegen die DJK Rohrbach in der Bezirksklasse ungeschlagen. Den Damen gelang beim Trainerdebüt von Bertram Pfaller ein 27:15-Erfolg gegen Waldkraiburg.

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