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Bandenzauber

Lokalrunde läutet Hallenspektakel ein

Titelverteidiger SV Ihrlerstein eröffnet das ATSV-Hallenturnier. In Pool 2 buhlen drei Kelheimer Vereine ums Weiterkommen.
Von Alexander Roloff

Titelverteidiger SV Ihrlerstein (rot) zählt erneut zu den Topasprianten auf Platz eins beim Hallenturnier des ATSV Kelheim. Die Sportfreunde Essing (grün) greifen heuer nicht beim Hallenkick mit Rundumbande an. Foto: Roloff
Titelverteidiger SV Ihrlerstein (rot) zählt erneut zu den Topasprianten auf Platz eins beim Hallenturnier des ATSV Kelheim. Die Sportfreunde Essing (grün) greifen heuer nicht beim Hallenkick mit Rundumbande an. Foto: Roloff

Kelheim.Am Freitagnachmittag wird die Herren-Konkurrenz vom 44. Hallenturnier des ATSV Kelheim eröffnet. Mit dem Kräftemessen zwischen Titelverteidiger SV Ihrlerstein und TSV Neustadt steigt zu Beginn (16 Uhr) eine brisante Partie. Auch die weiteren Gruppenspiele des Auftakttages haben es in sich. Neben Kreisklassist Ihrlerstein und Kreisligist Neustadt spielen Kreisklassist SV Kelheimwinzer und A-Klassist SG Offenstetten/Rohr um einen der ersten beiden Plätze in Staffel A.

In Gruppe B kicken mit ATSV Kelheim II, FC Kelheim und SC Kelheim gleich drei Kelheimer A-Klassisten um die Qualifikation für die beiden Finaltage (6. und 11. Januar). Nomineller Favorit in Pool B ist Kreisligist TV Schierling.

„Für uns ist das eigene Turnier natürlich immer etwas ganz Besonderes. Spieler, Trainer, Funktionäre und Fans vom ATSV Kelheim fiebern dem Spektakel seit geraumer Zeit entgegen.“

Thomas Wutzlhofer

Am Samstag steigen mit den beiden Bezirksligisten TSV Abensberg und ATSV Kelheim zwei Mannschaften ins Turnier ein, die traditionell zum engsten Kreis der Favoriten zählen. Die Babonen müssen sich gegen die Kreisklassisten SV Saal und FC Mindelstetten sowie A-Klassist SpVgg Weltenburg behaupten. In Staffel 4 ist Gastgeber ATSV Kelheim heiß auf die Rückeroberung der Hallenkrone. Der oberpfälzer Bezirksligist FC Kosova Regensburg, Kreisklassist SV Lengfeld und A-Klassist SpVgg Kapfelberg hegen eigene Ansprüche.

Im Vorjahr triumphierte SV Ihrlerstein (rot) bei der 43. Auflage des ATSV-Hallenturniers. In einem dramatischen Finale musste sich der TSV Abensberg (schwarz) geschlagen geben. Foto: Kahler
Im Vorjahr triumphierte SV Ihrlerstein (rot) bei der 43. Auflage des ATSV-Hallenturniers. In einem dramatischen Finale musste sich der TSV Abensberg (schwarz) geschlagen geben. Foto: Kahler

„Für uns ist das eigene Turnier natürlich immer etwas ganz Besonderes“, erklärt Thomas Wutzlhofer, Abteilungsleiter vom ATSV Kelheim. „Spieler, Trainer, Funktionäre und Fans fiebern dem Spektakel seit geraumer Zeit entgegen.“

ATSV Kelheim setzt Kurs aufs Halbfinale

Als Minimalziel ist für die erste Mannschaft „das Überstehen der Gruppenphase“ ausgegeben. „Wünschenswert wäre natürlich das Halbfinale, dann ist alles offen“, so Wutzlhofer. Am Samstag gelte es zunächst die Herausforderungen in Vorrundengruppe 4 zu meistern. „Kosova als Neuling ist für uns schwierig einzuschätzen“, meint der ATSV-Abteilungsleiter. Auch auf Lengfeld und Kapfelberg dürfe man gespannt sein.

Der FC Kelheim (schwarz) möchte eine gute Rolle beim ATSV-Turnier spielen. Stammgast SG Painten (weiß) pausiert heuer. Foto: Kahler
Der FC Kelheim (schwarz) möchte eine gute Rolle beim ATSV-Turnier spielen. Stammgast SG Painten (weiß) pausiert heuer. Foto: Kahler

Die zweite Garde kommt in Staffel 2 am Freitagnachmittag zum Zug. Neben Kreisligist Schierling sowie den beiden Stadtrivalen FC und SC Kelheim kategorisiert Wutzlhofer den ATSV II „eher als Außenseiter“. Große Bedeutung für einen erfolgreichen Weg durchs Turnier kommt dem Auftakt gegen den FC Kelheim (16.22 Uhr) zu.

SV Ihrlerstein ist der Gejagte

Für Wutzlhofer ist der amtierende Champion SV Ihrlerstein heißester Anwärter auf den Titel. „Die Brandler haben sehr gute Hallenkicker und sind sehr eingespielt.“ Die Ihrlersteiner müssen ihre Qualitäten im Auftaktmatch gegen den nominellen Gruppenfavoriten Neustadt aufs Parkett bringen. Kreisligist Neustadt stellt eine gemischte Truppe. „Die Gruppe ist mit Ihrlerstein und Kelheimwinzer stark besetzt. Ziel ist es, die nächste Runde zu erreichen“, erklärt TSV-Abteilungsleiter Daniel Neubaur.

Appell an die Vernunft

  • Sportgeist:

    Im Vorjahr zogen Auseinandersetzungen zwischen zwei Fangruppen einen Polizeieinsatz nach sich. Die Verursacher wurden aus der Halle geworfen. „Wir appellieren an die Vernunft der verschiedenen Fangruppen. Der Fußball soll im Vordergrund stehen“, sagt ATSV-Abteilungsleiter Thomas Wutzlhofer.

  • Maßnahmen:

    „Wir haben im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der Ordner auf der Tribüne erhöht“, so Wutzlhofer. „Zum Endrundentag werden zusätzlich wieder Securitys eingesetzt werden, die das Geschehen nicht nur von der Tribüne aus, sondern auch von unten betrachten werden.“

In Staffel 3 (Samstag, ab 14 Uhr) zeichnet sich kein Favorit ab. Vorjahresvize TSV Abensberg, der in einem dramatischen Finale gegen Ihrlerstein das Nachsehen hatte, hat auf Hallentraining verzichtet. Die Babonen setzen auf ein überwiegend mit Spielern der zweiten Mannschaft besetztes Team. „Daher sehen wir uns heuer keineswegs als Titelaspirant“, sagt Trainer Andrè Kleinknecht, der FC Kosova und TV Schierling als Sieganwärter auf dem Zettel hat. Auch Saals Coach Roland Nothhaft schickt eine gemischte Truppe an den Start: „Mal schauen, was dabei herauskommt.“ Nothhafts Top-Titelanwärter sind Titelverteidiger Ihrlerstein und Gastgeber ATSV Kelheim.

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