MyMz

Mainburg

Mainburg kann Negativtrend nicht stoppen

Es ist wie verhext: Auch im siebten Spiel in Folge gelingt den Landesligahandballern des TSV kein doppelter Punktgewinn.

Lukas Schmargendorf erzielt hier einen seiner vier Treffer.  Foto: Christian Heinzinger
Lukas Schmargendorf erzielt hier einen seiner vier Treffer. Foto: Christian Heinzinger

Mainburg.Gegen die U21 des Bundesligisten HC Erlangen setzte es eine bittere 25:29-Heimniederlage und trotz des nach wie vor ungebrochenen Optimismus der Verantwortlichen, muss man jetzt bei ausgeglichenem Punktekonto (15:15) und Tabellenplatz 9 auch den Blick nach unten richten. Denn bei wahrscheinlichen vier Absteigern kommt man mittlerweile der gefährdeten Tabellenregion ziemlich nahe und das Punktepolster zu den unten stehenden Teams schwindet mehr und mehr.

Das Nervenkostüm bei den Spielern von Trainer „Tuce“ Hadzidulbic ist angeschlagen und das Selbstvertrauen, das die Mannschaft zu Beginn der Saison so ausgezeichnet hat, hat ziemlich gelitten. Es dauerte fast acht Minuten, bis Boris Covic mit dem ersten Mainburger Torerfolg an diesem Abend die Verkrampftheit im TSV-Spiel etwas lockerte. Ab jetzt war der weitere Verlauf der ersten 30 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe. Beim 7:6 nach 15 Minuten gelang die erste Führung und man hoffte, dass der Knoten endlich platzen würde, aber dem war nicht so.

Abwehr wird zum Sorgenkind

Denn das einstige Glanzstück im Mainburger Spiel, die Abwehr, ist aktuell ein großes Sorgenkind und war es auch letzten Samstag. Im Angriff hatte man das Gefühl, man könnte sich freimachen, aber sobald man vorne erfolgreich war, klingelte es postwendend im eigenen Kasten, obwohl mit Hannes Möser, speziell in Halbzeit eins, der beste Mainburger im Tor stand. Mit 12:14 ging es in die Pause.

Mit einem 4:1-Lauf zogen die Gäste nach Wiederbeginn auf 18:13 davon. Nun passierte das, was man bereits in der Woche zuvor beim Auswärtsspiel in Wunsiedel beobachten konnte, das bereits angeknackste Selbstvertrauen schwand völlig und man schaffte es nicht mehr ins Spiel zurückzufinden. Kein Mainburger Spieler war in der Lage das Zepter zu übernehmen, um das Spiel noch einmal herumzureißen. „Diese 29:25-Niederlage ist natürlich bitter, aber über die gesamte Spieldauer waren wir nicht in der Lage unsere Nervosität in den Griff zu bekommen, so dass der Sieg für Erlangen natürlich verdient war“, so der enttäuschte Mainburger Coach.

Trotzdem: Mit Mut gegen den Primus

„Nächste Woche gegen den Tabellenprimus aus Cham haben wir nichts zu verlieren, jeder rechnet mit einer deutlichen Niederlage, aber vielleicht ist das die Chance, um den Bock endlich umzustoßen und wieder in die Spur zu kommen“, so der bereits wieder in den Angriffsmodus wechselnde Abteilungsvize Martin Möser.

Aber es gibt auch Erfreuliches vom letzten Wochenende zu berichten. Sowohl die Damen als auch die Herren II bleiben in der Erfolgsspur und klar auf Aufstiegskurs. Die Damen fertigten nach einigen Anlaufschwierigkeiten die SG Moosburg mit 22:11 ab. Die Herren II haben nach dem 30:25 Sieg-gegen den TSV Gaimersheim, aufgrund der besseren Tordifferenz, die Tabellenführung übernommen.

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht