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Handball

Mainburg wartet weiter auf einen Sieg

TSV-Herren verlieren bei der HSG Fichtelgebirge mit 21:29.

Mainburgs Kapitän Marius May biss die Zähne zusammen und erzielte sechs Treffer. Foto: Christian Heinzinger
Mainburgs Kapitän Marius May biss die Zähne zusammen und erzielte sechs Treffer. Foto: Christian Heinzinger

Mainburg.Es war wieder nichts mit dem erhofften Befreiungsschlag. Auch im siebten Spiel in Folge gelang den Hadzidulbic-Schützlingen kein doppelter Punktgewinn. Mit 21:29 unterlagen die TSV-Herren beim Tabellenzweiten, der HSG Fichtelgebirge.

Bei der Spielgemeinschaft aus Wunsiedel und Marktredwitz rechneten sich die TSVler durchaus Chancen aus. Und in den ersten 30 Minuten war es auch eine Begegnung auf Augenhöhe. Zwar lagen die Gastgeber zumeist in Front, aber die Gäste aus der Hallertau ließen sich nicht abschütteln und erzielten immer wieder schön herausgespielte Treffer. Ein Manko der Mainburger fiel aber bereits in der ersten Halbzeit auf, immer wieder unterliefen ihnen im Angriff technische Fehler – oder Abspielfehler, die die Fichtelgebirgler meistens über ihre schnelle Außen bestraften. Ansonsten stand die Abwehr um Hannes Möser im Tor und den wieder fitten Kapitän Marius May in den ersten 30 Minuten sehr sicher. Beim Stand von 13:11 wurden dann die Seiten gewechselt.

Und der Start in die zweite Hälfte verlief auch verheißungsvoll, nach 33 Minuten war man beim Stand von 14:13 bis auf einen Treffer herangekommen, hatte dann die Möglichkeit auszugleichen und scheiterte unglücklich an der Unterkante der Latte. Im Gegenzug erhöhten die Gastgeber auf 15:13 und anstatt zu verkürzen, scheiterte man im Angriff wieder freistehend, kassierte das 16:13 und postwendend nach einem technischen Fehler das 17:13. Zwar kämpften sich die Mainburger nochmals auf 16:18 heran, aber dann gelang den Oberpfälzern ein 5:0-Lauf, begünstigt durch überhastete Abschlüsse im Angriff der TSVler, die vom Gegner gnadenlos mit Kontertoren bestraft wurden. Von diesem Zeitpunkt an war der Widerstand von Dominik Abeltshauser und Co. gebrochen und der Abstand veränderte sich kaum mehr in den verbleibenden 20 Minuten. Der Endstand von 21:29 spiegelt vielleicht nicht ganz den Spielverlauf wider, jedoch geht der Sieg der HSG Fichtelgebirge in Ordnung.

„Wir hatten uns für dieses Spiel viel vorgenommen, bekamen es aber nur zum Teil umgesetzt“, so der enttäuschte Mainburger Coach. Jetzt heißt es, den Schalter wieder umzulegen, um gegen die U 21 des HC Erlangen und den Tabellenführer aus Cham etwas Zählbares mitnehmen zu können.

Weiter in der Erfolgsspur befinden sich die Mainburger Damen und die Herren II, die mit 28:21 bei der HSG Straubing und mit 33:32 beim ASV Dachau III siegten.

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