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Judo

Manuel Scheibel scheitert am WM-Zweiten

Abensberger Judoka scheidet bei hochkarätig besetztem Grand Slam in Osaka früh aus. Japan gewinnt sechs von sieben Klassen.

Manuel Scheibel (in blau) kann in der Weltelite noch nicht Fuß fassen. Foto: Alois Steffl
Manuel Scheibel (in blau) kann in der Weltelite noch nicht Fuß fassen. Foto: Alois Steffl

Abensberg.Judoka Manuel Scheibel vom TSV Abensberg tritt im Kampf um eine mögliche Olympia-Qualifikation auf der Stelle. Beim Grand Slam in Osaka verlor der 66 kg-Athlet aus Biburg bereits in der zweiten Runde. Allerdings war sein Kontrahent auch der amtierende Vizeweltmeister Yerlan Serikzhanov aus Kasachstan.

Zum Auftakt begegnete Scheibel dem jungen Kanadier Jacob Valois (20). Der Kampf währte lange, da der Nordamerikaner nach einer leichten Verletzung behandelt werden musste, dann aber weitermachen konnte. Eine halbe Minute vor Schluss gelang dem Abensberger Judoka eine mittlere Wertung zum Sieg. Schon im zweiten Duell baute sich der Kasache Serikzhanov vor dem 24-Jährigen auf. Scheibel zeigte eine durchaus ansehnliche Leistung, geriet aber in der letzten Minute nach einem eigenen Wurfansatz in einen Haltegriff, aus dem es gegen den WM-Silber-Gewinner kein Entrinnen gab. Damit war das Turnier für den Abensberger Athleten beendet.

Einen zweiten Platz erreichte TSV-Legionär Lukas Krpalek aus Tschechien. Der Olympiasieger schlug unter anderem im Poolfinale den Deutschen Sven Heinle. Im Finale unterlag Krpalek dem Niederländer Henk Grol. Grols Erfolg war auch der einzige Turnierstreich eines Nicht-Japaners in den sieben Männer-Gewichtsklassen. Das Gastgeberland zeigte eine unglaubliche Machtdemonstration. Einen dritten Platz für den Deutschen Judobund erkämpfte Eduard Trippel (90 kg).

Letzte Station der diesjährigen Jduo-World-Tour ist am 15. und 16. Dezember Guangzhou in China. Dort findet das World Masters mit den besten Judokas der Weltrangliste statt. Die ersten Turniere im Jahr 2019 sind vom 24. bis 26. Januar der Grand-Prix in Tel Aviv, am 9. und 10. Februar der Grand Slam in Paris und vom 22. bis 24. Februar der Grand Slam im ISS Dome in Düsseldorf. Die beiden Team- und Gewichtsklassen-Kollegen Scheibel und Sebastian Seidl wollen beide nach Tokio 2020. Die besseren Karten hat aktuell der arrivierte Seidl, der vor einer Woche beim Grand Prix in Den Haag Dritter wurde. (mar)

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