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Judo

Mit Zuversicht zum Süd-Gipfel

Im Kampf zwischen Esslingen und Abensberg fällt die Titelentscheidung.

Abensberg. „Mit der Einstellung wie in Leipzig sollte es klappen“, sieht Trainer Radu Ivan dem Auftritt des deutschen Judo-Rekordmeisters TSV Abensberg am Samstag um 18 Uhr beim KSV Esslingen zuversichtlich entgegen. Beim Tabellenzweiten will der Spitzenreiter der Bundesliga Süd sein Titelabonnement verlängern und die Chance auf die Ausrichtung der Endrunde der Deutschen Meisterschaft, die im November ausgetragen wird, wahren.

Im wesentlichen reist das in Leipzig erfolgreiche Aufgebot im Großbus, in dem für Fans noch einige Plätze frei sind, nach Esslingen. Der Olympiadritte Andi Tölzer wird seine Regenerationsphase nur im äußersten Notfall unterbrechen, zumal der TSV zusätzlich noch Olympiastarter Lukas Krpalek (100 kg) und Stefan Kneitinger (73 kg) aufbieten kann. Auch die beiden Armenier Hovhannes Davtyan (60 kg) und Armen Nazaryan (Olympia-Siebter 66 kg) sind in Niederbayern geblieben und werden in einer Woche auch den abschließenden Heimkampf gegen JC Wiesbaden mitmachen.

Zudem hat sich in Leipzig gezeigt, dass die eigenen Abensberger Talente wie Philip Graf (60 kg), Sebastian Seidl (66 kg), Fabian Seidlmeier (73 kg) und Dominik Gerzer (100 kg) nach der Sommerpause mindestens auf Augenhöhe mit den Esslinger Spitzenkämpfern wie Martin Schumacher (60 kg), Boris Trupka (66 kg), Rene Schneider (71 kg), Niklas Ebert (81kg), Michael Pinske, Helge Molt (90 kg) oder Jörn Linckh (100 kg) stehen.

Holt aber der KSV Esslingen zu seinem Dauergast Varlam Liparenteliani noch weitere Ausländer wie etwa die Olympiastarter Craig Fallon (66 kg) oder Euan Burton (81 kg), könnte es eng werden, auch wenn der TSV Abensberg auf Trümpfe wie Sven Maresch (81 kg), Robert Dumke, Florian Germroth (90 kg) und den Olympiadritten Dimitri Peters (100 kg) bauen kann. (kr)

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