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Trainingslager

Nach dem 1. FC Köln kommt der SSV Jahn

Zweitligist schuftet ab Montag in Bad Gögging. Coach legt einen Schwerpunkt auf Standards. Abensberger wechselt zu Rothosen.
Von Martin Rutrecht

Der SSV Jahn bereitet sich auf die zweite Zweitliga-Saison vor. Foto: Nickl
Der SSV Jahn bereitet sich auf die zweite Zweitliga-Saison vor. Foto: Nickl

Bad Gögging.Im Kurort Bad Gögging geben sich derzeit die Fußball-Zweitligisten die Klinke in die Hand. Nach dem Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln, der am vergangenen Dienstag wieder abreiste, bezieht ab Montag der SSV Jahn Regensburg Quartier zu einem Trainingslager. Eine Woche lang bleiben die Profis, die in ihrer ersten Saison nach dem Aufstieg Fans und Fachwelt begeisterten.

„Wir werden gemeinsam auch die WM-Halbfinals anschauen.“

Achim Beierlorzer

In der Regel wird zweimal täglich trainiert, um 10 und um 16 Uhr, informiert der Verein aus der Oberpfalz. Am Ankunftstag steht nur die Nachmittagseinheit an (Aktuell auf www.ssv-jahn.de/trainingszeiten). Übungsgeläuf ist der Platz des TSV Neustadt.

Trainer Achim Beierlorzer steckt die Inhalte ab: „Ganz allgemein geht es wie das ganze Jahr über darum, unsere Spielphilosophie weiter einzuschleifen. Umso schöner ist es, dass wir vom Trainingsauftakt weg einen mehr oder weniger kompletten Kader beisammen haben.“ Der Coach verspricht seinen Spielern „intensive“ Einheiten mit „vielen verschiedenen Schwerpunkten“. Mehr als schon im vergangenen Jahr steht das Thema Standardsituationen auf dem Zettel.

Über die Junioren-Stationen Greuther Fürth (Bild) und FC Ingolstadt führt der Weg von Johannes Kraus (r.) nun zu Jahn II. Foto: Kollmer
Über die Junioren-Stationen Greuther Fürth (Bild) und FC Ingolstadt führt der Weg von Johannes Kraus (r.) nun zu Jahn II. Foto: Kollmer

Einquartiert sind die Jahn-Profis im Hotel „The Monarch“, mit dem der Verein eine Partnerschaft unterhält. Viel mehr als das Vier-Sterne-Superior-Haus und den Neustädter Platz werden die Kicker nicht zu sehen bekommen. „Team-Building findet in der Hauptsache auf dem Trainingsplatz statt, und dadurch, dass wir als Gruppe sehr viel Zeit miteinander verbringen“, sagt Beierlorzer. Man werde zum Beispiel gemeinsam die WM-Halbfinals schauen.

Babone kommt von Ingolstadts U19

Im Kader fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Oli Hein und Sebastian Nachreiner. Auch Hamadi Al Ghaddioui ist nach seiner Wadenverletzung noch nicht wieder voll im Mannschaftstraining. Neuzugänge wie Marcel Correia (1. FC Kaiserslautern), Jonas Föhrenbach (SC Freiburg/Leihe), Maximilian Thalhammer (FC Ingolstadt/Leihe) oder André Dej (SF Lotte) bekommen die Fans zu sehen. Neu bei den Rothosen ist auch der 19-jährige Innenverteidiger Johannes Kraus aus Abensberg, der aber für die zweite Mannschaft in der Bayernliga vorgesehen ist. Er wechselt von der Ingolstädter U19 nach Regensburg.

„Die Festlegung auf eine Bestbesetzung gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht.“

Achim Beierlorzer

Abgerundet wird das Trainingslager am Samstag, 14 Uhr, mit einem Testspiel in Abensberg gegen den SV Wehen Wiesbaden. Der Drittligist trainiert seit Samstag in Bad Gögging und wohnt im Hotel „Marc Aurel“. Beierlorzer will im Probegalopp „alle fitten Spieler zum Einsatz bringen. Die Festlegung auf eine Bestbesetzung gibt es zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung nicht, sie geht auch nicht aus der Startelf hervor.“ Jeder Akteur habe die Chance, sich über die Vorbereitung hinweg in den Fokus zu spielen und sich seinen Platz für den Saisonstart zu verdienen.

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