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Neuer Coach für TSV Abensberg II

Tobias Necker kommt im Sommer. André Kleinknecht führt weiter Bezirksliga-Team. Kader hält die Treue – aber Duo macht Sorgen.

Die Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger (l.) und Christian Rengstl (r.) präsentieren mit Tobias Necker den neuen Coach.  Foto: Kneitinger
Die Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger (l.) und Christian Rengstl (r.) präsentieren mit Tobias Necker den neuen Coach. Foto: Kneitinger

Abensberg.Der Fußball-Bezirksligist TSV Abensberg hat die Planungen für die neue Saison weit vorangetrieben. A-Lizenz-Inhaber André Kleinknecht bleibt auch in der Spielzeit 2020/21 Trainer der Babonen. Aber Co-Spielertrainer Daniel Nutz will sich wieder ganz aufs Kicken verlegen – vermutlich kann er das nach seinem Kreuzbandriss erst im Jahr 2021.

In der Betreuung der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse stehen die Zeichen auf Veränderung. „Manuel Heinrich gibt im Sommer sein Traineramt ab“, erklärt Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger. Als Nachfolger steht bereits Tobias Necker fest. Heinrich legt nach acht Jahren als U19-Trainer und Coach der zweiten Garde ab Sommer eine Pause ein und möchte vor allem mehr Zeit für seine Familie haben. „Der Verein möchte ihn gerne weiterhin in die Arbeit einbinden.“

Nachfolger trainiert derzeit BOL-U17

Der 27-jährige Bad Gögginger Necker übernimmt Abensberg II. Der B-Lizenzinhaber trainiert derzeit Abensbergs U17 in der Bezirksoberliga. „Wir wussten, dass er den Schritt als Trainer im Seniorenbereich machen möchte und als Manuel Heinrich uns seine Entscheidung mitgeteilt hatte, war für uns sehr schnell klar, dass wir Tobi für diese Aufgabe gewinnen möchten“, sagt Kneitinger. Der Nachfolger sei ein junger, kommunikativer Trainer und akribischer Arbeiter. „Wir denken, dass er perfekt ins Trainerteam passen wird.“

André Kleinknecht trainiert die erste Mannschaft auch in der nächsten Saison, unabhängig von der Liga. Foto: Rutrecht
André Kleinknecht trainiert die erste Mannschaft auch in der nächsten Saison, unabhängig von der Liga. Foto: Rutrecht

Über die Vertragsverlängerung mit André Kleinknecht ist der Abteilungsleiter hoch erfreut. „Wir haben mit ihm einen Top-Trainer, der die Mannschaft in bisher eineinhalb Jahren in allen Belangen verbessert hat. Spielanlage, taktisches Verhalten, Trainingsbeteiligung haben sich unter ihm positiv entwickelt. Er schenkt jedem Spieler, der motiviert ist, sein Vertrauen und kommuniziert viel.“ Deshalb war früh klar, dass der Verein mit ihm verlängern möchten. „Wir sind sehr froh, dass er uns in der schwierigen Situation für eine weitere Saison zugesagt hat“, erklären Kneitinger und sein Stellvertreter Christian Rengstl.

Führungsspieler sagen auch für Kreisliga zu

Dass der TSV Abensberg trotz der vielen Verletzungen mit 20 Punkten in der Ausgangsposition ist, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, „ist zum großen Teil der Verdienst von André. Wir würden ihm wünschen, dass er künftig auch tabellarisch die Früchte seiner kompetenten Arbeit ernten kann.“ Der Coach stehe für die sportliche Basis von der ersten Mannschaft über die zweite bis hin zu U19 und U17.

Daniel Nutz (l.) wird das gesamte Jahr 2020 nicht spielen können. Jonas Kuffer (Mitte) und Shkelzen Syla (r.) sollten früher zurückkehren können. Foto: Rutrecht
Daniel Nutz (l.) wird das gesamte Jahr 2020 nicht spielen können. Jonas Kuffer (Mitte) und Shkelzen Syla (r.) sollten früher zurückkehren können. Foto: Rutrecht

Eine weitere positive Nachricht betrifft den Kader. „Der Großteil unserer Führungsspieler hat bereits für die neue Saison zugesagt – und das völlig unabhängig von der Liga“, informiert die Abteilungsleitung. Kicker wie Michael Keil und Tobi Treitinger, Torhüter Marius Sturm, Abwehrchef Matthias Blomberger und Spielmacher Tom Scheuchenpflug werden das Mannschaftsgerüst bilden. „Sie sind unfassbar wichtig, damit sich die jungen Spieler entwickeln können. Diese arrivierten Spieler sind die Identifikationsfiguren unserer Mannschaft. Ihr Charakter beeindruckt immer wieder und ist keineswegs selbstverständlich.“

Eine Träne im Knopfloch bleibt trotz der positiven Vorzeichen für die neue Saison. Daniel Nutz, der im Sommer sein Co-Traineramt abgibt, laboriert an einer komplizierten Knieverletzung. „Auch sein Karriereende steht im Raum“, sagt Kneitinger, der dennoch zuversichtlich ist. Nur: Weder Nutz (25) noch Vinicius Orsi Canatella dos Reis (27) werden im Kalenderjahr 2020 auflaufen können. „Wir hoffen, dass ein so außergewöhnlicher Spieler nicht viel zu früh mit 25 Jahren aufhören muss.“ (mar)

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