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Bezirksliga

Nur der TSV Langquaid belohnt sich

Laabertaler bleiben mit Sieg im Verfolgerfeld. Abensberg ist von neuerlicher Verletzung geschockt. ATSV beharkt Favoriten.
Von Martin Rutrecht

Der Nächste auf Abensbergs Verletztenliste: Vinicius Orsi Canatella dos Reis (r.) – mit Verdacht auf Kreuzbandriss Foto: Alexander Roloff
Der Nächste auf Abensbergs Verletztenliste: Vinicius Orsi Canatella dos Reis (r.) – mit Verdacht auf Kreuzbandriss Foto: Alexander Roloff

Langquaid.Der vorletzte Durchgang vor der Winterpause war für die Landkreis-Klubs in der Fußball-Bezirksliga West nur im Fall von TSV Langquaid von Erfolg gekrönt. Die Laabertaler besiegten den TSV Ergoldsbach daheim mit 4:0. Ohne Punkte fuhren ATSV Kelheim (1:2 bei TuS Pfarrkirchen) und TSV Abensberg (0:3 bei TSV Vilsbiburg) nach Hause.

„Wir geben keine Ziele nach oben aus.“

Rudi Bartlick

Langquaid behauptete sich im Verfolgerfeld. „Wir sind froh über die aktuelle Konstanz, geben aber keine Ziele nach oben aus. Die nächsten Partien werden schwer genug“, sagte Co-Trainer und Spieler Rudi Bartlick nach dem 4:0 über Ergoldsbach. Die Gastgeber gerieten beinahe in Rückstand, waren dann aber Herr im Haus. Das 1:0 erzielte Julian Strohmeier (21.) nach Balleroberung von Benjamin Huber.

Babonen lassen Chancen liegen

Die zweite Halbzeit war ein „richtig starker Auftritt“, befand Bartlick. Vor allem Hannes Wagner wirbelte: Er legte das 2:0 von Stefan Schmidl (59.) auf und machte das 3:0 (80.) nach Pass von Huber mit einer Einzelaktion. Beim 4:0 gab Wagner erneut die Vorarbeit für den Torschützen Christoph Stich (86.). „Ergoldsbach hatte nach der Pause keine Torchance mehr“, hob der Co-Trainer auch die Defensive hervor.

Der TSV Langquaid bleibt mit dem dritten Sieg in Folge in Jubellaune. Foto: Alexander Roloff
Der TSV Langquaid bleibt mit dem dritten Sieg in Folge in Jubellaune. Foto: Alexander Roloff

Punkte-, aber nicht hoffnungslos kehrte Abensberg aus Vilsbiburg wieder. „Wir hatten in der zweiten Hälfte sehr gute Möglichkeiten“, sagte Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger. Wolfgang Wutzer (58.) umspielte den Keeper, visierte aber nur den Pfosten an. Zehn Minuten später brachte Lukas Neuhauser eine scharfe Hereingabe aus fünf Metern nicht im Kasten unter.

Wieder ein Kreuzbandriss?

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Babonen bereits 0:2 hinten – und beklagten den nächsten verletzten Spieler: Vinicius Orsi Canatella dos Reis tat sich in der 21. Minute ohne Fremdeinwirkung weh, befürchtet wird ein Kreuzbandriss. Die erste Nachlässigkeit in der Abwehr bescherte Vilsbiburg die Führung durch Klaus-Peter Schiller (30.). Eine Fußspitze fehlte Daniel Hanrieder (37.) zum Ausgleich. Die Hausherren machten es mit Maximilian Hubers 2:0 (45.) besser. „Wie die Mannschaft trotz Rückstand und Schock über die Verletzung aus der Kabine kam, nötigt mir Respekt ab“, so Kneitinger zur zweiten Halbzeit. Das 0:3 von Maximilian Anderseck (83.) konnte das nicht verhindern.

Der ATSV Kelheim (in grün) zeigte einen couragierten Auftritt beim Tabellenzweiten. Foto: Rutrecht
Der ATSV Kelheim (in grün) zeigte einen couragierten Auftritt beim Tabellenzweiten. Foto: Rutrecht

Auch der ATSV verdiente sich beim Tabellenzweiten Pfarrkirchen ein Lob. „Es war ein ordentlicher Auftritt und wir haben Moral bewiesen“, sagte Trainer Tobias Schlauderer. Der Außenseiter lieferte dem Favoriten eine Partie auf Augenhöhe. In der 25. Minute rettete Keeper Raphael Marhöfer, in dem er einen Schuss an die Latte lenkte. Aber der ATSV hatte seine Chancen durch Max Rabl (5.) oder nach Freistoßflanke von Julian Schmidt (29.).

ATSV reklamiert Elfmeter

Ein schlecht geklärter Ball führte zum 1:0 für den TuS durch Lukas Eder (46.). Kelheim gab nicht klein bei. Zunächst verpasste Jonas Haas (49.) eine Flanke. In der 62. Minute fälschte der ATSV-Stürmer einen Schuss von Rabl unhaltbar ab – aber das Leder kullerte vorbei. Mitten in die Bemühungen fiel das 2:0 der Pfarrkirchener durch Andreas Surner (68.), der solo aufs Tor zog.

Noch eine Runde

  • Abschluss:

    Alle Bezirksliga-Teams legen am kommenden Wochenende noch den letzten Spieltag vor der Winterpause hin. ATSV und Abensberg treten zu Hause an, Langquaid spielt auswärts.

  • Nachholspiele:

    Für Langquaid ist die Herbstrunde damit noch nicht zu Ende. Der TSV hat daheim noch eine Nachholpartie gegen Simbach am 16. November am Zettel. ATSV und Abensberg dürfen pausieren.

Die Schlauderer-Elf ließ weiter nicht locker. Mit einer sehenswerten Bogenlampe fast von der Seitenlinie erzielte Nico Pollmann (78.) den Anschlusstreffer. Der ATSV drängte aufs Remis. Und reklamierte in der Schlussminute vergeblich einen Strafstoß. „Für mich war’s ein Elfmeter“, vermisste Coach Schlauderer den Pfiff.

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