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RSC-Crack bei Weltcuprennen auf Platz 20

Henri Uhlig startet in Bern mit der schnellsten Rundenzeit in die Querfeldein-Saison. Der 17-Jährige peilt ein EM-Ticket an.

Henri Uhlig trat in Bern im Cyclocross-Weltcup an. Foto: Uhlig
Henri Uhlig trat in Bern im Cyclocross-Weltcup an. Foto: Uhlig

Kelheim.Radsportler Henri Uhlig vom RSC Kelheim hat eine starke Leistung abgerufen – mit Potenzial zu mehr. Das erste Weltcup-Rennen in Europa in Bern im Cyclocross sah 43 Junioren am Start. Auf einem sehr schnellen drei Kilometer langen Rundkurs mussten die vier deutschen Junioren aus den letzten Reihen starten.

Der 17-jährige Uhlig ging es energisch an, fand sich um Position 25 wieder, jedoch konnte er sich nicht weiter nach vorne arbeiten. In den letzten beiden Runden merkte der junge Fahrer des RSC Kelheim, dass er wieder zu Kräften kam, und schloss die Lücke zu einer vorderen Gruppe. An dieser zog er vorbei und erkämpfte sich mit Platz 20 eine Top-Platzierung im Weltcup.

Bei dieser „Aufholjagd“ fuhr Henri Uhlig die schnellste Rundenzeit im Rennen der Junioren. Dies machte deutlich, welches Potenzial er besitzt. Und Uhlig haderte nach dem Rennen mit sich und der eigentlich zu kurzen Strecke. Denn laut UCI sollte das Rennen mindestens 40 Minuten dauern. Diesmal waren es nur 38 Minuten. So gesehen war das Rennen um eine Runde zu kurz.

Nun hoffen die Uhligs (mit dem Schützling und seinem Vater als Betreuer), dass sie nächste Woche im tschechischen Slany beim ToiToiCup und in München beim Deutschland-Cup weitere gute Platzierungen einfahren, um damit eine Fahrkarte zur Europameisterschaft lösen zu können.

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