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Saaler Pilot trumpft in Malaysia auf

Markus Reiterberger erzielt auf seinem Superbike Rundenrekord und siegt zum Einstand in der Asia-Championship.

Markus Reiterberger startete mit Rang vier und einem Sieg in Sepang in die Serie. Fotos: Peter Lim/alex Photo
Markus Reiterberger startete mit Rang vier und einem Sieg in Sepang in die Serie. Fotos: Peter Lim/alex Photo

Saal.Grün ist die Hoffnung – und in dieser Farbe präsentierte Motorrad-Pilot Markus Reiterberger auch sein BMW-Superbike beim Auftakt zu einer exotischen Rennserie. Der 26-Jährige, der vom Saaler Rennausrüster „alpha Racing“ unterstützt wird, fand sich in der Asia Road Racing Championship in Sepang bestens ein. Im Training fuhr er einen Rundenrekord nach dem anderen und gewann ein Rennen.

Reiterberger, der seinen Platz in der Superbike-WM verloren hat, tritt in diesem Jahr mit einer BMW S 1000 RR für das Onexox-BMW-TKKR-SAG-Team in der internationalen asiatischen Meisterschaft an. In Malaysia begann für den Bayern das neue Kapitel seiner Motorsportlaufbahn. Schon bei den Tests zum eigentlichen Rennwochenende sorgte Reiterberger für einen neuen Rundenrekord.

Im ersten Rennen vom Regen gestoppt

In den Trainings- und Qualifikations-Sessions ließ er weitere Bestzeiten folgen. Die Poleposition sicherte er sich in 2:04.762 Minuten mit deutlichem Vorsprung. Aber den ersten Lauf verhagelte ihm wortwörtlich das Wetter. Eine halbe Stunde vor dem Rennen setzten Regenfälle ein. An einem Regen-Setup konnte „Reiti“ mit seinem Team bisher kaum arbeiten, sodass er den Auftakt auf nassem Asphalt nur auf dem vierten Rang beendete.

Vor der Rennpause durfte Markus Reiterberger noch jubeln.
Vor der Rennpause durfte Markus Reiterberger noch jubeln.

Im trockenen zweiten Lauf wurde Reiterberger seiner Favoritenrolle gerecht und feierte mit einem Vorsprung von fast acht Sekunden seinen ersten Saisonsieg. „Ich hatte einen brillanten Start und habe die ersten paar Runden ordentlich gepusht. Ich konnte mir eine gute Lücke raus fahren“, resümierte der Sieger freudestrahlend.

Nächste Stationen sind hinfällig

Dankend wandte er sich nicht nur an sein Team, sondern auch an die Truppe von „alpha Racing“. „Mit ihnen habe ich einen Großteil meiner ehemaligen Crew wieder bei mir. Sie konnten mir helfen, viele Probleme zu lösen und haben die Bedingungen für mich stetig verbessert. Grandios ist auch der Support meiner Fans, Freunde, Sponsoren und Familie.“

Die Corona-Krise zwingt nun auch die Motorradcracks in die Pause. Reiterbergers nächster Asieneinsatz im Mai in Australien wurde vertagt, sein Abstecher im April in die Langdistanz-WM ebenso: die „24 Stunden von Le Mans“ wurden verlegt. (mar)

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