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Kitesurfen

Schwarztrauber diesmal auf Rang fünf

Die Bad Abbacher Kitesurferin glänzt auch auf der zweiten Station der World Tour in Spanien und plant jetzt noch mehr Starts.

Kitesurferin Susanne Schwarztrauber glänzte auch in Spanien und weitet ihre Starts auf der World Tour aus.  Foto: Ydwer van der Heide/Jensen
Kitesurferin Susanne Schwarztrauber glänzte auch in Spanien und weitet ihre Starts auf der World Tour aus. Foto: Ydwer van der Heide/Jensen

Tarifa.Mehr Flautenfrust als Kitesurflust gab es für die aus Bad Abbach stammende Kitesurferin Susanne Schwarztrauber aus dem Seaflight-Team beim Weltcup auf Tarifa in Spanien. Die 30-Jährige aus Bad Abbach kam bei der jüngsten Station der GKA Kite World Tour in der Disziplin „Strapless Freestyle“ auf den fünften Platz und war damit erneut beste Deutsche. Ihr volles Können konnten Schwarztrauber und ihre Kolleginnen allerdings nicht ausschöpfen.

„Wir hatten so wenig Wind, da hatte ich leider keine Chance, meine besten Tricks zu zeigen, denn ich bin mit meinem Zwölf-Quadratmeter-Kite gar nicht richtig aus dem Wasser gekommen“, berichtete Schwarztrauber, die es an der Meerenge vor Tarifa damit in der Einzelentscheidung knapp nicht ins Halbfinale schaffte. Beim Strapless Freestyle fahren die Athletinnen und Athleten barfuß ohne Fußschlaufen auf einem Waveboard.

Weil ausgerechnet während der Weltcuptage der sonst so zuverlässige Wind ausblieb, mussten die Organisatoren in Tarifa das Programm verkürzen, um eine Wertung zu erhalten. An den ersten drei Tagen hatten keine Wettkämpfe stattfinden können. Auch beim Strapless Freestyle entfiel aufgrund des Windmangels die vorgesehene Rückrunde, so dass nur die Vorläufe gewertet wurden. Mit dem fünften Rang auf Tarifa bleibt Schwarztrauber in der Gesamtwertung der World Tour weiterhin auf Rang vier.

Kitesurfen

Susannes frei Zeit bestimmt der Wind

Die ungewöhnliche Geschichte der Kitesurferin Susanne Schwarztrauber: Die Bad Abbacherin wird auf Sylt im World Cup Dritte.

Vor einer Woche hatte die 30-jährige Pharmazeutin, die ihre erste Saison auf der World Tour mitmacht, auf Sylt das beste Ergebnis ihrer Karriere eingefahren. Wie groß das Kiter-Talent der Bayerin ist, beweist die Tatsache, dass sie erst vor diesem Heim-Weltcup intensiv für die Disziplin „Strapless Freestyle“ trainiert hatte.

Vom Podestplatz vor Westerland beflügelt, hat Susanne Schwarztrauber inzwischen auch beschlossen, das Abenteuer GKA Kite World Tour auszuweiten: „Ursprünglich dachte ich, dass ich nach Tarifa aussteigen werde. Aber durch meine sehr gute Gesamtplatzierung und die tollen Erfahrungen, die ich von Wettkampf zu Wettkampf mache, werde ich nun auch im September auf Mauritius und im November in Brasilien starten.“

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