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Samstag, 22. September 2018 19° 4

Judo

Seidl fällt für Heim-Grand-Slam aus

Der Paris-Dritte vom TSV Abensberg muss wegen einer Schulterverletzung für Düsseldorf passen. Manuel Scheibel kämpft mit.

Sebastian Seidl muss passen. Foto: Lukas Schulze/dpa
Sebastian Seidl muss passen. Foto: Lukas Schulze/dpa

Abensberg.Nach seinem überragenden dritten Rang in Paris hätte Judoka Sebastian Seidl vom TSV Abensberg ab Freitag beim Grand Slam in Düsseldorf zu den deutschen Aushängeschildern gezählt. Doch der 27-Jährige muss passen – aus der französischen Hauptstadt brachte er eine Verletzung am Schlüsselbein mit.

Im Duell mit dem Olympiazweiten und späteren Turniersieger Baul An aus Südkorea zog sich Seidl im Viertelfinale die Blessur zu. „Ich hatte schon überlegt, ob ich danach nicht mehr antrete“, so der Olympionike von 2016. Doch der Sportpolizist biss die Zähne zusammen und erkämpfte sich über die Trostrunde Bronze. Danach verzichtete er auf ein anschließendes internationales Trainingslager in Paris.

Jagd auf Olympia-Quali

Die Verletzung verhindert nun am Freitag den Einsatz in Düsseldorf. Trotzdem wird Seidl mit Abensbergs Cheftrainer Jürgen Öchsner bei diesem Spitzenturnier vor Ort sein. Das Turnier steht zum ersten Mal im Rang eines „Grand Slam“, der höchsten Wettkampfkategorie im Judo. Erstmals werden die Finalkämpfe live im Fernsehen gebracht (Sport1).

Auf der Matte steht für Abensberg in der 66 kg-Kategorie aber Manuel Scheibel, der Ambitionen auf Tokio 2020 hegt. In der Weltelite muss er aber erst ankommen. Der TSV ist überdies mit Legionären stark vertreten: Robert Mshvidobadze, Georgii Zantaraia, Rustam Orujov, Neuzugang Emmanuel Lucenti, Sagi Muki, Antonio Esposito, Toma Nikiforov, Aaron Fara, Or Sasson und Daniel Allerstorfer mischen beim Grand Slam von Freitag bis Sonntag mit. (mar)

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