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Abensberg

Smolinski und Co. sind im Finale

Der amtierende Meister und Rekordtitelträger der 1. Deutschen Speedway Bundesliga hat sich erneut den Finaleinzug gesichert.

Martin Smolinski und Co qualifizierten sich fürs Finale. Foto: Michael Eder
Martin Smolinski und Co qualifizierten sich fürs Finale. Foto: Michael Eder

Abensberg.Los ging es für die Fahrer des AC Landshut Devils vor heimischem Publikum, als man die DMV White Tigers zu Gast hatte. Hier ließ der Gastgeber vor 2750 Zuschauern nicht viel anbrennen und gestattete den Tigers nur zwei Heatsiege – beim 7:2 in Heat 8, bei dem Kevin Wölbert als Joker voll punktete, sowie beim 4:2 in Heat 11, als Devils-Kapitän Martin Smolinski gegen Wölbert den einzigen Punkt an diesem Abend einbüßte.

Eine Schrecksekunde hatten die Devils in Heat 9, als Valentin Grobauer stürzte und nicht mehr am weiteren Rennverlauf teilnehmen konnte. Ohne Ersatzfahrer mussten die Devils diesen Ausfall mit den verbliebenen Fahrern kompensieren. Mit dem 47:39-Ergebnis konnten die Landshuter schließlich die Zielvorgabe „Finaleinzug vor heimischem Publikum“ erfüllen.

Dementsprechend zufrieden zeigte man sich im Teammanagement, auch wenn die Verletzung von Valentin Grobauer einen faden Beigeschmack hinterlässt: „Unsere Ausländer haben wieder voll überzeugt, und auch der Kapitän Martin Smolinski hat mit einem Punkt unter Maximum seine Ausnahmestellung im deutschen Speedway bestätigt“, resümiert Teammanager Klaus Zwerschina nach dem Rennen.

Mit diesem Sieg und dem Finaleinzug im Rücken ging es dann nach Stralsund. Die ACL-Verantwortlichen hatten während der Busreise Michael Härtel als Ersatz für Grobauer verpflichtet, der die diesjährige Kernmannschaft aus Vaclav Milik, Viktor Kulakov, Martin Smolinski, Stephan Katt und Jonas Wilke verstärkte.

Und auch hier lagen die Devils bis Heat 7 auf gutem Kurs, zunächst mit ausgeglichenem Ergebnis, dann mit zwei Punkten Vorsprung beim zweiten Bahndienst. Danach wendete sich jedoch das Blatt zugunsten der Gastgeber, bei denen vor allem Frederik Jakobsen und Tobias Busch auftrumpften. Bei den Devils schlug dagegen wieder einmal der Technikteufel zu – und die fehlenden Punkte durch drei Motorschäden bei Viktor Kulakov, Martin Smolinski und Michael Härtel waren dann letztlich nicht mehr zu kompensieren. „Schade, dass es mit dem Finaleinzug ohne Niederlage in der Vorrunde nicht geklappt hat“, so ACL-Vorstand Gerald Simbeck, „aber Finale ist Finale. Es war gestern schon ein Kraftakt, den Ausfall von Valentin Grobauer zu kompensieren, aber heute war es dann einfach zu viel Pech auf einmal“.

Die Landshuter warten nun gespannt, wer ihr diesjähriger Finalgegner sein wird. In der Vorrunde steht noch eine Entscheidung zwischen Brokstedt und Wittstock aus, und momentan ist noch nicht sicher, ob diese im Rahmen eines Nachholrennens oder am grünen Tisch fallen wird. Die beiden Finalläufe müssen laut Reglement bis 3. Oktober abgeschlossen werden, wobei der Tabellenführer beim letzten Rennen Heimrecht hat, worauf Landshut natürlich hofft.

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