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Mountainbike-Event

Stoabruchrace erhält Bayernliga-Status

Top-Mountainbiker aus ganz Bayern werden in Sandharlanden erwartet. Die Strecke erhält in einer Woche den letzten Schliff.
Von Alexander Roloff

Beim Stoabruchrace legen die Veranstalter Wert auf das Miteinander von Mensch und Natur. Foto: Frank Krieger
Beim Stoabruchrace legen die Veranstalter Wert auf das Miteinander von Mensch und Natur. Foto: Frank Krieger

Sandharlanden.Das Stoabruchrace in Sandharlanden hat sich bereits zu seiner vierten Auflage als Fixpunkt im Rahmenkalender vieler Mountainbiker etabliert. Am 22. September ist Sandharlanden die letzte von sechs Stationen im Jura-Mountainbike-Cup.

Im Bayernliga-Rennen wird neben lokalen Größen auch die bayerische Radsportspitze am Start sein.

„Alle Jahre kommen Spitzensportler zu uns.“

Manfred Blümel

„Es war unser Ziel, schnellstmöglich die bayerischen Spitzenathleten in Sandharlanden zu Gast zu haben. Das ist uns im vierten Anlauf mit der Veranstaltung des Bayernliga-Rennens auch gelungen“, sagt Manfred Blümel, Organisationschef vom Bike-Team des FSV Sandharlanden. „Wir werden unser Bestes geben, um alle Sportler zufriedenzustellen“, verspricht Blümel. Der Orgachef beschreibt die Strecke als naturbelassen – „und das wollen wir so beibehalten“. Die Schleife koste viel Kraft, zähle aber technisch nicht zu den schwierigsten Kursen. „Dennoch kommen alle Jahre Spitzensportler zu uns“, vermeldet Blümel stolz.

Auch das Windschattenfahren gehört zum Stoabruchrace. Foto: Krieger
Auch das Windschattenfahren gehört zum Stoabruchrace. Foto: Krieger

Zu den Sieganwärtern der männlichen Elite zählen Michael Gassner (Moosburg), Maximilian Meier (München) sowie die beiden Lokalmatadore Philipp Bertsch (Abensberg) und Manuel Lohr (Kelheim).

Der Titelverteidiger pokert

Während Vorjahressieger und Rekordhalter Stefan Paternoster laut Blümel kurzfristig über die Teilnahme entscheidet, hofft Bertsch auf Niederschlag. „Regenwetter wäre ihm am liebsten“, weiß Blümel. Bei den Damen zählt Theresa Gassner vom FSV Sandharlanden zu den Favoriten. Die Gesamtdritte des Jura-Mountainbike-Cups muss aber an Luisa Beck vom RSC Kelheim vorbei. Eine weitere Mitfavoritin ist Katharina Paggel aus Abensberg. „Sie ist derzeit zumeist auf Straßenrennen und Bahn unterwegs. Unser Vereinsmitglied startet auch beim Stoabruchrace, kommt ursprünglich aus der MTB-Szene und hat gute Chancen auf einen Sieg“, berichtet der Boss vom FSV-Biketeam.

Die Nachwuchsfahrer neben mit großer Begeisterung am Stoabruchrace teil. Foto: Stich
Die Nachwuchsfahrer neben mit großer Begeisterung am Stoabruchrace teil. Foto: Stich

Bei der U13 ist Ben Festl vom Bike-Team Sandharlanden der Leader in der Juracupwertung. „Er fährt eine sehr starke Saison, doch wie es mit den Gegnern der Bayernliga ausschaut, kann man schlecht abschätzen. Ich rechne aber mit einem Podestplatz.“ Luis Festl (Bike-Team Sandharlanden) startet in diesem Jahr in der U15. „Er hat das Jahr über sehr gute Ergebnisse eingefahren. Da er aber zum jüngeren Jahrgang der U15 zählt, wird es hart mit einem Sieg.“

Jürgen Lehmann (SG Painten, Nummer 112) fährt in Sandharlanden um den Gesamtsieg im Jura-MTB-Cup 2019. Foto: Kahler
Jürgen Lehmann (SG Painten, Nummer 112) fährt in Sandharlanden um den Gesamtsieg im Jura-MTB-Cup 2019. Foto: Kahler

Am Donnerstagmittag, zehn Tage vor dem Rennen, waren bereits 60 Starter gemeldet. Der große Run aufs Meldeportal wird traditionell in den letzten sieben Tagen vor Rennstart erwartet. Während den Sportlern noch mehr als eine Woche Zeit zur Anmeldung und Vorbereitung bleibt, ist Blümel mit der Organisation bereits mehr als zufrieden. „Allgemein läuft alles bestens“, sagt er. Für die Zeit der Planung und in der Woche vor dem Rennen genüge der intensive Einsatz von fünf Leuten. Am Rennwochenende sollen 48 Helfer zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. „Dank der Landwirte im Dorf, haben wir auch unmittelbar am Dorfplatz Parkmöglichkeiten. Es ist nicht selbstverständlich, dass man seinen Hof als Parkplatz zur Verfügung stellt“, lobt Blümel das Miteinander im Ort.

Das Dorf rückt zusammen

Ohne das Einverständnis der Grundstücksbesitzer und ganz besonders auch der Jagdpächter wäre die Veranstaltung in Sandharlanden nicht denkbar: „Wir danken allen für ihr Einverständnis. Gegenseitiges Verständnis und aufeinander Rücksicht nehmen hilft da viel“, so Blümel.

Ein Rennen für alle

  • Teilnahme:

    Voranmeldung ist bis zum 20. September unter www.stoabruchrace.de möglich. Das FSV-Sportgelände bietet Stellplätze für etwa 20 Wohnmobile.

  • Starts:

    Schüler und Jugendrennen beginnen zwischen 11 Uhr und 13.46 Uhr. Um 14.30/14.32 Uhr beginnen die Hauptrennen männl./weibl.

Aus Respekt vor Jagdpächtern, Mensch und Natur werde die Strecke am Tag vor dem Rennen – nicht wie in den letzten Jahren vier Wochen vor Rennstart – hergerichtet. Blümel betont zudem, dass ein derartiges Rennen nicht ohne einen starken Hauptverein wie dem FSV Sandharlanden zu stemmen sei. Viele FSV-Mitglieder würden mithelfen, besonders viele aus der Abteilung Ski.

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