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Sicherheit

Swim & Run fällt ins Wasser

Aufgrund des Wetters konnte nur ein Rumpfprogramm des Wettkampfes im Kelheimer Keldorado durchgezogen werden.

Aus Sicherheitsgründen mussten viele der Schwimmwettkämpfe abgebrochen werden. Foto: lje
Aus Sicherheitsgründen mussten viele der Schwimmwettkämpfe abgebrochen werden. Foto: lje

Kelheim.Wetterkapriolen mit Blitz und Donner bereiteten den Swim & Run-Meisterschaften im Kelheimer Keldorado kurz nach dem zweiten Schwimmstart ein schnelles Ende. Nach einstündiger Wartezeit wurde die von run & bike Kelheim organisierte Veranstaltung von Wettkampfleiter Andreas Bugl abgesagt.

Die Schüler A und Jugend B mit Teildistanzen 400 (Schwimmen) und 2800 Meter (Lauf) waren gerade beim Endspurt im Wasser, als Bugl und seine Helfer sie aus dem Wasser holten. „Die Gefahr eines eventuellen Blitzeinschlages im Freibecken wäre zu groß gewesen. Die Sicherheit aller geht vor“, sagte er. Ohne Probleme konnten die Schüler C (Jahrgang 2010/11), Schüler B (2008/09), Staffeln Schüler C/B ihren Wettkampf kurz vor 16.30 Uhr beenden. Emma Wallner und Paula Faltermeier (beide 10) waren begeistert. Mit der Siegermedaille um den Hals meinten sie: „100 Meter Schwimmen und 400 Meter Laufen waren einfach. Es machte Spaß. Wir haben gut durchgehalten“. Bedauerlich war für beide, die die vierte Klasse der Grundschule Kelheim-Nord besuchen, dass die anderen Starts abgesagt wurden.

Eva Schien war voll motiviert für den Start bei den Erwachsenen. Ebenso fieberten der 17-jährige Leo Kreuzer (Jugend A) und Martin Huber (Erwachsene) ihren Wettkämpfen entgegen. Alle drei vertraten Aurichter run & bike Kelheim. „Natürlich bin vor jedem Start etwas nervös“, so der Kelheim-Affeckinger Kreuzer. „Heute habe ich gute Chancen aufs Podest“, sagte er eine Stunde vor dem offiziellen Rennstart. Die Eichstädterin Schien meinte: „Beim Schwimmen möchte ich nicht die Außenbahn. Ich versuche, das Tempo von Huber mitzuhalten. Er soll mein sogenannter Hase sein, der zieht.“

In diesem Jahr ist sie schon bei den Deutschen Meisterschaften im Cross sowie Halbmarathon gestartet. Wöchentlich trainiert sie 15 Stunden auf der Laufstrecke oder mit dem Fahrrad. Weitere drei Stunden ist sie, die in der zweiten Bundesliga für Tristar Regensburg im Triathlon startet, im Wasser. Huber scherzte, dass nicht er der Hase, sondern sie es sei, die das Schwimmtempo auf den 400 Metern (8 Bahnen) vorgibt. Wer schnell aus dem Wasser kommt, der hat einen gewissen Vorteil auf der abschließenden 5,6 Kilometer Laufstrecke (vier Runden). In der Staffel wäre Huber zusammen mit Ferdinand Reichmann gewertet worden. Doch alle Vorbereitung nützte nichts. Das Wetter machte den Ambitionen einen Strich durch die Rechnung.

Als die Absage mitgeteilt wurde, hörte wie von Geisterhand zugedreht der Regen auf. Der Himmel wurde klarer. Aber am Horizont zeigten sie schon wieder dunkle Gewitterwolken. Das Risiko eines Starts, wenn auch verkürzt, war zu groß. (lje)

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